Soloalbum (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Soloalbum
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 87 Minuten
Altersfreigabe FSK / JMK 12
Stab
Regie Gregor Schnitzler
Drehbuch Jens-Frederik Otto
Benjamin von Stuckrad-Barre
Produktion Mischa Hofmann
Philip Voges
Christoph Müller
Kamera Gero Steffen
Schnitt Hansjörg Weißbrich
Alexander Dittner
Besetzung

Soloalbum ist eine deutsche Romantikkomödie aus dem Jahr 2003. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Benjamin von Stuckrad-Barre.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Ben ist ein trendiger und selbstbewusster Mitt-Zwanziger, der bei einer großen Musikzeitschrift in Berlin arbeitet. Immer an seiner Seite sind seine beiden Freunde Christian und Alf. Christian arbeitet bei derselben Zeitschrift wie Ben, Alf ist Apotheker, der gerne aus verschiedenen Medikamenten neue Drogen zusammenmixt. Nachdem er seine jüngere Freundin Katharina ausgerechnet an ihrem Geburtstag zum wiederholten Male versetzt und lieber auf eine Party geht, macht diese mit ihm Schluss. Das wirft den sonst so coolen Ben völlig aus der Bahn. Zunächst verschanzt er sich neun Tage in seiner Wohnung, dann versucht er sich wieder ins Leben zu stürzen. Dabei muss er aber ständig an Katharina denken und begibt sich in mehrere peinliche Situationen. Der Höhepunkt wird erreicht, indem er seinen Selbstmord vortäuscht, um seine Ex-Freundin wieder zurückzugewinnen. Erst als er im Krankenwagen auf dem Weg in die Klinik ist und Katharina ihm ihre Liebe gesteht, merkt Ben wie tief er gesunken ist. Er steht einfach von der Trage auf und rennt davon. Die nächsten Tage verbringt er damit, seine Beziehung zu Katharina aufzuarbeiten, indem er ihre Geschichte aufschreibt. Als Katharina sich von ihm verabschieden will, weil sie ein halbes Jahr nach London gehen wird, entdeckt sie die ganzen Blätter in Bens Wohnung. Ben ist zu diesem Zeitpunkt aber nicht zu Hause, weil er seinem Freund Christian helfen muss. Deshalb schreibt sie ihm eine SMS, in der sie ihn fragt, wie die Geschichte endet und ihm mitteilt, dass sie nach London fahren wird. Ben rennt sofort los und trifft im letzten Moment am Busbahnhof ein. Dort versöhnen sich die beiden und fahren zusammen nach London.

[Bearbeiten] Regeln

Während des Films werden verschiedene Regeln für das Bewältigen einer Trennung vorgestellt, die Ben jeweils durchlaufen muss:

  • Regel 01: Liebeskummer bloß nicht zulassen
  • Regel 02: Sich wieder ins Leben stürzen
  • Regel 03: Den Verlust akzeptieren
  • Regel 04: Die üblichen Fehler vermeiden
  • Regel 05: Selbstbestätigung suchen
  • Regel 06: In sich gehen
  • Regel 07: Die neue Liebe leben
  • Regel 08: Der Verzweiflung davonlaufen
  • Regel 09: Loslassen können
  • Regel 10: Den Tiefpunkt zum Wendepunkt machen

[Bearbeiten] Zitate

In dem Liebesbrief, den Ben an Katharina schreibt, kommt folgender Absatz aus Jörg Fausers „Liebesgedicht“ vor, der gewissermaßen für die Moral des gesamten Films steht:

„Als wir uns liebten, liebten wir uns selbst nicht
Als wir uns den Krieg erklärten, gaben wir uns schon verloren
Als wir uns trennten, blieben wir am gleichen Ort
So lagen wir uns bald wieder in den Armen und nannten es ein Liebesgedicht
Aber kein Liebesgedicht dieser Welt erklärt uns die Angst vor der Liebe“

Aus „Disarm“ von den Smashing Pumpkins:

  • „The killer in me is the killer in you.“

[Bearbeiten] Umsetzung

Der Film wurde von der deutschen Filmförderung mitfinanziert und war der Durchbruch für den späteren „Schiller“-Darsteller Matthias Schweighöfer. Er sollte vor allem ein junges Publikum ansprechen, was auch die Besetzung von Nora Tschirner - hauptberuflich Moderatorin beim Musiksender MTV - erklärt. Es ist ihre erste große Filmrolle. Die Rolle der Anastacia übernahm No-Angels-Sängerin Sandy Mölling.

[Bearbeiten] Weblinks

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