Solotwyno
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| Solotwyno | ||
| (Солотвино) | ||
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| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Oblast: | Oblast Transkarpatien | |
| Rajon: | Rajon Tjatschiw | |
| Höhe: | 283 m | |
| Fläche: | Angabe fehlt | |
| Einwohner: | 8956 (Dezember 2004) | |
| Postleitzahlen: | 90575 | |
| Vorwahl: | +380 3134 | |
| Geographische Lage: | 47° 57′ N, 23° 53′ O47.94805555555623.879722222222283Koordinaten: 47° 56′ 53″ N, 23° 52′ 47″ O | |
| Verwaltungsgliederung: | 1 Siedlung städtischen Typs | |
| Bürgermeister: | Jurij Uchal | |
| Adresse: | вул. Харківська 1 90575 смт. Солотвино |
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| Statistische Informationen | ||
Solotwyno (ukrainisch Солотвино; russisch Солотвина/Solotwina, deutsch sehr selten Salzgruben, slowakisch Slatinské Doly, ungarisch Aknaszlatina, rumänisch Ocna Slatina) ist eine Siedlung städtischen Typs in der westlichen Ukraine (Oblast Transkarpatien, Rajon Tjatschiw) etwa 24 Kilometer südöstlich der Stadt Tjatschiw.
Der etwa 9.000 Einwohner zählende Ort liegt im Tal der Theiß an der Grenze zu Rumänien (am gegenüberliegenden Ufer liegt Sighetu Marmaţiei). Bekannt ist der Ort vor allem wegen seiner großen Salzvorkommen, das Unternehmen Ukrsolprom betreibt dort Salzabbau. Wegen der salzhaltigen Quellen fungiert der Ort, in dem seit 1968 ein Sanatorium in Betrieb ist, auch als Gesundheitszentrum.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort wurde 1360 zum ersten Mal schriftlich als Zlatina erwähnt. Er besteht eigentlich aus zwei Teilen. Der etwas nördlich gelegene Teil trug den ungarischen Namen Faluszlatina (slowakisch dann analog Selo Slatina), diese wuchsen nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen und bilden heute eine Einheit.
1880 wurde Solotwyno an das Eisenbahnnetz angeschlossen, 1910 hatte der im Königreich Ungarn im Komitat Máramaros liegende Ort 2.330 Einwohner, von denen die Mehrheit Ungarn waren. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam er dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei (als Teil der Karpatenukraine) und wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an die UdSSR abgetreten. 1947 erhielt der Ort dann den Status einer Siedlung städtischen Typs. Seit 2007 gibt es wieder eine Brückenverbindung nach Sighet über die Theiß, nachdem die alte Brücke 1944 durch abziehende deutsche Truppen gesprengt worden war.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Robert Maxwell, britischer Verleger, 1923 im Ort geboren
[Bearbeiten] Weblinks
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