Somewhere in Afrika

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Somewhere in Afrika
Studioalbum von Manfred Mann’s Earth Band
Veröffentlichung 15. November 1982
Aufnahme 1981/1982
Label Bronze Records
Format LP
Genre Rock, Progressive Rock
Anzahl der Titel 8
Laufzeit 39:22

Besetzung

Produktion Manfred Mann
Studio Workhouse II, London – Mastersounds(Schweden) – Underhill Studios
Chronologie
Chance (1980) Somewhere in Afrika Budapest Live (1984)

Somewhere in Afrika ist ein Konzeptalbum über Südafrika zur Zeit der Apartheid der britischen Rockband Manfred Mann’s Earth Band. Es wurde im November 1982 in Deutschland veröffentlicht, im Vereinigten Königreich im Februar 1983, und in den USA in einer alternativen Version im November dieses Jahres.[1]

Das Album[Bearbeiten]

Homelands (Bantustans) während der Apartheid

Auf Somewhere in Afrika beschäftigt sich Manfred Mann mit seinem Geburtsland Südafrika und den Auswirkungen der damals dort herrschenden Apartheid. Vor allem die Bantustans, die international nicht anerkannten Abschiebestaaten Südafrikas werden thematisiert. Die afrikanischen Gesänge auf dem Album wurden von Matt Irving vor Ort aufgenommen und später im Studio mitabgemischt. Das Album enthält die bei Manfred Mann’s Earth Band üblichen Coverversionen, wie Demolition Man von Sting, Nostradamus von Al Stewart und Bob Marleys Redemption Song, wobei in letzteren die Ablehnung der Bantustans – namentlich KwaZulu, Bophuthatswana und Transkei – integriert wurde. Über das ganze Album verteilt sind immer Schlagworte aus der Zulu- und Xhosa-Sprache verteilt wie Azania (Südafrika), Amandla (Macht) und Awethu (gehört uns).

Die Rückseite des Albumcovers zeigt eine Karte von Südafrika mit den Bantustans, für die Veröffentlichung dort wurde eine andere Version gewählt.[1]

Rezeption[Bearbeiten]

Somewhere in Afrika erreichte in Deutschland Platz 8[2] und in den USA Platz 40.[3]

Mike DeGagne von allmusic meint, dass das Album in den USA einen viel höheren Platz verdient hätte, und dass Lalela und Koze Kobenini, Teile der Africa Suite, Manns Liebe für seinen Geburtsort ohne gekünstelt zu wirken übermitteln.[4]

Titelliste[Bearbeiten]

Seite 1
  1. Tribal Statistics (Qunta) – 4:16
  2. Eyes of Nostradamus (Al Stewart) – 3:28
  3. Third World Service (Anthony Moore) – 5:18
  4. Demolition Man (Sting) – 3:45
  5. Brothers and Sisters of Azania (Mann) – 2:46
Seite 2
  1. Africa Suite (Mann, Irving, Lingwood) – 8:36
    a) Brothers and Sisters of Africa (Mann) – 3:06
    b) To Bantustan? (Mann) – 2:36
    c) Koze Kobenini? (How Long Must We Wait?) (Mann, Irving) – 1:26
    d) Lalela (Mann, Lingwood) – 1:31
  2. Redemption Song (No Kwazulu) (Bob Marley) – 7:35
  3. Somewhere in Africa (Traditional, arrangiert von Mann und Lingwood) – 1:38

In den USA wurde das Album erst im November 1983 mit anderer Titelzusammenstellung veröffentlicht.[5]

Seite 1
  1. Demolition Man (Sting) – 3:40
  2. Runner (Ian Thomas) - 4:40
  3. Rebel (Reg Laws) - 3:52
  4. Eyes of Nostradamus (Al Stewart) – 3:28
  5. Third World Service (Anthony Moore) – 3:24
Seite 2
  1. Somewhere in Africa (Trad arr Mann, Lingwood) – 1:38
  2. Tribal Statistics (Qunta) – 4:16
  3. Lalela (Mann, Lingwood) – 1:31
  4. Redemption Song (No Kwazulu) (Bob Marley) – 4:11
  5. Africa Suite (Mann, Irving, Lingwood) – 9:54
    a) Brothers and Sisters of Africa (Mann) – 3:06
    b) To Bantustan? (Mann) – 2:36
    c) Koze Kobenini? (How Long Must We Wait?) (Mann, Irving) – 1:26
    d) Brothers and Sisters of Azania (Mann) – 2:46

Die CD-Veröffentlichung von 1999 enthält noch folgende zusätzliche Titel.[6]

  1. War Dream (Mann, Lingwood, Waller, Irving, Laing) – 3:08
  2. Holiday's Dream (Mann, Irving, Lingwood, Waller) – 2:40
  3. Redemption Song (Singleversion) (Marley) – 4:14
  4. Eyes of Nostradamus (Maxisingleversion) (Stewart) – 3:44
  5. Demolition Man (Singleversion/alternative Abmischung) (Sting) – 3:44

Nachweise[Bearbeiten]

  1. a b Veröffentlichungsdaten der Earthband-Alben
  2. Somewhere in Afrika in den deutschen Charts
  3. Somewhere in Afrika in den US-Charts bei Allmusic (englisch)
  4. Somewhere in Afrika bei Allmusic (englisch)
  5. USA-Veröffentlichung bei discogs
  6. CD-Veröffentlichung bei discogs

Weblinks[Bearbeiten]