Sommerach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Kitzingen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Volkach | |
| Höhe: | 202 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,67 km² | |
| Einwohner: |
1415 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 250 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97334 | |
| Vorwahl: | 09381 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KT | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 75 169 | |
| Gemeindegliederung: | 1 Ortsteil | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Volkacher Str.1 97334 Sommerach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Elmar Henke (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Sommerach im Landkreis Kitzingen | ||
Sommerach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Volkach. Bereits zwei Deutsche Weinköniginnen (Karin Molitor-Hartmann und Nicole Then) kamen aus dem Winzerdorf am Main. 2012 wurde der Ort beim staatlichen Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" für alle bayerischen Gemeinden für den ländlichen Raum bis 3.000 Einwohner mit der Goldmedaille ausgezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Sommerach liegt an der südlichen Mainschleife auf der Weininsel. Die Autobahnausfahrt Kitzingen/Schwarzach/Volkach der A 3 ist drei Kilometer entfernt.
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn) Volkach, Schwarzach am Main, Dettelbach und Nordheim am Main.
Geschichte [Bearbeiten]
Als Teil des Hochstiftes Würzburg bzw. der Abtei Schwarzach wurde Sommerach nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns im Frieden von Pressburg von 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. Mit diesem fiel es 1814 endgültig an das Königreich Bayern.
Politik [Bearbeiten]
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: Geteilt; oben in Blau wachsend ein silberner Abt, einen silbernen Kelch in der Rechten und einen silbernen Abtstab in der Linken haltend; unten in Silber drei zwei zu eins gestellte rote fünfstrahlige Sterne.
Das Gemeindewappen wurde von einem Dorfgerichtssiegel abgeleitet. Der Originalstempel stammt aus der Zeit um 1500. Der Abt weist auf die Grund- und Gerichtsherrschaft des Klosters Münsterschwarzach hin. Die Sterne werden als Ortszeichen gedeutet. Die Farben der oberen Schildhälfte sind die Hauptfarben des Klosterwappens. Die Farben Rot und Silber sind die Farben Frankens.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Das Gebiet um Sommerach eignet sich hervorragend zum Anbau von Wein. Eine der bekanntesten Lagen ist der Sommeracher Katzenkopf. Bereits seit 1901 haben sich die Winzer Sommerachs in einer Genossenschaft organisiert, die heute über 200 Mitglieder zählt und zu den erfolgreichsten Winzergenossenschaften Deutschlands zählt. Siehe auch Weinbau in Deutschland.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Die katholische Pfarrkirche St. Eucherius geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Zu der Zeit entstanden der Chor und das Langhaus mit der hölzernen Renaissance-Kassettendecke. 1750 erhielt der Chor die Rokokostuckatur und ein Hochaltar wurde aufgestellt.
- Das Rathaus ist ein zweistöckiges traufenständiges Gebäude von fünf Achsen.
- In der Vinothek im historischen Schul- und Gemeindehaus präsentieren sich die Sommeracher Winzer. Davor steht der Dorfbrunnen mit der Figur des Heiligen Georg.
- Die Wehrmauer mit Wehrtürmen und Toren stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
- Das Turm-Museum des Schwarzacher Malers und Bildhauers Theophil Steinbrenner, die Turmgalerie der Reichenberger Künstlerin Monika Lang und das angrenzende ehemalige Schultheißen-Haus mit Turmhof des Klosters Schwarzach (1666)
- Eine Aussichtsplattform mitten in den Weinbergen oberhalb von Sommerach ermöglicht einen Überblick über weite Teile der Weininsel.
- Die Friedhofskapelle birgt das Original der berühmten Grauen Marter.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Sommerach
Galerie [Bearbeiten]
Söhne und Töchter des Ortes [Bearbeiten]
- Karin Molitor, Deutsche Weinkönigin 1982/83
- Nicole Then, Deutsche Weinkönigin 2003/04
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Webseite der Gemeinde Sommerach
- Sommerach: Wappengeschichte vom HdBG
- Sommerach: Amtliche Statistik des LStDV
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