Sommersby
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Sommersby |
| Originaltitel: | Sommersby |
| Produktionsland: | USA/Frankreich |
| Erscheinungsjahr: | 1993 |
| Länge: | 109 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | Jon Amiel |
| Drehbuch: | Sarah Kernochan, Nicholas Meyer, Anthony Shaffer |
| Produktion: | Richard Gere, Maggie Wilde, Cydney Bernard |
| Musik: | Danny Elfman |
| Kamera: | Philippe Rousselot |
| Schnitt: | Peter Boyle |
| Besetzung | |
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Sommersby ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1993. Die Handlung des Films basiert zum Teil auf der Geschichte des Martin Guerre, die im Jahr 1982 als Wiederkehr des Martin Guerre mit Gérard Depardieu verfilmt wurde. Dieser französische Film beruht seinerseits auf einem von François Gayot de Pitaval in seiner Sammlung von Kriminalfällen dargestellten realen Fall des Martin Guerre.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Entstehungsgeschichte
An der Produktion des Films war das französische Unternehmen Le Studio Canal beteiligt, für das die große Popularität Fosters in Frankreich wichtig war. Die Dreharbeiten fanden in Virginia statt.
[Bearbeiten] Handlung
Nach dem Sezessionskrieg führt Laurel Sommersby (Jodie Foster), die Ehefrau eines vermissten Soldaten, im Dorf Vane Hill in Tennessee ihren Landwirtschaftsbetrieb. Sie wird vom Nachbar Orin Meecham umworben, doch eines Tages kehrt John Robert Sommersby (Richard Gere) zurück. Da er die Bewohner des Ortes zu kennen scheint, wird er als der vermisste Soldat akzeptiert. Laurel nimmt ihn ebenfalls einspruchslos auf.
John gewinnt das Vertrauen der Ortsbewohner, die ihm sogar das Geld für eine Transaktion anvertrauen. Eines Tages wird er des Mordes angeklagt. Er könnte nur dann der Todesstrafe entgehen, wenn es sich erweisen würde, dass er nicht der echte John Sommersby ist, der die Straftat beging.
Um John zu retten, bestreitet Laurel vor Gericht seine Identität und sagt vor dem Richter, dass sie ihn stärker lieben würde als sie jemals den echten John liebte. Der Angeklagte will diese Chance nicht annehmen und bleibt dabei, der wahre John zu sein. Erst in der Zelle kurz vor seiner Hinrichtung gibt John im Gespräch mit seiner angeblichen Frau zu, während des Krieges zu den Kameraden des John Sommersby gehört zu haben. Von diesem hat er einst zahlreiche Details über die Dorfbewohner erfahren. Da er in Vane Hill ein früher nicht gekanntes Leben in Würde erfahren durfte, will er diese Würde nicht aufgeben um zu seinem früheren Leben zurückzukehren – auch wenn dies seinen Tod bedeutet.
[Bearbeiten] Kritiken
Vor allem Jodie Foster erhielt für ihre Leistung gute Kritiken, u. a. in Los Angeles Times vom 5. Februar 1993, wo man ihr eine Kombination aus Feuer und Schönheit bescheinigte.
- Treffpunkt Kino: Großartiges Südstaaten-Liebesdrama. Bei 'Sommersby' kommen Kopf und Bauch auf ihre Kosten, denn es stimmt einfach alles Schauspieler, Story, Musik, Kamera. Ein großartiger und im besten Sinne 'altmodischer' Liebesfilm, in dem Emotionen triumphieren.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Der Film gewann den Filmpreis Western Writers of America für das Drehbuch sowie die Goldene Leinwand.
[Bearbeiten] Dies und Das
Während der Dreharbeiten lernte Jodie Foster die Produktionsmanagerin (production coordinator) Cydney Bernard (* 1953) kennen, die zu ihrer Lebenspartnerin wurde.
[Bearbeiten] Literatur
- Louis Chunovic: Jodie Foster. Ein Porträt. VGS Verlag, Köln 1997, ISBN 3-8025-2416-0, S. 167-171
- Buddy Foster: Jodie Foster. Eine Biographie. ECON Verlag, Düsseldorf und München 1997, ISBN 3-430-12882-X, S. 252-255
[Bearbeiten] DVD-Veröffentlichung
- Sommersby. Warner Home Video 2002
[Bearbeiten] Weblinks
- Sommersby in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database

