Son (Ganges)

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Son
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Der Son im Distrikt Umaria in Madhya Pradesh

Der Son im Distrikt Umaria in Madhya Pradesh

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Lage Chhattisgarh, Madhya Pradesh, Uttar Pradesh, Jharkhand, Bihar (Indien)
Flusssystem Ganges
Abfluss über Ganges → Indischer Ozean
Quelle bei Dhanpur (Chhattisgarh)
22° 52′ 0″ N, 82° 0′ 27″ O22.86675582.007594
Mündung westlich Patna in den Ganges25.702584.865Koordinaten: 25° 42′ 9″ N, 84° 51′ 54″ O
25° 42′ 9″ N, 84° 51′ 54″ O25.702584.865
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Länge 780 km[1]
Einzugsgebiet 71.900 km²[1]
Linke Nebenflüsse Ghaghar, Johilla
Rechte Nebenflüsse Kewai, Banas, Gopad, Rihand, Kanhar, Koel
Durchflossene Stauseen Bansagar-Talsperre, Indrapuri-Talsperre
Großstädte Dehri
Mittelstädte Sidhi
Verlauf des Son

Verlauf des Son

Son River.JPG

Der Son (Hindi: सोन [soːn]; auch Sone, Soane) ist ein rechter Nebenfluss des Ganges im Norden Indiens. Er ist der größte südliche Zufluss des Ganges und fließt durch die Bundesstaaten Chhattisgarh, Madhya Pradesh, Uttar Pradesh, Jharkhand und Bihar.

Der Son entspringt im Vindhyagebirge bei Dhanpur in Chhattisgarh unweit der Quelle der Narmada. Von dort fließt er zunächst in nördliche Richtung, trifft dann auf die Kaimur-Berge und macht einen Bogen nach Osten. Von dort an fließt der Son parallel zu den in Ost-West-Richtung verlaufenden Kaimur-Bergkette. In einem kurzen Abschnitt durchfließt er den Bundesstaat Uttar Pradesh (Distrikt Sonbhadra), danach bildet er die Grenze zwischen Bihar und Jharkhand, ehe er in die Gangesebene Bihars eintritt und westlich von Patna in den Ganges mündet. Die Länge des Son beträgt 784 Kilometer. Die größte Stadt am Ufer des Flusses ist Dehri.

Unter dem Sanskrit-Namen Shona (शोण Śoṇa) erscheint der Son in zahlreichen Werken der altindischen Literatur wie dem Mahabharata und dem Ramayana. In den Indien-Beschreibungen antiker griechisch-römischer Geographen wird ein Fluss namens Sonos oder Sonus erwähnt, der mit dem Son identisch sein könnte. Zur Unklarheit trägt aber bei, dass Megasthenes und Arrian neben dem Sonos auch einen Fluss namens Erannoboas als Nebenfluss des Ganges nennen. Bei dem Namen des letzteren Flusses könnte es sich um eine Wiedergabe von Hiranyabahu, einem ebenfalls in der Sanskrit-Literatur belegten Beinamen des Son halten.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Artikel Son in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)