Sonntag (Vorarlberg)
| Sonntag | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Vorarlberg | |
| Politischer Bezirk: | Bludenz | |
| Kfz-Kennzeichen: | BZ | |
| Hauptort: | Boden-Flecken | |
| Fläche: | 81,59 km² | |
| Koordinaten: | 47° 14′ N, 9° 54′ O47.2391666666679.9013888888889888Koordinaten: 47° 14′ 21″ N, 9° 54′ 5″ O | |
| Höhe: | 888 m ü. A. | |
| Einwohner: | 683 (1. Jän. 2013) | |
| Bevölkerungsdichte: | 8,4 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6731 | |
| Vorwahl: | 05554 | |
| Gemeindekennziffer: | 8 01 24 | |
| NUTS-Region | AT341 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Boden 57 6731 Sonntag |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Franz-Ferdinand Türtscher (ÖVP) | |
| Gemeindevertretung: (2010) (12 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Sonntag im Bezirk Bludenz | ||
Sonntag |
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| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Sonntag ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit 683 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013). Der Ort gehört zum Großen Walsertal.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Sonntag liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bludenz auf 888 Metern Höhe. 27,4 % der Fläche sind bewaldet, 43,% der Fläche Alpen. Zu Sonntag gehört die Katastralgemeinde Buchboden. Die Gemeinde liegt im Biosphärenreservat Großes Walsertal.
Geschichte [Bearbeiten]
Die ersten Siedler im Gebiet von Sonntag waren im 14. Jahrhundert Walser, die aus dem Gebiet des heutigen Schweizer Kanton Wallis eingewandert waren.
Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Spätestens 1457 wurde in Sonntag eine Pfarrei eingerichtet. In Buchboden gab es ab 1710 eine selbständige Pfarrei. Ab 1805 gehörte der Ort zu Bayern. 1806 wurde er selbständige Gemeinde. 1814 kam er dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Sonntag seit dessen Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Aufgrund seiner Hanglage ist der Ort immer wieder von Lawinenabgängen bedroht. Schwere Schäden gab es in den Jahren 1526, 1689, 1731, 1806 und 1954.
- Siehe auch: Lawinenkatastrophe von 1954 in Vorarlberg
Bevölkerung [Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Im Jahr betrug der Ausländeranteil 2,8 Prozent.
Gemeindewappen [Bearbeiten]
Das Gemeindewappen entstand im Jahre 1967 nach einem Entwurf des Schrunser Künstlers und Heraldikers Konrad Honold.
Der auf dem Schild dargestellte aufgerichtete Steinbock erinnert an die Besiedlung durch die Walser (Zeichen der freien Walser von 1408).
Politik [Bearbeiten]
Der Gemeindevertretung besteht aus 12 Mitgliedern. Die Wahl 2010 erfolgte nicht per Parteienlisten, sondern per Mehrheitswahl. Bürgermeister ist Franz-Ferdinand Türtscher (ÖVP) aus Buchboden.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Am Ort gab es im Jahr 2003 14 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 66 Beschäftigten und 5 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 272. Tourismus und Fremdenverkehr sind wirtschaftlich wichtig. Im Tourismusjahr 2001/2002 gab es insgesamt 19.037 Übernachtungen.
In Sonntag besteht im Schuljahr 2009/2010 eine zweiklassige Volksschuke für die Schulstufen 1–4 mit insgesamt 26 Schülerinnen und Schülern. Außerdem gibt es einen Kindergarten, in dem 15 Kinder betreut werden.
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Viktor Schwarzmann (1912–1990), Landtagsabgeordneter und Bundesrat (SPÖ)
- Maria Simma (1915–2004), Geistheilerin
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Sonntag (Vorarlberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Gemeindedaten von Sonntag (Vorarlberg). In: Statistik Austria.
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