Skrillex

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Skrillex

Skrillex (* 15. Januar 1988 in Los Angeles; bürgerlich Sonny John Moore) ist ein US-amerikanischer DJ und Musikproduzent im Bereich Dubstep, Brostep und Electro sowie ehemaliger Frontsänger der Band From First to Last.

Biografie[Bearbeiten]

Skrillex auf dem Sasquatch Music Festival 2011

Sonny Moore wuchs im Nordosten von Los Angeles auf. 2004, im Alter von 16 Jahren, kam er über MySpace in Kontakt mit Matt Good von der Band From First to Last und wollte bei ihnen Gitarre spielen. Nachdem die anderen Bandmitglieder und einige Studioproduzenten ihn singen hörten, wurde er jedoch zum Leadsänger der Band gemacht. Im Juni 2004 veröffentlichten sie ihr Debütalbum Dear Diary, My Teen Angst Has a Body Count bei Epitaph Records. Die Band hatte mehrere erfolgreiche Tourneen und veröffentlichte im März 2006 ihr zweites Album Heroine. Schließlich bekam Sonny Stimmprobleme und unterzog sich erfolgreich einem chirurgischen Eingriff. Am 27. Februar 2007 verkündete er dennoch, dass er die Band verlassen würde, um sich einer Solokarriere zu widmen.

Erst veröffentlichte er einige Demos auf seiner MySpace-Seite und nach einigen Monaten ging er mit Team Sleep auf Tournee. Im Februar 2008 verkündete das Alternative Press Magazine die zweite jährliche AP-Tournee mit All Time Low, The Rocket Summer, The Matches, Forever the Sickest Kids und Sonny Moore. Während der Tournee umfasste Sonnys Besetzung Sean Friday am Schlagzeug, Christopher Null als Gitarrist und Aaron Rother am Keyboard.

2008 begann Sonny auch Musik zu produzieren und hatte unter dem Pseudonym Skrillex Auftritte in verschiedenen Clubs in der Region um Los Angeles. Am 7. April 2009 erschien mit Gypsyhook EP seine erste Extended Play mit drei Songs und vier Remixen. Diese wurde unter seinem Vornamen Sonny veröffentlicht. Er ging erneut mit verschiedenen Bands auf Tournee und trat im April 2009 mit der Band Hollywood Undead als Sonny and the Blood Monkeys auf.

Seine erste Produktion unter dem Namen Skrillex veröffentlichte er am 7. Juni 2010 mit der EP My Name Is Skrillex, die er als freien Download zur Verfügung stellte. Im Sommer 2010 arbeitete er mit der Metalcore-Band Bring Me the Horizon an deren drittem Studioalbum There Is a Hell, Believe Me I’ve Seen It. There Is a Heaven, Let’s Keep It a Secret. Schließlich wurde er von Deadmau5 auf dessen Musiklabel mau5trap Recordings unter Vertrag genommen und veröffentlichte auf diesem seine zweite EP Scary Monsters and Nice Sprites.

Im April 2011 veröffentlichte die Band Korn den Song Get Up!, den Skrillex produzierte. Der Song wurde auf ihrer Facebook-Seite als freier Download zur Verfügung gestellt.[1] Am 15. April 2011 kam Korn außerdem auf die Bühne während dessen Set am Coachella-Musikfestival 2011 und hatte einen kurzen Auftritt.

August 2011 gründete Skrillex sein Plattenlabel OWSLA.[2] Im September 2011 veröffentlichte Skrillex den Titelsong für die Neuauflage des Computerspiels Syndicate. 2011 konnte sich Skrillex auch erstmals in der Wahl der Top 100 DJs von DJ Mag platzieren und kam auf Platz 19.[3] Es war der höchste Neueinstieg in die Liste in jenem Jahr. Im November 2011 wurde er fünfmal für den Grammy Award nominiert, darunter „Bester neuer Künstler“ und „Bestes Musikvideo“, von denen er im Februar 2012 drei gewonnen hat („Beste Dance-Aufnahme“, „Bestes Electronic/Dance-Album“ und „Beste Remix-Aufnahme“). Beim Sound of 2012 der BBC belegte er als prominentester der 15 Kandidaten Platz 4. Auch bei den Grammy-Verleihungen 2013 wurde Skrillex für die „Beste Dance-Aufnahme“ und das „Beste Electronic/Dance-Album“ ausgezeichnet.

Von 2011 bis Oktober 2012 war Sonny Moore mit der britischen Singer-Songwriterin Ellie Goulding liiert.

Sein Debütalbum Recess erschien am 14. März 2014 in Deutschland.[4]

Diskografie[Bearbeiten]

Logo von Skrillex
Hauptartikel: Skrillex/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2014 Recess 28
(2 Wo.)
14
(4 Wo.)
11
(5 Wo.)
13
(3 Wo.)
4
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. März 2014

EPs[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2009 Gypsyhook EP Erstveröffentlichung: 7. April 2009 (als Sonny)
2010 My Name Is Skrillex Erstveröffentlichung: 7. Juni 2010
Scary Monsters and Nice Sprites 49
(46 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2010
2011 More Monsters and Sprites 124
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Juni 2011
Bangarang 47
(6 Wo.)
31
(17 Wo.)
14
(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Dezember 2011
2013 Leaving Erstveröffentlichung: 2. Januar 2013

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Korn & Skrillex Team Up And Give Away Free MP3. Abgerufen am 23. Juli 2011.
  2. Emmanuelle Saliba: Skrillex Announces Launch of OWSLA Label. Billboard.biz, 17. August 2011, abgerufen am 17. August 2012 (englisch).
  3. djmag.com: Top 100 DJs / 19. Skrillex. Abgerufen am 20. November 2011.
  4. Ampya News
  5. a b Chartquellen: DE AT CH UK 1 UK 2 US

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Skrillex – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien