Sonny Simmons

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Sonny Simmons

Huey „Sonny“ Simmons (* 4. August 1933 in Sicily Island, Louisiana) ist ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Alt- und Tenorsaxophon, Englischhorn).

Simmons ist der Sohn eines Pfarrers, der Schlagzeug spielte, und einer Chorsängerin. Er begann mit sieben Jahren Englischhorn zu lernen, wechselte dann mit 16 unter dem Eindruck der Musik Charlie Parkers zum Altsaxophon. Er arbeitete zunächst in Rhythm and Blues-Bands, bevor er mit Sonny Stitt, Cal Tjader oder Dexter Gordon spielte. 1961 sammelte er Erfahrungen in der Band von Charles Mingus (u.a. gemeinsam mit Rahsaan Roland Kirk). In den nächsten Jahren wirkte er an Aufnahmen von Elvin Jones und Jimmy Garrison sowie Eric Dolphy mit. 1962 gründete er gemeinsam mit Prince Lasha eine Band, die mit Bobby Hutcherson , Gary Peacock und Charles Moffett senior als „Firebirds“ bekannt wurde. Anschließend wurde seine Frau, die Trompeterin Barbara Donald, seine wichtigste musikalische Partnerin. Daneben spielte er auch im Orchester von Sam Rivers, bei Pharoah Sanders und bei Marvin Gaye. Zeitweiligen Rückzügen von der Szene wegen Kindererziehung und der Tätigkeit in besser ernährenden Berufen folgte nach der Scheidung 1979 das Album „Backwoods Suite“ (1982). Erst 1992 erlebte Simmons aber ein Comeback. Er spielte in den folgenden Jahren auf Festivals und nahm weitere Platten mit Reggie Workman, Cindy Blackman und Horace Tapscott auf. Anfang der 2000er Jahre gründete er mit James Carter, William Parker, Jay Rosen, Karen Borca und Michael Marcus die Formation The Cosmonautics, mit der er zwei Alben für das Label Boxholder einspielte.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]