Sophia Albertine von Erbach

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Sophia Albertine von Erbach, Herzogin von Sachsen-Hildburghausen
Sophia Albertine von Erbach, Herzogin von Sachsen-Hildburghausen

Sophia Albertine von Erbach (* 30. Juli 1683 in Erbach; † 4. September 1742 in Eisfeld) war Herzogin (von 1724 bis 1728 Regentin) von Sachsen-Hildburghausen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Sophia Albertine war eine Tochter des Generals Graf Georg Ludwig I. von Erbach (1643–1693) und dessen Frau Amalia Katharina von Waldeck-Eisenberg (1640–1697). Sie heiratete am 4. Februar 1704 in Erbach den Herzog Ernst Friedrich I. von Sachsen-Hildburghausen. Als Mitgift brachte sie die Grafschaft Cuylemburg in Geldern mit in die Ehe, die ihr verschwenderischer und hochverschuldeter Mann umgehend an die Niederlande verkaufte, um seinen Schloßpark in Hildburghausen mit einem Kanal zu umgeben.

Nach dem Tod ihres Mannes 1724 führte Sophia Albertine die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn Ernst Friedrich II. von Sachsen-Hildburghausen. Sie verstand es durch Sparmaßnahmen die Schuldenlast im Land etwas abzumildern. Der Verkauf des Amtes Schalkau an das Fürstentum Sachsen-Meiningen durch ihren in Geldnot befindlichen Mann 1723 wurde als widerrechtlich betrachtet; Sophia Albertine erklärte Sachsen-Meiningen den Krieg und ließ das Amt Schalkau militärisch besetzen.

[Bearbeiten] Nachkommen

Mit ihrem Mann Ernst Friedrich hatte sie die folgenden Kinder:

[Bearbeiten] Literatur

  • Heinrich Ferdinand Schoeppl: Die Herzoge von Sachsen-Altenburg. Bozen 1917, Neudruck Altenburg 1992
  • Dr. Rudolf Armin Human: Chronik der Stadt Hildburghausen Hildburghausen 1886

[Bearbeiten] Weblinks

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