Sophia Henriette von Waldeck

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Sophia Henriette von Waldeck (* 3. August 1662 in Arolsen; † 15. Oktober 1702 in Erbach) war Herzogin von Sachsen-Hildburghausen.

Leben[Bearbeiten]

Sophia Henriette war eine Tochter des Generalfeldmarschalls Fürst Georg Friedrich zu Waldeck und dessen Gemahlin Gräfin Elisabeth Charlotte von Nassau-Siegen (1626–1694).

Sie heiratete am 30. November 1680 in Arolsen Herzog Ernst von Sachsen-Hildburghausen, einen Freund und Kriegsgefährten ihres Vaters, mit dem sie noch bis 1683 in Arolsen lebte. Nach der Fertigstellung des Schlosses in Hildburghausen residierte das Paar dort. Zu ihrem ältesten Sohn hatte Sophie Henriette ein ausgesprochen enges Verhältnis. Sie bahnte dessen Ehe mit der Tochter ihrer Cousine an. Die Herzogin starb aber vor der Hochzeit 1702 auf Schloss Erbach, zehn Tage nachdem sie ihren jüngsten Sohn geboren hatte. Sie wurde als erste Leiche in der neuen Fürstengruft unter der Schlosskirche bestattet.

Sophia Henriettes Vater starb 1692 ohne männliche Erben zu hinterlassen. Waldeck fiel an die Linie Wildungen, die drei Töchter Fürst Georg Friedrichs erhielten aber als Erbe die geldernsche Grafschaft Cuylenburg (Crölsburg). Nach dem Tod von Sophia Henriettes älterer Schwester Luise Anna (1653–1714), war Sophia Henriettes ältester Sohn Erbe der Grafschaft, die er aber später an die Niederlande verkaufte.

Nachkommen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Ferdinand Schoeppl: Die Herzoge von Sachsen-Altenburg. Bozen 1917, Neudruck Altenburg 1992
  • Dr. Rudolf Armin Human: Chronik der Stadt Hildburghausen Hildburghausen 1886