Soria

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Soria (Begriffsklärung) aufgeführt.
Soria
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Soria
Soria (Spanien)
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Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kastilien-León
Provinz: Soria
Koordinaten 41° 46′ N, 2° 29′ W41.768055555556-2.47694444444441063Koordinaten: 41° 46′ N, 2° 29′ W
Höhe: 1063 msnm
Fläche: 271,8 km²
Einwohner: 40.286 (1. Nov. 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 148,22 Einw./km²
Postleitzahl: 42001- 42005
Gemeindenummer (INE): 42173 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Carlos Martínez Mínguez (PSOE)
Offizielle Webpräsenz
Lage der Stadt
Soria (Soria) Mapa.svg
Wallfahrtskirche San Saturio (18. Jahrhundert) am Duero

Soria ist die Hauptstadt der Provinz Soria im Osten der Autonomen Region Kastilien und León. Mit 40.286 Einwohnern (Stand 1. November 2011) ist sie nach Teruel die zweitkleinste Provinzhauptstadt Spaniens, in ihr leben etwa 40 % der Einwohner der dünn besiedelten, gleichnamigen Provinz.

Die Stadt, die am Oberlauf des Flusses Duero liegt, weist ein reiches Erbe an romanischen Bauten auf, insbesondere Mauern und Kirchen. Die im 16. Jahrhundert plateresk umgestaltete Konkathedrale San Pedro mit Kloster und romanischem Kreuzgang, die Klosterkirche Santo Domingo und die Ruinen von Kirche und Kreuzgang des Klosters San Juan de Duero sind besonders sehenswert. San Pedro ist seit 1959 zweite Bischofskirche des Bistums Osma-Soria neben der Kathedrale im 60 km entfernten El Burgo de Osma. Am Stadtrand von Soria finden sich zwei barocke Wallfahrtskirchen aus dem 18. Jahrhundert, die Ermita de la Virgen del Mirón sowie die dem Schutzpatron der Stadt geweihte Ermita de San Saturio.

Etwa acht Kilometer nördlich von Soria (bei Garray) befinden sich die Ruinen von Numantia, einem seit der Bronzezeit besiedelten keltiberischen Oppidum, das 133 v. Chr. von römischen Truppen des jüngeren Scipio (Aemilianus) im Numantinischen Krieg nach wiederholten Angriffen und langer Belagerung zerstört wurde. Die Stätte kann besichtigt werden, in Soria ist das Museo Numantino den archäologischen Funden gewidmet.

Im Jahr 1380 verbot ein Gerichtsbeschluss der Cortes von Soria den Juden, ihre eigenen Straffälle gerichtlich zu regeln. Außerdem wurde ein Dekret des ein Jahr zuvor verstorbenen Königs Heinrich II. bestätigt, wonach Juden in der königlichen Verwaltung und bei Adligen nicht angestellt sein durften. Diese Beschlüsse dienten als Grundlage für die Hasspredigten des Archidiakons Ferran Martinez, die im Jahre 1391 zu Massakern an der jüdischen Bevölkerung führten.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Soria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Censos de Población y Viviendas 2011. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Volkszählungsergebnisse).