Sosberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Sosberg
Sosberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Sosberg hervorgehoben
50.0777777777787.3386111111111370Koordinaten: 50° 5′ N, 7° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Zell (Mosel)
Höhe: 370 m ü. NHN
Fläche: 3,91 km²
Einwohner: 179 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56858
Vorwahl: 06545
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 080
Adresse der Verbandsverwaltung: Corray 1
56856 Zell (Mosel)
Webpräsenz: www.sosberg.de
Ortsbürgermeister: Willi Lehnert
Lage der Ortsgemeinde Sosberg im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch) Eppenberg (Eifel) Laubach (Eifel) Leienkaul Müllenbach (bei Mayen) Hauroth Urmersbach Masburg Düngenheim Kaisersesch Landkern Illerich Eulgem Hambuch Gamlen Zettingen Kaifenheim Brachtendorf Ulmen (Eifel) Alflen Auderath Filz (Eifel) Wollmerath Schmitt Büchel (Eifel) Wagenhausen (Eifel) Gillenbeuren Gevenich Weiler (bei Ulmen) Lutzerath Bad Bertrich Urschmitt Kliding Beuren (Eifel) Moselkern Müden (Mosel) Treis-Karden Lütz Lieg Roes Möntenich Forst (Eifel) Dünfus Brohl Binningen (Eifel) Wirfus Brieden Kail Pommern (Mosel) Briedel Altlay Peterswald-Löffelscheid Haserich Sosberg Forst (Hunsrück) Altstrimmig Reidenhausen Mittelstrimmig Blankenrath Panzweiler Walhausen Schauren (bei Blankenrath) Tellig Hesweiler Liesenich Moritzheim Grenderich Zell (Mosel) Neef Bullay Sankt Aldegund Alf (Mosel) Pünderich Greimersburg Klotten Faid Dohr Bremm Bruttig-Fankel Senheim Nehren (Mosel) Ediger-Eller Mesenich Valwig Ernst (Mosel) Beilstein (Mosel) Ellenz-Poltersdorf Briedern Cochem Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Mayen-Koblenz Rhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild
Sosberg von Westen aus gesehen.

Sosberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) an.

Geographie[Bearbeiten]

Sosberg liegt auf einer Hangkante im nördlichen Hunsrück zwischen der Mosel, der Nahe sowie dem Rhein und dem Idar-/Soonwald. Östlich des Dorfes fließt der Mörsdorfer Bach in Richtung Mosel.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1330 unter dem Namen Soysbergh. Der Ort war bis 1781 „Dreiherrisches Territorium“. Wie im Beltheimer Gericht teilten sich Kurtrier, Sponheim und Braunshorn (später Winneburg und Metternich) die Landesherrschaft. Ab 1794 stand Sosberg unter französischer Herrschaft und gehörte von 1798 bis 1814 zum Kanton Zell im Rhein-Mosel-Departement. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Durch das 8. Verwaltungsvereinfachungsgesetz vom 18. Juli 1970 mit Wirkung vom 7. November 1970 kam die Gemeinde Sosberg nach der Auflösung der Verbandsgemeinde Blankenrath zur Verbandsgemeinde Zell (Mosel).

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Sosberg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Der Wappenschild ist zweimal gespalten. Vorn in Silber ein rotes, durchgehendes Kreuz, belegt mit einem silbernen Hifthorn. Das Mittelfeld zeigt in Grün eine linkshin gerichtete, silberne Hellebarde, hinten ein silbern-rotes Schach zu drei Plätzen in elf Reihen.

Das rote Kreuz in Silber erinnert an Kurtrier, das silberne Hifthorn kennzeichnet die Herrschaft Beilstein, die silberne Hellebarde bezieht sich auf den hl. Matthias, den Schutzheiligen der Kirche, das grüne Mittelfeld weist auf die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde hin, das silbern-rote Schach ist das Wappen der Hinteren Grafschaft Sponheim.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Sosberg

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Traditionelles Schützenfest des Schützenverein Sosberg

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sosberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen