Souad Aït Salem

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Souad Aït Salem (* 6. Januar 1979 in Mecheria, Provinz Naama) ist eine algerische Langstreckenläuferin.

2000 in Algier wurde sie Afrikameisterin im 10.000-Meter-Lauf. 2002 belegte bei den Afrikameisterschaften in Radés über dieselbe Distanz den fünften Rang, scheiterte jedoch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis und bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen jeweils im Halbfinale des 5000-Meter-Laufs.

Im Jahre 2006 gelang ihr der Durchbruch als Straßenläuferin. Sie gewann den Alexander-der-Große-Marathon in 2:28:22 h, und bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften 2006 über 20 km in Debrecen wurde sie Neunte in der Landesrekordzeit von 1:06:11 h.

2007 konnte sie sich noch weiter steigern: Zunächst siegte sie beim Halbmarathon Roma – Ostia und gewann dann den Rom-Marathon mit dem Landes- und Streckenrekord von 2:25:08 h. Beim Marathon der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Ōsaka kam sie auf den 16. Platz.

2008 wiederholte sie ihren Sieg bei Roma – Ostia und wurde Sechste beim London-Marathon sowie Neunte beim Marathon der Olympischen Spiele in Peking.

Persönliche Rekorde[Bearbeiten]

  • 3000 m: 8:47,99 min, 22. Juni 2006, Algier
  • 5000 m: 15:07,49 min, 8. Juli 2006, Paris
  • 10.000 m: 32:13,15 min, 23. Juli 2004, Mataró
  • Halbmarathon: 1:09:15 h, 24. Februar 2008, Ostia
  • Marathon: 2:25:08 h, 18. März 2007, Rom

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