Soundcheck

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Dieser Artikel behandelt die Prüfung einer Raumbeschallung. Zum gleichnamigen Magazin für Bandmusiker siehe Soundcheck (Magazin) und zum Buch von Karl Bruckmaier über die „die 101 wichtigsten Platten der Popgeschichte“ siehe Soundcheck (Buch)

Unter einem Soundcheck (engl. sound = Klang, check = Überprüfung, ['saʊnd 'tʃek]) versteht man die Kontrolle und Einstellung der Beschallungsanlage vor dem eigentlichen Einsatz. Der englische Begriff wird auch auf deutschsprachigen Bühnen verwendet und im Regelfall nicht übersetzt.

Soundcheck in Gronau mit Klaus der Geiger

Mit der zunehmenden Komplexität der Beschallungsanlagen (PA, von Public Address – an das Publikum gerichtet) ist es unabdingbar geworden, diese Anlagen, insbesondere im mobilen Einsatz auf Tourneen vor jedem Auftritt zu überprüfen und einzustellen. Je nach Komplexität der PA, Anforderungen der Künstler, insbesondere aber der Vertrautheit aller beteiligten Personen untereinander (es kommt nicht selten vor, dass sich Musiker und Beschaller kurz vor dem Konzert zum ersten Mal sehen), kann ein Soundcheck zwischen wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden dauern.

Vorstufe zum Soundcheck ist der sogenannte Linecheck, bei dem lediglich überprüft wird, ob alle Signalkanäle richtig angeschlossen sind und funktionieren. Das ist auch der Moment, an dem so banale Phrasen wie „Eins, zwo, Test“ oder „One, two, test“ zu hören sind.

Es ist ein Zeichen sowohl für die Kompetenz der Musiker wie auch der Beschaller, wenn sie sich etwa bei Festivals mit knappen Umbauzeiten mit einem kurzen Linecheck begnügen können, ohne dass die Qualität der Darbietung erkennbar darunter leidet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Ebner: Handbuch der PA Technik. 1. Auflage, Elektor-Verlag, Aachen 2002, ISBN 3-89576-114-1

Weblinks[Bearbeiten]