Sowjetski-Sojus-Klasse

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Sowjetski Sojus-Klasse
Schiffsdaten
Land SowjetunionSowjetunion (Seekriegsflagge) Sowjetunion
Schiffsart Schlachtschiff
Gebaute Einheiten 2 (nicht fertiggestellt)
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
262,0 m (Lüa)
Breite 39,7 m
Tiefgang max. 9,8 m
Verdrängung 60.000 t
Maschine
Maschine 8 Dampfkessel
Dampfturbinen
Maschinen-
leistung
164.000 PS (120.622 kW)
Geschwindigkeit max. 30,0 kn (56 km/h)
Propeller 4
Bewaffnung
  • 9 × Sk 40,6 cm L/50
  • 12 × Sk 13 cm L/50
  • 12 × Flak 7,6 cm

Die Sowjetski Sojus-Klasse (russisch тип „Советский Союз“, auch Projekt 23, проекта 23) war eine Schiffsklasse von Schlachtschiffen der Roten Bauern- und Arbeiter-Flotte, deren Konzeption 1935 begann. Der Bau von zwei Schiffen wurde begonnen. Die Arbeiten an der in Leningrad im Bau befindlichen Sowjetski Sojus wurden bereits im Herbst 1940 wieder eingestellt. Nach dem Ausbruch des Deutsch-Sowjetischen Krieges endete auch der Weiterbau der Sowjetsaja Ukraina. Die beiden unfertigen Schiffsrümpfe wurden nach dem Zweiten Weltkrieg abgewrackt.

Die rund 262 m langen und 39,7 m breiten Schiffe wurden von den deutschen Truppen auf eine Verdrängung von ca. 42.000 t geschätzt und sollten nach ihrer Fertigstellung bis zu 60.000 t verdrängen. Vorgesehen waren turboelektrische Antriebe auf vier Wellen, für die jedes Schiff acht Dampfkessel und entsprechende Turbinen erhalten sollte. Der Antrieb sollte 164.000 PS leisten und eine Höchstgeschwindigkeit von 30,0 kn ermöglichen. Als Hauptbewaffnung der Schiffe waren jeweils neun Schnellfeuergeschütze 40,6 cm L/50 in drei Drillingstürmen vorgesehen. Die Mittelartillerie hätte aus 12 Geschützen des Kalibers 13 cm oder auch 15 cm bestanden. Hinzu sollten zwölf Fla-Geschütze 7,6 cm oder alternativ acht Flak 10,0 cm. Über die Panzerung der Schlachtschiffe sind keine Details bekannt.

Begonnene Bauten
Name Kiellegung Bauwerft Grad d. Fertigst. Abbruch
Sowjetski Sojus 28.08.1938 Werft No. 189, Leningrad 21,2 % 1949
Sowjetskaja Ukraina 17.07.1939 Werft No. 198, Nikolajew 18 % 1947

Literatur[Bearbeiten]

  •  Breyer, Siegfried: Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1905–1970. Manfred Pawlak, Herrsching 1970, ISBN 3-88199-474-2, S. 415, 426f (Lizenzausgabe J. F. Lehmanns Verlag München).

Weblinks[Bearbeiten]