Sozi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Sozi ist ein umgangssprachliches, auch abwertendes Kurzwort für einen Anhänger der Sozialdemokratie oder des Sozialismus bzw. ein Parteimitglied entsprechender Parteien.[1]

Heute wird es in Deutschland oftmals auch allgemein als Kurzform für Anhänger oder Mitglieder der SPD oder allgemein für Anhänger der politischen Linke gebraucht, teils durchaus in bekennender Form von den Anhängern selbst, z.B. explizit als Name bei laizistische Sozis oder "Sozis für Tiere", teils jedoch auch als eine pauschale Herabsetzung oder gar als Schimpfwort. Gebräuchlich sind auch die Plurale 'Sozis' oder Sozen[2], die gelegentlich auch abwertend eingesetzt werden.

In Österreich wurde die Kurzform vor allem während der Zeit des Austrofaschismus verwendet, um die Anhänger der SDAPÖ bzw. des Sozialismus herabzusetzen. Nach 1945 wurden die Anhänger der neugegründeten SPÖ auch als Sozis bezeichnet, allerdings ohne negativen Bezug; heute wird der Begriff nur mehr selten gebraucht.

Einem breiten Fernsehpublikum bekannt wurde das Kurzwort durch die Bemerkung von Ekel Alfred Tetzlaff in der 1970er-Jahre-Comedy Ein Herz und eine Seele: „Willy Brandt, dieser alte Sozi, gehört endlich abgewählt! Jetzt geht der schon vor den Polen und Russen auf die Knie“.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sozi in duden.de, abgerufen am 18. Juli 2013
  2. "Keiner will die Sozen wählen" auf taz.de, abgerufen am 30. August 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Sozi – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen