Sozialverhalten in China

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Sowohl einige populäre Ratgeber und Reiseführer als auch verschiedene Autoren aus neueren interkulturellen Wissenschaftsbereichen (Interkulturelle Kommunikation, Interkulturelle Psychologie und Interkulturelles Management) gehen davon aus, dass ein allgemeines Sozialverhalten in China existiert. Nach Meinung dieser Autoren herrschen in China bestimmte Verhaltensstandards, bedingt durch die andersartige chinesische Kultur, die gegenüber dem westlich-europäischen Verhalten teilweise recht gravierende Unterschiede aufweist. Viele Autoren in den Kulturwissenschaften, etwa Ethnologie, Cultural Studies oder Sinologie kritisieren die Idee nationaler Verhaltensstandards allerdings als pauschalisierend (Welsch 2000, S. 334f; Dahlen 1997), ahistorisch (van Ess 2003) und auf nicht-repräsentativen Studien beruhend (McSweeney 2002). Nachfolgend werden einige Annahmen über chinesisches Sozialverhalten vorgestellt.

Namen[Bearbeiten]

Chinesische Familiennamen stehen immer vorn und bestehen häufig nur aus einem Schriftzeichen. Der persönliche Name besteht häufig aus zwei Silben und wird außerhalb der Familie nicht alleine genannt, sondern selbst unter Freunden wird der ganze Name verwendet. Wang Feng wird von seinen Kollegen Wang Feng gerufen oder mit einem Spitznamen bzw. als Lao Wang, wenn er älter ist oder mit Xiao Wang, wenn er jünger ist. In chinesischen Freundschaften wird man auch auf Anreden wie zum Beispiel "Wang Ge" stoßen. "Ge" steht für die Bezeichnung "älterer Bruder" und drückt implizit eine hierarchisch übergeordnete Position aus.

Zu beachten ist, dass chinesische Frauen ihren Familiennamen auch nach der Verheiratung beibehalten. Die Kinder (das Kind) erhalten meist den Familiennamen des Vaters, oft aber auch den Familiennamen der Mutter.

Die Eltern haben bei der Auswahl der Namen ihrer Kinder weit gehend freie Wahl unter allen Tausenden chinesischen Schriftzeichen. Die von den Eltern gewählten Namen haben gelegentlich Bezug zu den kulturellen und politischen Gegebenheiten der Zeit, in der ein Kind geboren wurde. So kann es vorkommen, dass Kinder Namen erhielten, die Geister und Dämonen abschrecken oder Rotgardisten freundlich stimmen sollten. Die Namen der Gegenwart drücken vor Allem den Wunsch der Eltern nach dem Erfolg ihrer Kinder aus.

Es gibt keine Liste vorgeschriebener Vornamen und Prozesse mit dem Standesamt über unzulässige Namen. Es gibt aber auch professionelle Namensberater, die sich für die Auswahl eines geeigneten Namens bezahlen lassen.

Anrede[Bearbeiten]

Chinesische Männer werden mit Xiansheng (先生 = Herr) angesprochen, Frauen mit Nüshi (女士 = Dame). Beide Anreden werden hinter den Namen gestellt:

  • Wang Xiansheng (王先生= Herr Wang),
  • Wang Nüshi (王女士= Frau Wang).

Auch werden Titel, Funktion und Beruf generell hinter den Namen gesetzt.

  • Boshi (博士 = Dr.): Wang Boshi (= Dr. Wang)
  • Daifu (大夫 = Arzt): Wang Daifu (= Dr. Wang)
  • Laoshi (老师 = Lehrer): Wang Laoshi (= Lehrer Wang)
  • Jingli (经理 = Manager): Wang Jingli (= Manager Wang)
  • Jiaoshou (教授 = Professor): Wang Jiaoshou (= Professor Wang)

Das Alter hat in China nach wie vor eine hohe Bedeutung. Seniorität gilt deshalb immer noch oft mehr als Kompetenz. Deshalb ist die vertraute Anrede mit Lao (老 = alt) auch keine Beleidigung.

  • Lao Wang (老王 = alter Wang) nennt man einen Herrn, einen Freund mit dem Familiennamen Wang, der älter ist als man selbst.
  • Xiao Wang (小王 = kleine/r Wang) nennt man einen Herrn, eine Dame, einen Freund, eine Freundin mit dem Familiennamen Wang, der / die jünger ist als man selbst.

Bescheidenheit[Bearbeiten]

Bescheidenheit hat in China einen hohen Stellenwert. Man spielt das, worauf man eigentlich stolz ist - sei es nun die eigene Familie oder eigene Leistungen - herunter, lässt aber beim Abwiegeln den Stolz trotzdem noch erkennen.

Bitten und Fragen[Bearbeiten]

Bitten sollten nach Möglichkeit indirekt vorgebracht werden.

Ein direktes Ja wird manchmal vermieden. Es kann auch heißen: "Ich höre dir zu."

Das Ausfragen durch Chinesen kann sehr mühsam sein. Es dient aber der Kontaktaufnahme. Die gleichen Fragen kommen immer wieder:

  • Woher kommen Sie?
  • Was sind Sie von Beruf?
  • Wie viel Geld verdienen Sie?
  • Sind Sie verheiratet?
  • Wie alt sind Sie?
  • Haben Sie Kinder? ...

Ein respektvolles persönliches Interesse an seinem chinesischen Gegenüber kann geschäftliche, distanzierte Beziehungen vertiefen und dazu führen, dass Spezialanliegen wie eine kleinere Bestellung oder ausgefallenere Wünsche plötzlich kein Problem darstellen. Jedoch ist darauf zu achten, dass man Fingerspitzengefühl besitzt und seinem Gegenüber respektvoll zeigt, dass solche Spezialwünsche keine Selbstverständlichkeit sind. Lob wird auch in China gerne zur Kenntnis genommen. Für chinesische Angestellte kann es persönlich sehr motivierend sein, wenn man sie deutlich als wichtig und besonders behandelt. Ebenfalls ein Lob an China und dessen Menschen wird auf jeden Fall gerne gehört. Man darf aber auch ruhig Freude am eigenen Land erkennen lassen.

Einladungen[Bearbeiten]

Auf eine Einladung folgt immer eine Gegeneinladung. Ausländische Geschäftspartner werden jedoch nicht nach Hause, sondern stets in ein gutes Restaurant eingeladen. Man nimmt nicht im von der Allgemeinheit genutzten Speiseraum Platz, sondern in einem Separée. Durch diese Privatheit wird der Besuch geehrt. Solche gesonderten Speiseräume sind in jedem größeren Restaurant vorhanden und bieten neben dem Esstisch oftmals auch eine Sitzecke mit Fernseher, der nach dem Essen gern für Karaoke genutzt wird. Nach dem gemeinsamen Restaurantbesuch wird spielerisch um die Rechnung gekämpft. Getrennte Rechnungen sind verpönt.

Besuchen chinesische Geschäftsleute ein anderes Land und werden von den dortigen Geschäftspartnern nach Hause eingeladen, nehmen sie gern an, da man ihnen damit eine besondere Ehre erweist.

Fotos[Bearbeiten]

Für Chinesen sind Fotos sehr wichtig. Sie möchten darauf aber auch immer vorteilhaft erscheinen. Aus diesem Grund gibt es wenige Momentaufnahmen, vor einer Aufnahme werden oft mehrere Posen ausprobiert.

Typisch für viele Jüngere ist das Zeigen des Zeige- und Mittelfingers als V in Richtung der Kamera.

Geschenke[Bearbeiten]

Die Chinesen haben eine sehr ausgeprägte Geschenkkultur, deren Regeln zu beachten sind. Am Wichtigsten ist, dass Geschenke dem Aufbau einer Beziehung dienen und zu Gegenleistungen verpflichten sollen.

Besonders ungeeignet als Geschenk sind Uhren: Dem Empfänger könnte damit angedeutet werden, dass seine Zeit ablaufe: Das Wort 'Zhong' für Uhr kommt auch in 'SongZhong' - wenn auch nur der Aussprache nach - vor (was ungefähr soviel bedeutet wie beerdigen). Armbanduhren (die nicht 'Zhong' sondern 'ShouBiao' heißen) sind also nicht betroffen. In den meisten Fällen sind auch Messer, Regenschirme, Birnen (Obst) sowie manche Blumensorten als Geschenke ungeeignet. Da es noch weitere unpassende Geschenkkategorien - und Geschenkverpackungen - gibt, sollte man sich hier kompetent beraten lassen.

Zu bestimmten Anlässen kann offen Geld geschenkt werden. Es wird in einem roten Umschlag überreicht. Hinweis: Die Farbe Rot gilt in China als Farbe des Wohlstandes; deshalb werden Geldgeschenke nicht offen, sondern im roten Umschlag mit beiden Händen überreicht.

Gesicht[Bearbeiten]

Gesichtswahrung (das Gesicht wahren = nicht bloßgestellt werden) ist für alle Menschen wichtig. In der interkulturellen Kommunikation wird häufig empfunden, dass für die "andere" Seite Gesichtswahrung besonders wichtig sei. Nicht selten kommt der Gesichtswahrung aber nur deswegen eine besondere Bedeutung zu, weil in der interkulturellen Kommunikation Missverständnisse viel häufiger sind, als im vertrauten Umfeld. Dadurch wird das Auftreten von Problemen (Peinlichkeiten, Konsistenzbrüche, Glaubwürdigkeitsfragen etc.) wahrscheinlicher.

Guanxi[Bearbeiten]

Guanxi (关系 = Beziehungen) ist das, was man in Deutschland als "Vitamin B" bezeichnen könnte. Chinesen leben in einem System von konzentrischen Beziehungsnetzwerken, die ihnen helfen, eine Arbeitsstelle zu bekommen oder zu behalten und dergleichen mehr.

Händedruck[Bearbeiten]

Händeschütteln war im traditionellen China nicht üblich und auch heute noch unterscheidet sich der chinesische Händedruck oft vom westlichen. Vor allem gilt es als unfein, die Hand fest zu drücken.

Das Heranwinken auf Chinesisch sieht für Europäer auf den ersten Blick wie ein Wegscheuchen aus. Die Handfläche wird dabei nach unten gehalten.

Konflikte und Kritik[Bearbeiten]

Bei Konflikten ist es wichtig, goldene Brücken zu bauen, damit beide Seiten ohne Gesichtsverlust aus dem Konflikt herauskommen.

Öffentliche Kritik an China ist ein Tabu. Auch Kritik am eigenen Land kommt nicht gut an. Es schadet also dem eigenen Ansehen, wenn man vor Chinesen über die eigene Regierung lästert. Kritik an der chinesischen Führung ist ohnehin ein Fauxpas und kann theoretisch bei gewissen Punkten, wie zum Beispiel öffentlicher Forderung nach einem Sturz der Regierung, auch strafrechtlich verfolgt werden. Des Weiteren sollte man ein solides Grundwissen über die chinesische Geschichte und Situation verfügen und aggressive Floskeln und Phrasen vermeiden. Viele Chinesen fühlen sich von der internationalen Berichterstattung schlecht behandelt, und in der Tat weichen die Sichtweisen in vielen Punkten extrem voneinander ab. Ein weiterer Punkt, der sich nicht nur auf die Politik bezieht, ist der, dass aufgrund der kolonialen Vergangenheit und der als arrogant und belehrend aufgefassten westlichen Diskussionskultur Chinesen Diskussionen eher vermeiden oder sogar aggressiv reagieren. Kommt es dennoch im vertraulichen Gespräch zu politischer Kritik, so sollten Sie Ihre Gesprächspartner keinesfalls gegenüber Dritten zitieren. Abgesehen davon, dass eine falsche Zitation verständlicherweise zu Streitigkeiten führen kann, ist die Gefahr sehr hoch, dass alle Parteien Ihnen in Zukunft aus dem Weg gehen.

Politische Diskussionen sollten daher von Neulingen gemieden werden, falls es dennoch zu einer Diskussion kommt, sollte man ruhig und sachlich argumentieren. Das Dreschen von Phrasen und leidenschaftliches impulsives Verteidigen eigener Argumente wird als Schwäche und Fehlen von Argumenten interpretiert.

Chinesen kleiden ihre Kritik oft in ein Lob. War ein Dolmetscher unfähig, wird erwähnt, dass er noch sehr viele andere Arbeiten zu erledigen hat. Gefällt einem das Zimmer nicht, kann man feststellen, dass die Aussicht (auf die Schnellstraße) sehr gut war.

Lachen und Lächeln[Bearbeiten]

Das chinesische Lachen ist oft auch ein Ventil für starke Gemütsbewegungen. Deshalb kann es vorkommen, dass Chinesen in Situationen lachen, die für einen Europäer schockierend sind. Das kann ein Unfall oder auch eine andere Katastrophe sein.

Lächeln ist vor allem in kritischen Situationen angebracht. Es soll einer Eskalation der Situation vorbeugen. Es kann aber auch der Täuschung dienen. Generell dient das Lächeln jedoch der Entspannung und Chinesen sind der Ansicht, dass Ausländer zu wenig lächeln. In diesem Zusammenhang steht das chinesische Sprichwort 笑一笑,十年少. Xiao yi xiao, shi nian shao. (Lächle ein wenig und du bist zehn Jahre jünger.)

Angesichts der oft komplizierten und harten Lebensverhältnisse in der chinesischen Geschichte und Gegenwart ist der chinesische Humor sehr nuancenreich und weit kultiviert. Das gilt sowohl für den feinsinnigen Witz wie auch für den derben Klamauk. Viele Witze spielen mit den verschiedenen Elementen der chinesischen Sprache und sind deswegen manchmal nur zusammen mit weiteren Erläuterungen übersetzbar. „Westliche“ Witze kommen deshalb oft gar nicht an oder nicht so, wie man es erwartet. Sarkasmus und Ironie sollte man ohne sehr gutes Verständnis für die Feinheiten der Sprache vermeiden, weil die Gefahr von Missverständnissen oder sogar völligem Unverständnis recht groß ist. Des Weiteren sollte vor allem in der Anwesenheit von Frauen auf frivole Witze verzichtet werden.

Wie überall, so kann auch in China ein Witz in der größeren Runde – zum Beispiel beim abendlichen Umtrunk – bei den unterschiedlichen Teilnehmern unterschiedliche Eindrücke hinterlassen, selbst wenn alle gleich laut zu lachen scheinen. Hier hilft persönliche Integrität und Humor mit Respekt sowohl für Anwesende wie auch für nicht Anwesende.

Verhalten im globalen Kontext[Bearbeiten]

Menschenrechte[Bearbeiten]

Das soziale Verhalten der Menschen zeigt in hohem Maße Gemeinsamkeiten, das schließt Gemeinsamkeiten hinsichtlich der körperlichen und seelischen Verletzbarkeit ein. Eine spezifisch chinesische Haltung in der Menschenrechtsfrage wird in der interkulturellen Diskussion häufig auf eine Andersartigkeit des sozialen Verhaltens in China zurückgeführt. Hier ist es wichtig, beurteilen zu können, mit welcher Kompetenz, mit welcher Legitimation, mit welchen Interessen und in welchem Kontext eine solche Andersartigkeit als Argument eingebracht wird.[1] Viele Chinesen sind mit der menschenrechtlichen Situation in ihrem Land nicht zufrieden, urteilen aber verständlicherweise auf dem Hintergrund ihrer eigenen historischen und sozialen Rahmenbedingungen.

In China findet eine langsame Öffnung und Verbesserung statt, radikale Reformen werden aufgrund der extrem negativen Erfahrungen im 20. Jahrhundert von der Mehrheit abgelehnt. Auch hier gilt, dass man sich mit dem komplexen Thema zuerst umfassend auseinandersetzen sollte, bevor man voreilige Schlüsse zieht oder, noch schlimmer, entsprechende Diskussionen beginnt.

Verhandlungen[Bearbeiten]

Mit den traditionellen Verhandlungstechniken der 36 Strategeme werden Chinesen schon im Kindesalter vertraut gemacht. Ein Verständnis für die sich daraus ergebende Verhandlungsethik ist für nicht-chinesische Verhandler wichtig.

Über Verhandlungstaktiken und -Strategien in China gibt es viel Literatur, jedoch wenig Material, das eine wichtige Entwicklung der letzten Jahre berücksichtigt: Chinesische Verhandlungspartner haben insbesondere in großen Unternehmen ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz entwickelt und können sich sowohl auf ihrem heimischen Spielfeld wie auch auf dem Spielfeld ihrer Verhandlungspartner sicher bewegen. Konkrete Beispiele sind Verhandlungen über Lizenzen, Urheberrechte und Schutz intellektuellen Eigentums. In der Anfangsphase wird diesem Thema häufig scheinbar keine besondere Bedeutung zugemessen, da man es später „pragmatisch“ und auf Vertrauensbasis lösen könne. Kurz vor Vertragsabschluss kann sich jedoch herausstellen, dass das Thema beim chinesischen Partner von in den USA, Europa oder Hongkong ausgebildeten Anwälten bearbeitet wird.

Generell muss ein nicht-chinesischer Verhandler sich darauf einstellen, dass je nach Bedarf zwischen „westlichem“ und „chinesischem“ Rechts- und Kulturverständnis gewechselt werden könnte. Ein gut vorbereiteter Verhandler muss also in beiden Kulturen gut zu Hause sein.[2] „Westliche“ Normen werden als gemeinsame Basis dargestellt, aber dann bei Bedarf „chinesisch“ interpretiert, zum Beispiel Marktwirtschaftlichkeit „mit chinesischem Charakter“ (中国特色的, zhongguo tese de = in chinesischer Färbung). Der Kulturkritiker Bo Yang verglich diese Anpassung von Kulturimporten mit einem Einlegen alles Fremdländischen in chinesische Sojasoße[3].

China ist im Gegensatz zu westlichen Staaten eine "High Context Culture". Das bedeutet, dass auf schriftliche Verträge weniger Wert gelegt wird und eine persönliche, freundschaftliche Beziehung zum Geschäftspartner von extremer Bedeutung ist. In China kommt es auch zu einer viel stärkeren Vermischung von Privatem und Geschäftlichem als in westlichen Kulturen. Im schlimmsten Fall kann dies bedeuten, dass der chinesische Geschäftspartner den westlichen Partner am Ende der Verhandlungen ohne moralische Bedenken austrickst, da keine persönliche Beziehung aufgebaut wurde. Im besten Fall kann es dazu führen, dass ein chinesischer Partner ein äußerst lukratives Angebot eines Konkurrenten ausschlägt, um die gute Beziehung nicht zu gefährden.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Ian Mabbett, David Kelly (Hrsg.), Anthony Reid (Hrsg.): Asian Freedoms - The Idea of Freedom in East and Southeast Asia, 1998, ISBN 0521637570
    Gregor Paul (Hrsg.), Caroline Y Robertson-Wensauer (Hrsg.): Traditionelle chinesische Kultur und Menschenrechtsfrage, 1997, ISBN 3789054828
  2. Lynda S. Bell (Hrsg.), Andrew I. Nathan (Hrsg.), Ilan Peleg: Negotiating Culture and Human Rights, 2001, ISBN 0231120818
  3. Bo Yang , Häßliche Chinesen (Übersetzt von Jürgen Ritter), in: Die Auflösung der Abteilung für Haarspalterei, Texte moderner chinesischer Autoren - Von den Reformen bis zum Exil, Reinbek b. Hamburg 1991, S.16-24.

Literatur[Bearbeiten]

  • Penelope Brown und Stephen C. Levinson. Politeness: Some Universals in Language Usage. New York u.a.: Cambridge University Press 1987.
  • Dahlén, Tommy (1997): Among the interculturalists. An emergent profession and its packaging of knowledge. Stockholm: Stockholm Studies in Social Anthropology.
  • van Ess, Hans (2003): Ist China Konfuzianistisch. In: China Analysis (23).
  • Liang Yong. Höflichkeit im Chinesischen: Geschichte, Konzepte, Handlungsmuster. München: iudicium 1998.
  • Gregor Paul (Hrsg.), Caroline Y. Robertson-Wensauer (Hrsg.): Traditionelle chinesische Kultur und Menschenrechtsfrage, 1997, ISBN 3-7890-5482-8
  • Lynda S. Bell (Hrsg.), Andrew I. Nathan (Hrsg.), Ilan Peleg: Negotiating Culture and Human Rights, 2001, ISBN 0-231-12081-8
  • Ethan Gutmann: Losing the New China - A Story of American Commerce, Desire and Betrayal, 2004, ISBN 1-893554-83-X
  • Ian Mabbett, David Kelly (Hrsg.), Anthony Reid (Hrsg.): Asian Freedoms - The Idea of Freedom in East and Southeast Asia, 1998, ISBN 0-521-63757-0
  • Sally Steward /Gabriel Donleavy: Whose Business Values?, 1995, ISBN 962-209-386-8 (Hongkong)
  • Yu-Chien Kuan, Petra Häring-Kuan Der China Knigge - Eine Gebrauchsanweisung für das Reich der Mitte Frankfurt a. M.: Fischer, 2006, ISBN 3-596-16684-5
  • Ning Huang, "Wie Chinesen denken", München: Oldenbourg Verlag, 2008: ISBN 978-3-486-58814-9
  • Dr. Jens Bölscher, Business-Knigge für deutsche Manager in China, Norderstedt: BoD, 2008, ISBN 3-8370-6274-0
  • McSweeney, Brendan (2002): Hofstede's Model of National Cultural Differences and their Consequences: A Triumph of Faith - a Failure of Analysis. In: Human Relations 55, S. 89–118.
  • Welsch, Wolfgang (2000): Transkulturalität. Zwischen Globalisierung und Partikularisierung. In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache 26, S. 327–351
  • Martin Woesler, Deutsch-chinesische Kulturkompetenz. Menschliches: Gewohnheiten, Zwischenmenschliches, Beziehungen, Bochum 2004.8, ISBN 9783899660531, 52 S., Reihe Scripta Sinica 34
  • Ders., Deutsch-chinesische Kulturkompetenz Essen. Einladung, Praktisches, Essen zuhause und im Restaurant, Trinken, Gastfreundschaft, Geschenke, Speisekarte, Bochum 4. Aufl. 2007, ISBN 9783899662818, 72 S., Reihe Scripta Sinica 31
  • Ders., Deutsch-chinesische Kulturkompetenz Sprache: Begrüßung, Vorstellung, Gespräch, Chinesische Namen, Bochum 2004.8, ISBN 9783899660494, 52 S., Reihe Scripta Sinica 30
  • Ders., Comparing Chinese and German culture, Bochum 12.2006, 52 S., ISBN 978-3-89966-212-2, Reihe Comparative Cultural Sciences 2
  • Ders., Interkulturelle Kompetenz. Interkulturelle Standards als Mittel interkulturellen Trainings am Beispiel Deutschland-China, Bochum 6. Aufl. 2009, ISBN 978-3-89966-286-3, 92 S., Reihe Scripta Sinica 28