Spangenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Spangenberg
Spangenberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Spangenberg hervorgehoben
51.1166666666679.6583333333333259Koordinaten: 51° 7′ N, 9° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Höhe: 259 m ü. NHN
Fläche: 97,7 km²
Einwohner: 6137 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34286
Vorwahl: 05663
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeschlüssel: 06 6 34 024
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
34286 Spangenberg
Webpräsenz: www.spangenberg.de
Bürgermeister: Peter Tigges (CDU)
Lage der Stadt Spangenberg im Schwalm-Eder-Kreis
Kassel Landkreis Fulda Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Kassel Landkreis Marburg-Biedenkopf Landkreis Waldeck-Frankenberg Vogelsbergkreis Vogelsbergkreis Werra-Meißner-Kreis Knüllwald Homberg (Efze) Frielendorf Schwarzenborn (Knüll) Neukirchen (Knüll) Oberaula Ottrau Schrecksbach Willingshausen Schwalmstadt Gilserberg Jesberg Neuental Bad Zwesten Borken (Hessen) Morschen Malsfeld Wabern (Hessen) Felsberg (Hessen) Spangenberg Melsungen Körle Guxhagen Edermünde Gudensberg Niedenstein FritzlarKarte
Über dieses Bild

Spangenberg ist eine Kleinstadt im Nordosten von Hessen im Schwalm-Eder-Kreis. Sie hat etwa 6200 Einwohner und eine Gesamtfläche von 97,7 Quadratkilometern. Die heutige Größe erreichte die Stadt nach der Verwaltungs- und Gebietsreform in Hessen, als in den Jahren 1970 bis 1974 die heutigen Stadtteile mit Spangenberg zusammengeschlossen wurden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Spangenberg 1261. 1309 verliehen die Herren von Treffurt der Stadt das Stadtrecht.

Über der Stadt steht auf dem Schloßberg das Schloss Spangenberg. Es wurde über zwei Jahrhunderte von den hessischen Landgrafen als Residenz- und Jagdschloss genutzt und diente danach als Gefängnis und als preußische Forstschule.

Seit dem Jahr 2000 trägt Spangenberg den offiziellen Beinamen Liebenbachstadt.[2] Die Stadt ist der Bevölkerungsmittelpunkt Deutschlands.[3]

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage und Geologie[Bearbeiten]

Spangenberg liegt im Nordostteil des Schwalm-Eder-Kreises an den Hängen des Stölzinger Gebirges im Südosten und Melsunger Berglandes im Westen, etwa 35 Kilometer Luftlinie südöstlich von Kassel. Es befindet sich unmittelbar nordöstlich der Einmündung des durch die Stadt fließenden Essebachs in die auch hindurch verlaufende Pfieffe, die westwärts zur Fulda fließt.

Spangenberg liegt geologisch gesehen im Wesentlichen auf Buntsandstein, aber auch auf Muschelkalk und Zechstein.[4]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Nachbargemeinden Spangenbergs

Im Norden grenzt die Stadt an Hessisch Lichtenau, im Westen an Waldkappel (beide im Werra-Meißner-Kreis), im Südosten an Rotenburg an der Fulda, im Süden an Alheim (beide im Landkreis Hersfeld-Rotenburg) und Morschen sowie im Westen an Melsungen (beide im Schwalm-Eder-Kreis).

Stadtteile[Bearbeiten]

Zur Stadt gehören die folgenden zwölf Stadtteile:

Geschichte[Bearbeiten]

Spangenberg – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Mittelalter[Bearbeiten]

Die ersten nachgewiesenen Siedlungen in und um Spangenberg wurden auf das achte Jahrhundert nach Christus datiert.[5] Es dauerte allerdings noch knapp 200 Jahre, bis Pfieffe 1037[5] als erste Siedlung im Umland auch urkundlich erwähnt wurde. Bereits 920 nach Christus wurde ein Ort namens Meinbrateshusen erwähnt, ob es sich hierbei allerdings um Mörshausen handelte, ist nicht belegt.[5]

Die älteste im Raum Spangenberg erhaltene Kirche wurde 1150 in Mörshausen erbaut.[5] Zu Beginn des 13. Jahrhunderts belehnte Graf Ludwig I. von Ziegenhain die Ritter von Treffurt mit der Herrschaft über Spangenberg. 1235 begannen diese den Bau des Spangenberger Schlosses.

In den folgenden Jahrhunderten nahmen die hessischen Landgrafen, die dort residierten, weitere Um- und Anbauten vor. Die erste Erwähnung Spangenbergs und Bezeichnung als civitas (Stadt) ist auf das Jahr 1261 nach Christus datiert.[5] Im selben Jahr begann der Bau der Stadtkirche St. Johannes.

1309 verliehen die Ritter Hermann und Friedrich von Treffurt Spangenberg das Stadtrecht nach dem Lippstädter Recht. Die Originalurkunde befindet sich im Hessischen Staatsarchiv Marburg.[6] Die Neustadt mit Spital und Kapelle St. Elisabeth wurde erstmals im Jahre 1338 in einer Urkunde erwähnt. Die Treffurter verkauften Stadt und Burg Spangenberg 1350 wegen Geldmangels und verschiedener Familienfehden für 8000 Silberlinge an Landgraf Heinrich II.; seither ist Spangenberg hessisch.[7] Das Schloss Spangenberg war Residenz des Landgrafensohnes Otto der Schütz, der dort 1366 starb und in der Kirche des Karmeliterklosters beigesetzt wurde. Durch die Vereinigung der damaligen Gerichte Morschen, Mörshausen, Schemmern und Auf der Landena mit der Herrschaft Spangenberg entstand 1350 das Amt Spangenberg.[7]

Das Karmeliterkloster Spangenberg wurde 1357 gegründet und noch im selben Jahr die Klosterkirche, von der nur noch Reste erhalten sind, fertiggestellt. Der 1261 begonnene Bau der Stadtkirche wurde erst 1421 abgeschlossen.[8] Der Bau des Rathauses begann vermutlich im 15. Jahrhundert.[8] Bei der Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen 1526 wurde das Karmeliterkloster aufgelöst.

Neuzeit[Bearbeiten]

Das Spangenberger Rathaus

Durch einen Tausch mit Quentel kamen Schnellrode, Vockerode-Dinkelberg und Weidelbach 1530 vom Amt Hessisch Lichtenau zum Amt Spangenberg. Im Dreißigjährigen Krieg erlitten fast alle Dörfer des Amtes Spangenberg schwere Schäden und Verluste. Eine wichtige Rolle für Spangenberg spielte im 18. Jahrhundert die Leinenproduktion; das Amt Spangenberg war in den Jahren 1789/1790 im Gebiet der hessischen Landgrafen führend in der Produktion und im Export von Schockleinen.[9] Durch eine Verwaltungsreform entstanden in Hessen 1821 Landkreise, das Amt Spangenberg wurde aufgelöst und gehörte seitdem zum Landkreis Melsungen.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Spangenberg die ersten Vereine gegründet, darunter 1842 der Männergesangverein Liedertafel und 1863 der TSV 1863 Spangenberg.

1874 bekam die Wirtschaft in Spangenberg einen Schub durch den Bau einer Teilstrecke der Bahn Leinefelde–Treysa. Der Bahnhof Spangenberg wurde 1879 eröffnet. Zu dieser Zeit lebten viele jüdische Mitbürger in Spangenberg, sie waren hauptsächlich kaufmännisch aktiv.

Heinrich Salzmann, Sohn der Stadt und Mitgründer des Unternehmens Salzmann & Comp., stiftete 1902 das Liebenbachdenkmal, es stellt die Sage von Kuno und Else dar.

1910/11 wurde mit dem Bau der alten Stadtschule am Eulenturm, der heutigen Burgsitzschule, begonnen.[10]

Am 15. Juni 1913 besuchte Kaiser Wilhelm II. die Stadt und das Schloss, dass zu dieser Zeit als preußische Forstschule diente.

In den 1930er Jahren verkauften viele Juden ihre Besitzungen, um dem Hitler-Regime zu entgehen. Ostern 1945 wurden mehrere Häuser und das Schloss Opfer amerikanischer Brandbombenangriffe. Das Schloss wurde dabei völlig zerstört. In den 1950er Jahren wurde es mit Mitteln des Landes Hessen wieder aufgebaut.[11] Das Land Hessen ist noch heute Eigentümer des Schlosses, es wird durch das Hessische Immobilienmanagement verwaltet und verpachtet.

Nach dem Krieg, in den Zeiten des Wirtschaftswunders in Deutschland, wurden in Spangenberg viele Betriebe gegründet, darunter[12] die Wilhelm Kullmann Sägenfabrik, der größte Arbeitgeber der Stadt.

Der Neubau der Burgsitzschule Spangenberg in der Winternot wurde 1972 eröffnet und damit die ständige Raumnot in den Schulen beseitigt. Durch die Verwaltungs- und Gebietsreform in Hessen zwischen 1970 und 1974 wurden zwölf ehemals selbstständige Gemeinden mit Spangenberg zusammengeschlossen.

Ebenfalls 1974 wurde der über 100 Jahre bestehende Personenverkehr auf der Kanonenbahn, einem Teilstück der Berlin-Coblenzer-Eisenbahn, eingestellt. Wenig später folgte auch die Einstellung des Güterverkehrs. Von den alten Gleisanlagen sind nur wenige im Bereich Spangenberg noch sichtbar, die Schienen wurden entfernt. Das alte Bahnhofsgebäude wird seit 1994 als Kindergarten Alter Bahnhof genutzt.

Im Jahr 1975 wurde der Stadt das Prädikat staatlich anerkannter Luftkurort verliehen[13]. Dieses wurde jedoch im Jahr 2012 wieder aberkannt[14].

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Februar 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Bergheim, Metzebach, Schnellrode und Vockerode-Dinkelberg eingegliedert. Am 1. April 1971 kam Mörshausen hinzu. Elbersdorf, Herlefeld, Nausis und Pfieffe folgten am 31. Dezember 1971. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Bischofferode, Landefeld und Weidelbach am 1. Januar 1974 abgeschlossen.[15]

Religionen[Bearbeiten]

Die Stadtkirche St. Johannes in Spangenberg

Die Mehrheit der Spangenberger Bevölkerung ist evangelisch. Spangenberg gehört zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die evangelischen Kirchengemeinden in Spangenberg (Kirchspiel Pfieffe, Kirchspiel Mörshausen, Kirchspiel Spangenberg I und Kirchspiel Spangenberg II) sind dem Kirchenkreis Melsungen im Sprengel Hersfeld zugeordnet.

Die katholische Kirchengemeinde Spangenberg-Morschen ist dem Pastoralverbund St. Brigida Schwalm-Eder-Fulda zugeordnet, der zum Dekanat Fritzlar im Bistums Fulda gehört.

Die ehemalige Synagoge

Die Synagoge der Jüdischen Gemeinde befand sich in der heutigen Untergasse. Sie ist noch als Wohnhaus erhalten. Die rituellen Gegenstände wurden vor der Reichspogromnacht in die Synagoge nach Kassel verbracht. Ein Teil des Spangenberger Thorasilbers befindet sich im Jüdischen Museum New York.[16]

Der Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof

1933 wohnten 109 Menschen jüdischen Glaubens in Spangenberg. Dies entsprach etwa 5,2 % der Einwohnerschaft. Aufgrund einer Initiative des NSDAP-Ortsgruppenleiters Theobald Fenner[17] wurden in der Nacht zum 15. September 1935 alle arischen Hausangestellten gewaltsam aus den Häusern von jüdischen Familien geholt. In derselben Nacht fand auf dem Marktplatz ein Fackelzug der Nationalsozialisten statt, bei dem viele Geschäfte und Wohnungen von jüdischen Familien verwüstet wurden. Dies war auch ein Grund für die beschleunigte Abwanderung der Juden aus Spangenberg.

Im Jahr 1981 errichtete die Stadt Spangenberg auf dem jüdischen Friedhof am Schloßberg einen Gedenkstein für die Spangenberger Opfer der Gewaltherrschaft. Die Initiative ging von Schülern der Burgsitzschule Spangenberg aus.

Am 29. April 2008 verlegte Gunter Demnig sieben Stolpersteine.[18]

Gegenwärtig sind wieder Juden in Spangenberg ansässig.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die neue Stadtverordnetenversammlung der Stadt Spangenberg wurde am 27. März 2011 gewählt. Die SPD konnte ihr Ergebnis deutlich verbessern und die absolute Mehrheit erringen. Die FDP verdoppelte ihr Ergebnis entgegen dem negativen Landestrend, die CDU musste leichte Verluste hinnehmen. Die BFB waren nicht mehr angetreten. Die Wahlbeteiligung stieg leicht an. Auf den Stadtteilen lag die Wahlbeteiligung in Weidelbach mit 83,5 % am höchsten, am niedrigsten lag sie in Elbersdorf mit 51,4 %.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
Stadtverordnetenwahl 2011
 %
60
50
40
30
20
10
0
58,8 %
33,9 %
7,4 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
+12,8 %p
-2,6 %p
+3,7 %p
-13,8 %p
18
11
2
18 11 
Von 31 Sitzen entfallen auf:
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 58,8 18 46,0 14
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,9 11 36,5 12
FDP Freie Demokratische Partei 7,4 2 3,7 1
BFB Bürger für Bürger 13,8 4
Gesamt 100 31 100 31
Wahlbeteiligung in % 57,2 57,0

Als Stadtverordnetenvorsteherin wurde Claudia Schenk (SPD) am 14. April 2011 mit 22 zu 5 Stimmen im Amt bestätigt. Ihre Stellvertreter sind Jörg Lange (CDU), Manfred Aschenbrenner und Volker Grenzebach (beide SPD).

Fraktionsvorsitzender der SPD ist Karlheinz Brede. Die CDU-Fraktion führt Jörg Lange, die FDP-Fraktion wird von Annette Koch geführt.

Es wurden zwei Ausschüsse gebildet. Der Haupt- und Finanzausschuss, welcher ein Pflichtausschuss ist, wird von Manfred Aschenbrenner (SPD) geführt. Dem zweiten, dem Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss, sitzt Volker Jakob (SPD) vor.

Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung finden zumeist am ersten Donnerstag im Monat in der Burgsitzschule Spangenberg statt. Die Dorfgemeinschaftshäuser auf den Stadtteilen werden auch für die Sitzungen genutzt.

Magistrat[Bearbeiten]

In der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 14. April 2011 wurde Wilfried Dräger, der für die SPD kandidierte, zum ersten Stadtrat gewählt. Er ist somit Vertreter des Bürgermeisters. Neben Dräger gehören dem Magistrat noch weitere 5 Stadträte aus der SPD an, 3 Stadträte stellt die CDU und einen die FDP. Margritt Wilbert (SPD) ist die einzige Frau im Magistrat.[19] In der folgenden Tabelle findet sich die Zusammensetzung des Magistrats.

6
4
1
Von 11 Sitzen entfallen auf:
Funktion Name Partei Wohnort
Bürgermeister Peter Tigges CDU Herlefeld
1. Stadtrat Wilfried Dräger SPD Kernstadt
Stadtrat Werner Bechtel CDU Kernstadt
Stadtrat Hans Peter Huck SPD Schnellrode
Stadtrat Michael Johne SPD Kernstadt
Stadtrat Egon Reinhardt SPD Elbersdorf
Stadtrat Söhnke Salzmann FDP Kernstadt
Stadtrat Ulrich Salzmann CDU Kernstadt
Stadtrat Hans-Peter Theune SPD Kernstadt
Stadtrat Herbert Wicke CDU Mörshausen
Stadträtin Margritt Wilbert SPD Nausis


Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl am 29. November 2009 siegte Amtsinhaber Peter Tigges (CDU) knapp gegen seine Gegenkandidatin Martina Werner (SPD). Damit wird Tigges für weitere sechs Jahre Bürgermeister von Spangenberg bleiben. Er erreichte bei der Wahl 50,4 % der abgegebenen Stimmen, seine Gegenkandidatin 49,6 % bei einer Wahlbeteiligung von 66,4 %.[20]

Die Aufzeichnungen über die Spangenberger Bürgermeister gehen bis ins Jahr 1321 zurück.[21] Aus Gründen der Übersicht werden im folgenden nur die Amtsinhaber nach dem Zweiten Weltkrieg genannt. Bisherige Amtsinhaber nach dem Zweiten Weltkrieg waren[21]:

Amtszeit Name Partei
1945–1954 Adam Schenk SPD
1954–1960 Georg Schanze SPD
1960–1973 Willy Schenk SPD
1973–1992 Hartmann Aßmann SPD
1992–2004 Hans-Jürgen Köbberling SPD
seit 2004 Peter Tigges CDU

Ortsbeiräte[Bearbeiten]

Die Ortsteile bilden jeweils aufgrund der Hauptsatzung Ortsbezirke, dort sind Ortsbeiräte eingerichtet. Die Ortsbeiräte in Elbersdorf und Pfieffe bestehen aus 7 Personen, die anderen aus 5. Der Ortsbeirat der Kernstadt hat 9 Mitglieder. Nachfolgend eine Tabelle mit den Ortsvorstehern. (Anmerkung zur folgenden Tabelle: GL bedeutet in diesem Fall Gemeinschaftsliste.)

Ortsteil Mitglieder Name Partei
Kernstadt 9 Claudia Schenk SPD
Bergheim 5 Peter Steinbach GL Bergheim
Bischofferode 5 Bernd Deist SPD
Elbersdorf 7 Dr. Ralf Hillwig SPD
Herlefeld 5 Dieter Horn GL Herlefeld
Landefeld 5 Friedhelm Wiederrecht GL Landefeld
Metzebach 5 Heinz-Dieter Diener GL Metzebach
Mörshausen 5 Annelie Deist SPD
Nausis 5 Werner Kressel SPD
Pfieffe 7 Volker Jakob SPD
Schnellrode 5 Thomas Jung GL Schnellrode
Vockerode-Dinkelberg 5 Walter Mänz CDU
Weidelbach 5 Manuela Krug-Bettenhausen CDU

Finanzen[Bearbeiten]

Die Stadt Spangenberg hat aktuell (Sommer 2012) Schulden in Höhe von knapp 30 Millionen €. Hinzu kommen Schulden aus Kassenkrediten in Höhe von etwa 15 Millionen €. Dies berechtigt die Stadt Spangenberg zur Teilnahme am Kommunalen Schutzschirm Hessen (KSH). Es steht ein Entschuldungsbetrag in Höhe von knapp 16 Millionen € zur Diskussion, den das Land durch den KSH übernehmen würde, wenn eine Haushaltskonsolidierung erfolgt. Einen Antrag auf Teilnahme hat man bereits gestellt. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 7. Februar 2013 der Teilnahme am KSH zugestimmt. Am 13. Februar 2013 wurde der Vertrag zwischen dem Land und der Stadt in Kassel unterzeichnet.[22] Der Vertrag wurde von Bürgermeister Peter Tigges, Regierungspräsident Walter Lübcke und der Staatssekretärin im Finanzministerium, Luise Hölscher, unterzeichnet.[22]

Spangenberg ist laut dem 22. Zusammenfassenden Bericht des Hessischen Rechnungshofes die kreisangehörige Gemeinde in Hessen, die mit 6.916 € den höchsten Schuldenstand pro Kopf in Hessen ausweist.[23]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Partnerschaften der Stadt Spangenberg
Wappen von Treffurt Treffurt Thüringen 1990 Thüringen
Wappen von Saint-Pierre-d’Oléron Saint-Pierre-d’Oléron Frankreich 1997 FrankreichFrankreich
Wappen von Pleszew Pleszew Polen 1997 PolenPolen

Spangenberg unterhält seit 1990 partnerschaftliche Beziehungen zur deutschen Stadt Treffurt[24] in Thüringen. Eine Dreieckspartnerschaft unterhält man seit 1997 mit der französischen Kleinstadt Saint-Pierre-d’Oléron und der polnischen Stadt Pleszew.[25] Um den Unterhalt der Beziehungen kümmert sich der Partnerschaftsverein Spangenberg e. V.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Eine Auswahl der Einwohnerzahlen ist in der nachfolgenden Tabelle zu finden.[26]

Einwohner Stand Bemerkungen
2161 17. Mai 1939 Vor dem Zweiten Weltkrieg
3192 13. September 1950 Nach dem Zweiten Weltkrieg
3030 27. Mai 1970 Vor der Gebietsreform
6707 1. Januar 1974 Nach der Gebietsreform
6688 31. Dezember 2000
6243 31. Dezember 2009
6200 31. Dezember 2010
6197 31. Dezember 2011

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sicht von der Melsunger Straße auf das Schloss Spangenberg
Liebenbachdenkmal Spangenberg

Wahrzeichen der Stadt ist das 1235 erbaute Schloss Spangenberg. In seinem alten Zeughaus befindet sich das Jagd- und Schlossmuseum.

Das Heimatmuseum befindet sich im Herzen der Stadt am Brauhausplatz im ehemaligen Burgsitz, in dem einst Margarethe von der Saale, eine Nebenfrau von Philipp dem Großmütigen, lebte.[27]

Auf dem Marktplatz befindet sich das 1902 von Heinrich Salzmann gestiftete Liebenbachdenkmal, ein Brunnen. Es zeigt die Sterbeszene der Sage von Kuno und Else.

In den Sommermonaten findet an jedem 1. und 3. Freitag auf dem Marktplatz der Kellermarkt mit Produkten und Erzeugnissen aus der Region statt.

Der Maschinenring Spangenberg bemüht sich um den Erhalt und die Restaurierung wertvoller alter Landmaschinen. Jährlich organisiert er eine Rundfahrt mit den alten Gefährten durch die Landschaft um Spangenberg.

Im September richten die Kirmesburschen Spangenberg auf dem Festplatz 'Teichwiesen' eine Kirmes aus. Höhepunkt ist der sonntäglich stattfindende Festzug.

Im August 2009 fand in Spangenberg die Feier zum 700-jährigen Bestehen der Stadtrechte statt.

Spangenberg liegt am Kunstwanderweg Ars Natura, der, aus Richtung Melsungen kommend, bis zur Gemarkungsgrenze Schnellrode/Retterode verläuft.[28]

Sport[Bearbeiten]

Der Liebenbachsportplatz

In der Stadt Spangenberg findet alljährlich ein internationales Reitturnier, das CSI*** Spangenberg, statt. Fußball wird in den folgenden Vereinen gespielt:

  • TSV 1863 Spangenberg e. V.
  • TSV Jahn 1908 Pfieffe e. V.
  • TuSpo Elbersdorf e. V.

Schießen findet Anhänger in und um Spangenberg bei den folgenden Vereinen:

  • Sportschützenverein Spangenberg e. V.
  • Schützenverein Lande 57 e. V.
  • Schützenverein Pfieffetal e. V.

Außerdem werden Sportarten wie Tischtennis, Ho-Sin-Do, Turnen, Schwimmen, Handball und Leichtathletik in Vereinen angeboten.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Industrie und Unternehmen[Bearbeiten]

In und um Spangenberg gibt es gute Arbeitsmöglichkeiten.[12] Kleine Handwerksbetriebe, mittelständische Unternehmen sowie größere Unternehmen prägen das wirtschaftliche Bild der Stadt. Die Kunststoffindustrie ist unter anderem mit den Firmen VolaPlast und Maplastic vertreten.[12]

Gemeinsam mit Melsungen, Felsberg, Morschen und Malsfeld wurde 2006 in der Nähe des Malsfelder Ortsteiles Ostheim das Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal gegründet.[12]

Die Edeka-Gruppe, die Rewe Group und Lidl betreiben Verbrauchermärkte in Spangenberg.

Die Kreissparkasse Schwalm-Eder unterhält eine Filiale in der Stadt ebenso wie die VR-Bank Spangenberg-Morschen.

Öffentliche Sicherheit[Bearbeiten]

In jedem Ortsteil sowie in der Kernstadt besteht eine Freiwillige Feuerwehr. Die Station der Hessischen Polizei in Melsungen ist für das gesamte Spangenberger Stadtgebiet zuständig.

Der Kreisverband Schwalm-Eder des Deutschen Roten Kreuzes unterhält in Spangenberg eine Rettungswache auf der ein RTW stationiert ist. Der RTW ist 24 Stunden am Tag besetzt.

Die Alarmierung der Feuerwehr und des RTW erfolgt über die Zentrale Leitstelle des Schwalm-Eder-Kreises, die in der Kreisstadt Homberg (Efze) ihren Sitz hat.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Spangenberg liegt an der B 487. Die verschiedenen Stadtteile sind durch Landes- und Kreisstraßen miteinander verbunden.

Etwa zehn Kilometer entfernt befindet sich die A 7. Über die B 487, die B 83 und die B 253 sind die Anschlussstellen Malsfeld und Melsungen zu erreichen.

Ebenfalls rund zehn Kilometer von Spangenberg entfernt ist die A 44 im Bau.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Die Stadt ist Mitglied im Nordhessischen Verkehrsverbund.

Durch die Buslinie 400 (Fritzlar – Hessisch Lichtenau) ist die Stadt mit dem Umland verbunden. Auf den Dörfern verkehren ebenfalls Busse des RKH.

1879 wurde in Spangenberg der Bahnhof Spangenberg an der Bahnstrecke Leinefelde–Treysa eröffnet.[29] In den Ortsteilen Mörshausen, Bergheim, Pfieffe und Bischofferode existierten Haltepunkte. Bis ins Jahr 1974 wurde der Betrieb aufrechterhalten. Das Bahnhofsgebäude dient heute als Kindergarten.

Im benachbarten Melsungen besteht durch den Bahnhof Melsungen an der Bahnstrecke Bebra–Baunatal-Guntershausen Anschluss an den Schienenverkehr.

Wasserversorgung der Stadt und der Stadtteile[Bearbeiten]

Im Mittelalter herrschte Wasserknappheit in Spangenberg.[30] Im Laufe der Jahrhunderte wurden immer mehr Quellen erschlossen, wodurch die Wasserknappheit beseitigt wurde.[31]

Durch die Einrichtung eines Verbundsystems konnte auch in den Stadtteilen die Wasserversorgung sichergestellt werden.[32]

Auf der Gemarkung des Stadtteiles Vockerode-Dinkelberg wurde gemeinsam mit Hessisch Lichtenau eine Kläranlage für Vockerode-Dinkelberg und Wickersrode erbaut.

Schule und Kindergärten[Bearbeiten]

Die Burgsitzschule

Die Burgsitzschule Spangenberg ist eine kooperative Gesamtschule im Schulverbund Melsungen. Ihr Träger ist der Schwalm-Eder-Kreis.[33]

In der Kernstadt befinden sich die von der Evangelischen Kirchengemeinde Spangenberg getragene Evangelische Kindertagesstätte Schloßberg und der städtische Kindergarten Alter Bahnhof, der im alten Bahnhofsgebäude untergebracht ist. Eine Außenstelle des Kindergartens war in Landefeld eingerichtet. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 3. Februar 2011 die Außenstelle in Landefeld zu schließen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Ehrenbürger[34][Bearbeiten]

  • 1900 Friedrich von Marschall
  • 1928 Georg Salzmann (für seine langjährige Tätigkeit in den städtischen Körperschaften)
  • 1954 Friedrich Heinlein (für seine langjährige Tätigkeit als Erzieher und Heimatforscher)
  • 1954 Max Woelm (für seine Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und die Förderung des Schulwesens)
  • 1972 Fritz Jütte (für seine Verdienste um die Entwicklung des kulturellen Lebens)
  • 1972 Heinrich Schuchhardt (für seine Verdienste um die Heimatpflege)
  • 1999 Eduard Lederer (Begründer des Heimatmuseums)
  • 2005 Wilhelm Kullmann (Gründer der Sägebandfirma WiKus)
  • 2009 Hermann Herchenröther (u. a. Kreis-Chorleiter im Sängerkreis Heiligenberg)

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Wittmann: Stadt und Schloß Spangenberg. Ein Führer durch Spangenbergs Geschichte und Landschaft. Stadtverwaltung Spangenberg 1962
  • Magistrat der Stadt Spangenberg: 675 Jahre Stadt Spangenberg, Spangenberg 1984
  • Kurt Knierim: Spangenberg. Kleinstadtgeschichte und Kleinstadtgeschichten, Magistrat der Stadt Spangenberg, 2000
  • Hans Joachim Bodenbach: Die Geschichte der chem.-pharmaz. Fabrik M. Woelm [gegründet in Spangenberg] in Eschwege an der Werra. Mit einem Anhang: Personal einer chemisch-pharmazeutischen Fabrik am Beispiel der Firmen M. Woelm und Woelm Pharma, Eschwege, in: Eschweger Geschichtsblätter 16/2005, Eschwege 2005, S. 89-104, mit 17 Abb.
  • Hans Joachim Bodenbach: Die Geschichte der chemisch-pharmazeutischen Fabriken M. Woelm und Woelm Pharma in Spangenberg und Eschwege (Hessen), in: Geschichte der Pharmazie 59, 2/3, Stuttgart 2007, S. 17–24, mit 20 Abb., davon 19 in Farbe. [Mit Porträt des Apothekers und Nahrungsmittelchemikers [Dr. h. c.] Max Woelm, Ehrenbürgers der Stadt Spangenberg. Er hatte in Spangenberg die Firmen M. Woelm, Chem.-Pharmaz. Fabrik Spangenberg sowie M. Woelm Spangenberg, Pharmazeutische Großhandlung, gegründet. Letztere ist noch heute dort ansässig, allerdings unter dem Namen „Spangropharm“, Zweigniederlassung der Pharmagroßhandlung Ebert + Jakobi, Würzburg].
  • Dieter Vaupel: Spangenberger Geschichtsbuch
  • Magistrat der Stadt Spangenberg: 700 Jahre Stadtrechte Spangenberg, Spangenberg 2009
  • Bettina Toson: Mittelalterliche Hospitäler in Hessen zwischen Schwalm, Eder und Fulda. Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen, Darmstadt und Marburg, 2012, ISBN 978-3-88443-319-5

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Spangenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Text der Verleihungsurkunde durch Innenminister Bouffier
  3. Bericht des Deutschlandradios vom 5. November 2004
  4. Geologische Karte von Hessen
  5. a b c d e Magistrat der Stadt Spangenberg: Spangenberger Zeitreise In: 700 Jahre Stadt Spangenberg, 2009, S. 15.
  6. Magistrat der Stadt Spangenberg: 675 Jahre Spangenberg In: 675 Jahre Stadt Spangenberg, 1984, S. 12.
  7. a b Magistrat der Stadt Spangenberg: Spangenberger Zeitreise In: 700 Jahre Stadt Spangenberg, 2009, S. 16.
  8. a b Magistrat der Stadt Spangenberg: Spangenberger Zeitreise In: 700 Jahre Stadt Spangenberg, 2009, S. 17.
  9. Magistrat der Stadt Spangenberg: Spangenberger Zeitreise In: 700 Jahre Stadt Spangenberg, 2009, S. 20.
  10. Magistrat der Stadt Spangenberg: Spangenberger Zeitreise In: 700 Jahre Stadt Spangenberg, 2009, S. 22.
  11. Magistrat der Stadt Spangenberg: Die wechselhaftige Nutzungsgeschichte des Spangenberger Schlosses In: 700 Jahre Stadt Spangenberg, 2009, S. 50-56.
  12. a b c d Magistrat der Stadt Spangenberg: Arbeiten in Spangenberg In: 700 Jahre Stadt Spangenberg, 2009, S. 36.
  13. Magistrat der Stadt Spangenberg: Spangenberger Zeitreise In: 700 Jahre Stadt Spangenberg, 2009, S. 24
  14.  78. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 15. November 2012. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 7, 2013, ISSN 0724-7885, S. 309.
  15.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 404 bis 406.
  16. Synagoge Spangenberg mit Geschichte der jüdischen Gemeinde in Spangenberg
  17. Jonas Klages: Fackelzug mit bösen Folgen In: Zwischen Hakenkreuz und Dorfleben, 2005, S. 35.
  18. Meldung über die Verlegung der Stolpersteine
  19. www.spangenberg.de: Magistrat, abgerufen am 20. April 2011
  20. Ergebnis der Wahl 2009
  21. a b Magistrat der Stadt Spangenberg: Die Spangenberger Bürgermeister In: 675 Jahre Stadt Spangenberg, 1984, S. 27-28.
  22. a b Kommunaler Schutzschirm für Spangenberg Pressemitteilung des Finanzministeriums vom 13. Februar 2013
  23. Hessischer Rechnungshof: Zweiundzwanzigster Zusammenfassender Bericht; Seite 45
  24. Partnerschaftsvereinbarung zwischen Spangenberg und Treffurt
  25. Vereinbarung der Partnerschaft zwischen den drei Städten
  26. Einwohnerzahlen der Stadt Spangenberg
  27. Museen, Kultur und Brauchtumspflege auf der Internetseite der Stadt Spangenberg
  28. Ars Natura auf den Internetseiten der Stadt Spangenberg
  29. Rolf Gießler: III: Spangenberg In: Kanonenbahn, 1983, S. 28.
  30. Magistrat der Stadt Spangenberg: Gewässer, Brunnen und Wasserleitungen der Stadt In: Kleinstadtgeschichte und Kleinstadtgeschichten, 2000, S. 70
  31. Magistrat der Stadt Spangenberg: Gewässer, Brunnen und Wasserleitungen der Stadt In: Kleinstadtgeschichte und Kleinstadtgeschichten, 2000, S. 70+71
  32. Magistrat der Stadt Spangenberg: Gewässer, Brunnen und Wasserleitungen der Stadt In: Kleinstadtgeschichte und Kleinstadtgeschichten, 2000, S. 72
  33. Informationen zur Burgsitzschule auf dem Bildungsserver Hessen
  34. Magistrat der Stadt Spangenberg: Die Stadt ehrt ihre Bürger In: 675 Jahre Stadt Spangenberg, 1984, S. 32, 33.