Sparda-Bank (Österreich)

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  SPARDA-BANK AUSTRIA Nord eGen
Staat Österreich
Sitz Linz
Rechtsform Genossenschaft
Bankleitzahl 49 460[1]
BIC SPDAAT21XXX[1]
Gründung 1938
Website www.diesparda.at
Geschäftsdaten 2011[2]
Bilanzsumme 369,1 Mio. Euro
Geschäftsstellen 16
Leitung
Vorstand Reinhard Elsigan (Vors.)
Alexander Lanzinger (stv. Vors.)
Aufsichtsrat Walter Androschin (Vors.) † 3. Oktober 2013
Karl Kreuzer (stv. Vors.)

Unternehmensleitung

Otto Burger
Wolfgang Ehrengruber

  SPARDA-BANK AUSTRIA Süd eGen
Firmenlogo der Sparda-Bank Villach/Innsbruck
Staat Österreich
Sitz Villach
Rechtsform Genossenschaft
Bankleitzahl 46 660[3]
BIC SVIEAT21XXX[3]
Gründung 26.08.1938
Website www.sparda.at
Geschäftsdaten Vorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 405,6 Mio.
Einlagen 352,8 Mio.
Kundenkredite 193,4 Mio.
Mitarbeiter 131
Geschäftsstellen 12
Mitglieder 43.709
Leitung
Vorstand Manfred Kempfer (Obmann)
Michael Staber (stv. Obmann)
Aufsichtsrat Josef Tischler (Vors.)
Ferdinand Vouk (stv. Vors.)

Unternehmensleitung

Carl Hofrichter
Günter Umfahrer

Die beiden Sparda-Banken in Österreich sind zwei rechtlich voneinander unabhängige selbständige Genossenschaftsbanken, die zur Volksbank Gruppe gezählt werden.

Allen österreichischen Sparda-Banken gemein ist die kostenlose Kontoführung und eine Konzentration auf das reine Privatkundengeschäft.

Geschichte[Bearbeiten]

1868 wurde in Österreich die Spar- und Vorschusskonsortiums für die K&K Südbahn gegründet, die vornehmlich Eisenbahnern, die in Not geraten waren, half. Anders als in Deutschland überdauerte die Sparda in Österreich den Ersten Weltkrieg und die Verstaatlichung der Eisenbahn nicht. Nach dem Anschluss wurden 1938 wieder in Wien, Villach und Linz drei Genossenschaftsbanken mit der Bezeichnung Sparda-Bank gegründet, wobei bis 1966 eine enge organisatorische Verbindung der Wiener und der Linzer Genossenschaft bestand. Die Sparda Wien wurde später in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, deren Alleineigentümer die BAWAG P.S.K. war und 2009 mit dieser verschmolzen.

SPARDA-BANK AUSTRIA Nord eGen[Bearbeiten]

Die ehemalige Sparda-Bank Linz reg.Gen.m.b.H. wurde im Dezember 2013 in SPARDA-BANK AUSTRIA Nord eGen umbenannt.[4] Sie verfügt heute über 16 Geschäftsstellen in Oberösterreich und Salzburg sowie je eine in der Steiermark und in Niederösterreich, wobei mit dem Ausbau des Filialnetzes erst 1977 begonnen wurde. Die Bank steht unter der Leitung der beiden Geschäftsleiter Otto Burger und Wolfgang Ehrengruber.

Die Bank hatte zum 31. Dezember 2008 eine Bilanzsumme von 322,9 Millionen Euro (2007: 293 Millionen Euro). Die Spareinlagen betrugen 273,4 Millionen Euro (2007: 247,8 Millionen Euro) und die Bank hatte Kredite in Höhe von 101,7 Millionen Euro (2007: 97,1 Millionen Euro) vergeben. Die anrechenbaren Eigenmittel gemäß Bankwesengesetz in Höhe von 16,6 Millionen Euro entsprechen 13,1 % der fiktiven Bemessungsgrundlage für das Gesamtrisiko. Die Eigenmittelausstattung liegt daher weit über dem gesetzlichen Erfordernis von 8 % (10,1 Millionen Euro).

Neben der kostenlosen Kontoführung für Privatkunden, also unselbstständig Erwerbstätige und Pensionisten, bietet die Sparda-Bank alle auf diese Zielgruppe ausgerichteten Finanzierungs- und Veranlagungsformen.

SPARDA-BANK AUSTRIA Süd eGen[Bearbeiten]

Die ehemalige Sparda-Bank Villach/Innsbruck reg. Gen. m.b.H. *) wurde mit Wirkung 13. Dezember 2013 in SPARDA-BANK AUSTRIA Süd eGen umbenannt. Die neue Namensgebung weist auf das erweiterte Tätigkeitsgebiet hin: Am 18. Dezember 2013 eröffnete die SPARDA-BANK AUSTRIA Süd eGen in 1020 Wien am Praterstern ihre erste Wiener Filiale. Sie verfügt heute über 12 Filialen in Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Steiermark und Wien/NÖ. Die Unternehmenszentrale befindet sich in Villach. Aus Anlass des 75-jährigen Bestehens wurde der SPARDA-BANK AUSTRIA Süd eGen 2013 vom Bürgermeister der Stadt Villach das Villacher Stadtwappen verliehen.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2012 405,6 Millionen Euro. In ihrem Geschäftsgebiet werden per 31. Dezember 2012 insgesamt 43.709 Mitglieder von 131 MitarbeiterInnen betreut.

Neben der kostenlosen Kontoführung für Arbeitnehmer-/PensionistInnen, Lehrlinge, Schüler-/StudentInnen, bietet die SPARDA-BANK AUSTRIA Süd eGen Finanzierungen vom Privatkredit über Leasing bis zur Immobilienfinanzierung - sowie Spar- und Veranlagungsformen vom Sparbuch über Kapitalsparen mit Investmentfonds bis zur Aktienveranlagung an. Darüber hinaus werden aber auch Versicherungsdienstleistungen zu Maklerkonditionen über deren eigene Versicherungsmaklertochter angeboten.


Mehr unter: www.sparda.at

*) Die Bezeichnung "Villach/Innsbruck" leitete sich ursprünglich aus dem ehemaligen Eisenbahndirektions-Bereich ab (Villach war der Direktionsbereich für Kärnten und Steiermark, Innsbruck für Tirol und Vorarlberg).

Sparda-Bank Wien[Bearbeiten]

Markenlogo der Sparda-Bank Wien

Die ursprünglich hundertprozentige Tochtergesellschaft der BAWAG P.S.K., die zum Unterschied zu den beiden anderen Sparda-Banken in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft geführt wurde, hatte zuletzt eine Bilanzsumme von 140 Millionen Euro bekanntgegeben. Im Jänner 2009 erfolgte die Verschmelzung mit der BAWAG P.S.K.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Eintrag im Kreditinstitutsverzeichnis bei der Oesterreichischen Nationalbank
  2. Geschäftsbericht der Sparda-Bank Linz 2011 (PDF-Datei; 1,62 MB)
  3. a b Eintrag im Kreditinstitutsverzeichnis bei der Oesterreichischen Nationalbank
  4. Geschichte der Sparda-Bank Linz Homepage der Sparda-Bank Austria Nord, abgerufen am 6. September 2014