Speckkuchen

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Speckkuchen, in manchen Ortschaften bei hohem Lauchanteil auch Grüner Kuchen genannt, ist eine nordhessische Spezialität aus Roggenbrotteig auf Sauerteig-Basis.

Nordhessischer Speckkuchen

Traditionell wurde der Speckkuchen in den nordhessischen Dörfern an Backtagen in den Öfen der Dorfgemeinschaften hergestellt. Der Speckkuchen wurde in dem noch heißen, jedoch für das Backen von Brot schon zu kalten Backofen als Essen für den Tag gebacken. Beliebt war und ist er in Kassel als schneller Imbiss, insbesondere an Markttagen.

Das Gericht wird insbesondere auf dem Land bei Veranstaltungen wie der Kirmes in größeren Mengen zubereitet und verzehrt. Speckkuchen wird an Imbissständen und in Bäckereien verkauft. Wie bei vielen regionalen Spezialitäten hat jedes Dorf und jeder Bäcker sein eigenes Speckkuchen-Rezept.

Auf dem auf einem Backblech ausgerollten Brotteig wird eine kräftige Mischung aus Schmand, Eiern, Porree („Spanschlauch“), mit Paniermehl bestreuten Speckstückchen und Gewürzen verteilt und gebacken.

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