Spencer Davis Group

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Spencer Davis Group, Neckarsulm 2006, von links: Eddie Hardin, Spencer Davis, Steff Porzel, Colin Hodgkinson, Miller Anderson
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
I Can’t Stand It
  UK 47 xx.xx.1964 (3 Wo.)
Every Little Bit Hurts
  UK 41 xx.xx.1965 (3 Wo.)
Strong Love
  UK 44 xx.xx.1965 (4 Wo.)
Keep on Running
  UK 1 xx.xx.1965 (14 Wo.)
  DE 8 xx.xx.1966 (15 Wo.)
  US 75 05.03.1966 (4 Wo.)
Somebody Help Me
  UK 1 xx.xx.1966 (10 Wo.)
  DE 3 xx.xx.1966 (16 Wo.)
  US 47 17.06.1967 (47 Wo.)
When I Come Home
  UK 12 xx.xx.1966 (9 Wo.)
  DE 20 xx.xx.1966 (7 Wo.)
Gimme Some Lovin’
  UK 2 xx.xx.1966 (12 Wo.)
  DE 12 xx.xx.1966 (13 Wo.)
  US 7 31.12.1966 (7 Wo.)
I’m a Man
  UK 9 xx.xx.1967 (7 Wo.)
  UK 54 xx.xx.2008 (2 Wo.)
  DE 17 xx.xx.1967 (9 Wo.)
  US 10 25.03.1967 (10 Wo.)
Time Seller
  UK 30 xx.xx.1967 (5 Wo.)
Mr. Second Class
  UK 35 xx.xx.1968 (4 Wo.)
  DE 33 xx.xx.1968 (5 Wo.)

Die Spencer Davis Group wurde 1963 in Birmingham (England) von Spencer Davis (Gitarre und Gesang), Steve Winwood (Orgel, Klavier und Gesang), Muff Winwood (* 5. Juni 1943 in Birmingham; Bass) und Pete York (Schlagzeug) gegründet. Ihre ersten Auftritte hatten sie im Golden Eagle Pub. Später traten sie regelmäßig im Marquee Club in London auf.

Die erste Single der Gruppe war eine Cover-Version von John Lee Hookers Dimples. Ihre zweite Single I Can’t Stand It, im Original von den Soul Sisters, schaffte es bereits in die Charts. Der erste große Hit der Spencer Davis Group war Keep on Running, ebenso Nummer eins in Großbritannien wie danach Somebody Help Me. Weitere Hits folgten mit When I Come Home, Gimme Some Lovin[1] und I’m a Man. In den Jahren 1965 und 1966 erschienen drei erfolgreiche Alben der Spencer Davis Group. Signifikantes Kennzeichen der Band war die kehlige, an Ray Charles geschulte Soul-Stimme von Steve Winwood, durch welche die Songs der Spencer Davis Group ihre spezifische Note erhielten. Dies manifestiert sich sehr anschaulich an der brillanten Cover-Version des Ray-Charles-Klassikers Georgia on My Mind. Anfang 1967 erschien in Deutschland die Single Det war in Schöneberg auf Fontana.

Steve Winwood verließ die Gruppe im Jahre 1967 und gründete seine eigene Gruppe Traffic, um seine musikalischen Vorstellungen und solistischen Führungsansprüche besser verwirklichen zu können. Nach dem Weggang ihres Frontmannes ging der Erfolg der Spencer Davis Group merklich zurück. Nach diversen Umbesetzungen löste sich die Band auf. 1973 gab es eine kurze Wiedervereinigung, jedoch ohne Spencer Davis und Steve Winwood.

Vor einigen Jahren war die Spencer Davis Group in folgender Besetzung regelmäßig auf Tour: Spencer Davis (Gitarre und Gesang), Eddie Hardin (Keyboards und Gesang), Colin Hodgkinson (Bass und Gesang), Miller Anderson (Gitarre und Gesang) sowie Steff Porzel (Schlagzeug).

Derzeit (2010) existiert die Gruppe in zwei Besetzungen, SDG USA [2]und SDG Europe [3], deren einziges gemeinsames Mitglied Spencer Davis ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eine musikwissenschaftliche Analyse der Aufnahme der Spencer Davis Group findet sich in: Ansgar Jerrentrup: Entwicklung der Rockmusik von den Anfängen bis zum Beat. Regensburg: Gustav Bosse Verlag, 1981 (Kölner Beiträge zur Musikforschung, Bd. 113), zugleich Diss. phil. Universität Köln 1980, S. 206f; Partitur-Transkription der Aufnahme S. 260 - 262
  2. http://www.spencer-davis-group.com/band-us.shtml
  3. http://www.spencer-davis-group.com/band-uk.shtml

Weitere Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Spencer Davis Group – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien