Spišské Podhradie

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Spišské Podhradie
Wappen Karte
Wappen von Spišské Podhradie
Spišské Podhradie (Slowakei)
Spišské Podhradie
Spišské Podhradie
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Prešovský kraj
Okres: Levoča
Region: Spiš
Fläche: 24,945 km²
Einwohner: 4.075 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte: 163,36 Einwohner je km²
Höhe: 430 m n.m.
Postleitzahl: 053 04
Telefonvorwahl: 0 53
Geographische Lage: 49° 0′ N, 20° 45′ O4920.753333333333430Koordinaten: 49° 0′ 0″ N, 20° 45′ 12″ O
Kfz-Kennzeichen: LE
Kód obce: 543578
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 2 Stadtteile
Verwaltung (Stand: Januar 2011)
Bürgermeister: Jozef Bača
Adresse: Mestský úrad Spišské Podhradie
Mariánske námestie 37
05304 Spišské Podhradie
Webpräsenz: www.spisskepodhradie.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Spišské Podhradie (deutsch Kirchdrauf, älter auch Kirchdorf; ungarisch Szepesváralja; polnisch Spiskie Podgrodzie) ist ein Städtchen im Norden der Slowakei in der Zips gelegen.

Die Zipser Burg, das Zipser Kapitel und Žehra zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Spiš, dessen Bischofskirche die Kathedrale des heiligen Martin ist.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt besteht aus 2 Katastergebieten:

  1. Spišské Podhradie (deutsch Kirchdrauf) mit dem Stadtviertel Spišská Kapitula (1948 eingemeindet; deutsch Zipser Kapitel)
  2. Katúň (1991 eingemeindet; deutsch Kattaun)

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1249 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und bekam 1412 das Stadtrecht. In der Stadt befindet sich das ehemalige Kloster der Barmherzigen Brüder.

Seit 1948 zählt zu dem Ort das Spišská Kapitula (deutsch Zipser Kapitel, ungarisch Szepeshely). Einst Sitz der Zipser Propstei und des 1776 errichteten Bistums, war der zwischen 1662 und 1665 ummauerte Ort gleichzeitig Wohnstatt für die Bediensteten des Klerus. Die 1245 errichtete zweitürmige Martinskathedrale bildet den Mittelpunkt des Ortes, der 1950 zum Stadtdenkmal erklärt wurde.

Kultur[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Spišské Podhradie

Umgebung[Bearbeiten]

Die Zipser Burg (2003)
Blick von der Zipser Burg auf die Stadt

Auf der gegenüber liegenden Seite des Tales, in dem sich das Städtchen Kirchdrauf befindet, liegt die riesige Zipser Burg (Spišský hrad).

In der Umgebung der Stadt befinden sich die Travertinfelsen Dreveník, die wegen ihrer Einzigartigkeit 1982 zum Staatsnaturreservat erklärt wurden.

Der Kaltwassergeysir Sivá Brada (Silberbart) wurde bereits 1979 zum Staatsnaturreservat erklärt. Neben einer Kapelle befindet sich dort ein mineralhaltiges Quellgebiet mit kleineren Eruptionen. Dem Wasser wird Heilwirkung zugeschrieben, es ist kalk- und schwefelhaltig und nicht besonders wohlschmeckend.

Das Nachbardorf Žehra (Schigra) ist eines der ältesten der Region. Seine 1245 errichtete Kirche mit gotischen und romanischen Elementen ist im Innern mit wertvollen Fresken ausgestattet.

Blick auf die Martins-Kathedrale

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]