Spiegelberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Spiegelberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Spiegelberg
Spiegelberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Spiegelberg hervorgehoben
49.03759.4458333333333383Koordinaten: 49° 2′ N, 9° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Rems-Murr-Kreis
Höhe: 383 m ü. NN
Fläche: 28,22 km²
Einwohner: 2155 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Postleitzahl: 71579
Vorwahl: 07194
Kfz-Kennzeichen: WN
Gemeindeschlüssel: 08 1 19 069
Adresse der Gemeindeverwaltung: Sulzbacher Straße 7
71579 Spiegelberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Uwe Bossert
Lage der Gemeinde Spiegelberg im Rems-Murr-Kreis
Allmersbach im Tal Allmersbach im Tal Althütte Auenwald Backnang Backnang Burgstetten Fellbach Großerlach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kirchberg an der Murr Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Murrhardt Oppenweiler Plüderhausen Plüderhausen Plüderhausen Rudersberg Schorndorf Schwaikheim Spiegelberg Sulzbach an der Murr Waiblingen Waiblingen Waiblingen Weissach im Tal Welzheim Winnenden Winterbach (Remstal) Aspach (bei Backnang) Berglen Berglen Weinstadt Kernen im Remstal Urbach (Rems) Alfdorf Alfdorf Korb (Württemberg) RemshaldenKarte
Über dieses Bild
Spiegelberger Kirche

Spiegelberg ist eine Gemeinde im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Spiegelberg liegt an dem Fluss Lauter im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Spiegelberg gehören 12 separat gelegene Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser sowie einige Wüstungen. Zur Gemeinde Spiegelberg im Gebietsstand vom 31. August 1971 gehören das Dorf Spiegelberg, die Weiler Eisenlautern, Großhöchberg, Hüttlen, Obere Roßstaig, Roßstaig und Vorderbüchelberg und der Wohnplatz Gieshof sowie die abgegangene Ortschaft Lassweiler. Der Weiler Dauernberg wurde 1977 eingemeindet. Zur ehemaligen Gemeinde Nassach gehören das Dorf Nassach und der Weiler Kurzach sowie die abgegangene Ortschaft Glashausen. Zur ehemaligen Gemeinde Jux gehört das Dorf Jux.[2]

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Am 1. September 1971 wurden die Gemeinden Jux und Nassach nach Spiegelberg eingemeindet. Dauernberg wurde am 1. Januar 1977 von der Gemeinde Oppenweiler nach Spiegelberg umgemeindet.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Spiegelberg

Der Ort geht auf eine im Jahre 1700 im Spiegelberger Ortsteil Jux gegründete Glashütte zurück. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Pächterwechsel wurde im Jahre 1705 im nahen Lautertal eine Schleifmühle zur Spiegelfertigung errichtet. Diese wurde, nach dem erzeugten Produkt, Spiegelberg benannt. Die Spiegelhütte wurde 1794 geschlossen.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts ein eigenes Stabsamt gebildet werden konnte, gehörte Spiegelberg zum Oberamt Marbach. Das Stabsamt bestand bis zu Eingliederung Spiegelbergs 1807 in das Oberamt Backnang.

[Bearbeiten] Jux

Die älteste Erwähnung von Jux als Juchs datiert auf das Jahr 1245. 1254 wird der Ort villa Juchez und um 1260 als villa quod dicitur Juchese („Ort, wo man jauchzt“) erwähnt. Zwischen 1348 und um 1700, als Jux im Zusammenhang mit der Gründung einer Glasfabrik Jux neu angelegt wurde, liegen keine Erwähnungen des Ortes vor. Der Ort gehörte seit 1797 zunächst zum Stabsamt Spiegelberg und wurde 1820 eine selbstständige Gemeinde.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Seit der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 12 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,56%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  FW1     8 Sitze  (62,43%)
  GVL2 3 Sitze (28,83%)
  SpA3 1 Sitze (8,74%)

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

1Freie Wählervereinigung, 2Gemeinsam Vorwärts Liste, 2Spiegelberg Aktiv

[Bearbeiten] Bildung

Spiegelberg hat eine Grundschule und einen Kindergarten.

Das Dorf Jux um 1900

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Spiegelberg liegt an der Idyllischen Straße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Auf dem 533 Meter hohen Juxkopf, dem zweithöchsten Punkt der Löwensteiner Berge, steht mit dem Juxkopfturm ein Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins.

An der Straße vom Winterlautertal nach Jux befindet sich der Wetzsteinstollen, ein ehemaliges Bergwerk, in dem Schleifsteine abgebaut wurden.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Spiegelberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 556–557
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