Spielbank

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Eine Spielbank (auch Casino oder Spielcasino) ist eine öffentlich zugängliche Einrichtung, in der staatlich konzessioniertes Glücksspiel betrieben wird.

Historisches[Bearbeiten]

Casino in Franzensbad

Das Wort „Casino” kommt aus dem Venezianischen und bezeichnete ursprünglich die privaten Räumlichkeiten, die die venezianischen Nobili in der Nähe des Dogenpalastes unterhielten, um dort ihre Amtstracht anzulegen, mit der sie zur Versammlung des Großen Rates bzw. als Amtsperson zu dessen Kommissionen und Regierungsgremien zu erscheinen hatten. Bald wurden diese Räumlichkeiten auch als Stätten der Geselligkeit genutzt und zum Synonym für Spielbank bzw. Spielcasino. Auch kleine Baulichkeiten auf den venezianischen Landsitzen in der Terraferma wurden so bezeichnet. Das Wort „Casino” bedeutet eigentlich nur „kleines Haus“, mithin das Gleiche wie „Ridotto“ = Palazzo reduto. Casinos wurden für verschiedene Zwecke genutzt, nicht nur als Vergnügungsstätten. Giacomo Casanova wohnte zeitweise in von ihm gemieteten bzw. ihm von seinen Gönnern überlassenen Casinos, wie man aus seinen Memoiren („Histoire de ma vie“) weiß.

1638 wurde im Palazzo Dandolo das erste öffentliche Spielcasino Venedigs – das sogenannte Ridotto (San Marco 1362) – eröffnet; Mitte des 17. Jahrhunderts waren es schon über 100. Die Glücksspielhäuser wurden in Venedig von Privatleuten – zumeist venezianische Nobilhomini – betrieben, bedurften aber einer Art offizielle Lizenz. Es gab bis 1797 aber auch Spielstätten bzw. -buden, die quasi illegal unterhalten wurden. Als in einer Attacke puristischer Kräfte das Ridotto am 27. November 1774 geschlossen wurde, sei das Ausbleiben der Fremden sofort zu spüren gewesen, rechnet eine anonyme Denkschrift vor: 30.000 Masken seien weniger verkauft worden, was mit einem Verlust von 600.000 Lire veranschlagt wird. Es komme auch zu Umsatzrückgängen im Textilgewerbe, bei den Gondolieri, den Gastwirten. „Es genügt wohl“, so schließt die Schrift, „wenn ich sage, dass über dreißig Manufakturen ohne Beschäftigung sind.“ Aber so gravierend können die Auswirkungen nicht gewesen sein, denn nach der Schließung des Ridotto entstanden namentlich in Cafés mehr Spielhöllen als zuvor. Zum Ende der Republik 1797 waren es 136. Jetzt gibt es in Venedig nur noch (seit 1945) das Casinò im Palazzo Vendramin-Calergi am Canal Grande.

Eine Institutionalisierung des Glücksspiels gab es seit dem 18. Jahrhundert in ganz Europa in den Residenzstädten, in Bädern und Kurorten, auf Jahrmärkten, Messen und adligen Bällen. Laut historischen Quellen fand bereits seit 1170 in Venedig das erste Glücksspiel unter freiem Himmel statt, besonders in Zeiten des venezianischen Karnevals. Die ersten konzessionierten Spielhäuser waren im 14./15. Jahrhundert in Holland und Flandern anzutreffen. Das erste deutsche Spielhaus fand sich 1396 in Frankfurt am Main. 1638 wurde die venezianische „Ridotto“ erster ausschließlicher Glücksspielort. 1720 wurde die erste Spielbank in deutschen Landen in Bad Ems gegründet. 1763 wurde in Spa das „Redoute“ eröffnet, das sich in Kürze zu einer der größten Glücksspielmetropolen entwickelte. Mit der französischen Revolution wurden jedoch sämtliche Casinos geschlossen. Dadurch wurden die deutschen Länder zum Zentrum der Glücksspieler, insbesondere die Casinos in Aachen und Baden-Baden (1824). 1841 schafften die Franzosen François Blanc und Louis Blanc mit der Gründung der Spielbank von Bad Homburg vor der Höhe die Doppel Zero ab, wodurch das Bad Homburger Casino zur erfolgreichsten Spielbank dieser Zeit wurde. 1866 schrieb Dostojewski in Bad Homburg die beiden Romane Der Spieler und Babuschka Gräfin Sophie Kisseleff.

1863 übernahm François Blanc das Casino von Monte Carlo, das schließlich zur „Welthauptstadt des Luxus und des Glücksspiels“ wurde. Diese Verschmelzung von Glücksspiel und Kunst und Entertainment wurde rund 100 Jahre später zum Vorbild von Las Vegas. Nachdem die Casinos in Nevada zuerst fest in der Hand der Mafia waren, wich die Bandenwirtschaft in den 1960er Jahren zunehmend dem Shareholdermanagement. In Deutschland bestand von 1871 bis 1933 offiziell ein Glücksspielverbot.

Allgemeines[Bearbeiten]

Konzessionierung[Bearbeiten]

Glücksspielgeräte innerhalb konzessionierter Spielbanken unterliegen in Deutschland jedoch nicht der für Spielhallen gültigen SpielVO, somit auch nicht derer Begrenzungen, sondern der jeweiligen Ländergesetzgebung. Konzessionierte Spielbanken unterliegen stattdessen einer permanenten Kontrolle durch Finanzbehörden (körperliche Anwesenheit von Finanzbeamten / technische Überwachung / tägliche Abrechnung) und verfügen über Zutrittskontrollen (Besucherkartei, Türbewachung) sowie über ein bundesweites Sperrsystem für spielsuchtgefährdete Menschen (OSD).

Spielangebot[Bearbeiten]

Im Wesentlichen werden die Glücksspiele Roulette und Black Jack angeboten, der Resonanz der Gästeschaft entsprechend gegebenenfalls erweitert um die klassischen Kartenspiele Baccara und verschiedene Arten von Poker, deren Ablauf von Croupiers oder Dealern geleitet wird. Dabei setzen die Spieler nach festgelegten Spielregeln entweder mit Geld oder mit vor Spielbeginn gegen Geld eingetauschten Spielmarken, den sogenannten Jetons oder Chips. Daneben bieten auch Spielbanken das Automatenspiel an, oft als „Kleines Spiel“ bezeichnet.[1]

Zutritt und Etikette[Bearbeiten]

Grundsätzlich haben nur volljährige Personen mit einem gültigen Ausweispapier Zutritt zu einem Spielcasino (das Alter kann in einigen Ländern variieren, z. B. in den USA erst ab 18 oder 21, teilweise gar erst ab 25 Jahren, in Deutschland je nach Bundesland ab 18 oder 21). Historisch bestand meist ein Residenzverbot, d.h. ein Verbot für die Einwohner des Ortes, in dem die Spielbank liegt, zur Teilnahme am Spielbetrieb.

Die meisten Spielbanken legen Wert auf Etikette, auf deren Einhaltung insbesondere traditionelle Häuser in Österreich, Frankreich und Deutschland achten. Auch die Gästeschaft der neuen Casinos in der Schweiz unterliegt beim Betreten der Etablissements in vielen Häusern einer Kleiderordnung. Während in der Schweiz von starren Vorschriften abgesehen und die Gesamterscheinung der am Spiel teilnehmenden Personen in Augenschein genommen wird, sind viele der österreichischen und deutschen Spielbanken noch vorschriftsbezogen auf die einzelnen Kleidungsstücke, wie die Verpflichtung der Herren des Tragens von Bundfaltenhosen, Sakkos, Krawatten oder Fliegen auf Hemdkragen und die Untersagung von Sport- und Arbeitsschuhen sowie Kopfbedeckungen.

Aussperrung[Bearbeiten]

Die Leitung einer Spielbank kann Spieler vom Spiel zeitweilig durch Aussprechen des Hausverbots auf kommunaler Ebene am Spiel hindern oder langfristig und flächendeckend durch die sogenannte Sperrung. Ein Hausverbot wird meist aus Gründen, die in der Person des Spielers selbst zu finden sind (beispielsweise bei pathologischem Spielen[2] oder im Fall des Bekanntwerdens der Gefährdung der wirtschaftlichen Verhältnisse) oder aus Gründen der Tragfähigkeit betroffener Spieler durch ihr Verhalten innerhalb der Gästeschaft ausgesprochen. Ein erteiltes Hausverbot bedarf keiner Rechtfertigung gegenüber den Betroffenen. Die Sperrung hingegen umfasst den Ausschluss von der Teilnahme am Glücksspiel über die aussprechende Spielbank hinaus in allen an das Netz der an die Informationsübermittlung der Sperrung angeschlossenen Lizenznehmer für öffentliches Glücksspiel in Europa. Die Sperrung von Spielern muss durch Einzeleingabe der jeweiligen Personendaten unter Verzicht der Angabe von Gründen in einem komplizierten Vorgang von Spielbank zu Spielbank mitgeteilt werden, da die Führung einer Datenbank mit Zugriffsrechten für alle angeschlossenen Lizenznehmer des öffentlichen Glücksspiels den europäischen Datenschutzbestimmungen widersprechen würde. Der Grund für eine Sperrung hingegen muss dem Betroffenen gegenüber rechtlich begründet und somit auf Grund seiner Tragweite stichhaltig sein; typischerweise zählen Bandenspiel und Betrug (insbesondere Spielbetrug) oder der Versuch hierzu, zu den häufigsten Gründen, sowie andere strafrechtlich relevante Umstände, als auch eklatante, vorsätzliche Verstöße gegen die Regeln der Spieleanbieter. Darüber hinaus können Spieler bei berechtigtem Interesse der Öffentlichkeit behördlicherseits gesperrt werden oder aus Selbstschutzgründen sich selbst kommunal, national oder international sperren lassen. In Nevada werden Spieler, wenn sie aus allen Casinos ausgeschlossen werden, im sogenannten Black Book eingetragen.

Besteuerung und Verdacht der Geldwäsche[Bearbeiten]

Glücksspielgewinne sind steuerfrei, weshalb sie im Zusammenhang mit Schwarzgeld und Geldwäsche stehen können. Nach Einschätzung des Bundeskriminalamts besteht der Verdacht, dass Spielbanken für Geldwäsche genutzt werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Spielbanken für Geldwäsche zu nutzen; diese können beispielsweise in der Ausstellung von Schecks seitens der Spielbank oder in der Eröffnung von Spielkapitaldepots zur Nutzung für Spieler bestehen. Die Financial Intelligence Unit des Bundeskriminalamts (BKA/FIU) stellte im Jahresbericht 2003 auf Seite 12 zu diesem Thema fest: „Trotz der weit verbreitenden Vermutung der Nutzung von Spielbanken für Geldwäscheaktivitäten wurde der FIU im Jahr 2003 von Spielbanken nur eine einzige Verdachtsmeldung gemeldet.“ Im Vergleich hierzu haben in den USA Casinos and Card Clubs im Jahr 2003 insgesamt 5095 Geldwäscheverdachtsmeldungen weitergeleitet.

Die hohen Steuereinnahmen aus dem Glücksspiel dämpfen den politischen Willen, die Geldwäsche bei der in Spielbanken unerlässlichen Kapitalzirkulation mit gesetzlichen Mitteln wirkungsvoller zu unterbinden. Im Bericht zur 174. Sitzung der ständigen Innenministerkonferenz der Länder vom 8. Juli 2004 in Kiel äußerte das Bundesinnenministerium seine Sorge über die unzureichende Implementierung der Geldwäschevorschriften in Spielbanken. „Im Rahmen einer Umfrage im Jahr 2003 hat das Bundesministerium des Innern angesichts der auffallend geringen Zahl von Ersthinweisen u. a. aus dem Bereich der Spielbanken in den Jahren 1998 bis 2002 allerdings Zweifel an der ausreichenden Implementierung der Geldwäschevorschriften in diesen Bereichen geäußert.“

In den Annexes zum Jahresbericht 2003–2004 machte die Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) auf Lücken bei den Regeln zur Geldwäsche-Bekämpfung in Deutschland aufmerksam. Konkret kritisierte die FATF in Annex C, dass es in Deutschland an speziellen Strafbestimmungen für Fälle fehle, in denen unterlassen wurde, die Behörden über Geldwäsche verdächtige Geldtransaktionen zu informieren. Auf diese Kritik wurde bisher nicht reagiert. [3] Seit dem 15. Juni 2003 müssen alle Mitgliedstaaten der EU die Zweite Geldwäscherichtlinie (Richtlinie 2001/97) in einzelstaatliches Recht umgesetzt haben. In der Zweiten Geldwäscherichtlinie werden auch Casinos erfasst. Nach den Urteilen des Europäischen Gerichtshofes, zuletzt in der Rechtssache C-243/01 Piergiorgio Gambelli u. a. vom 6. November 2003, dürfen die EU-Mitgliedsstaaten Glücksspiele nur aus Gründen des Allgemeininteresses – wie dem Schutz vor Geldwäsche oder Spielsucht – beschränken.

Angebotene Glücksspiele[Bearbeiten]

Einarmige Banditen im Trump Taj Mahal, New Jersey

Spielbanken in Europa[Bearbeiten]

Belgien[Bearbeiten]

Casino Knokke (Belgien)
Name Ort Land Spiel Betreiber Anmerkungen
Circus Loncin Ans BE - A Circus Groupe
Circus Arlon Arlon BE - A Circus Groupe
Circus Barchon Barchon BE - A Circus Groupe
Casino Blankenberge Blankenberge BE KA  ?
Circus Boncelles Boncelles BE - A Circus Groupe
Circus Braine Braine-l’Alleud BE - A Circus Groupe
Circus Bruxelles Brüssel BE - A Circus Groupe
VIAGE Entertainment Center Brüssel BE KA Casinos Austria International
Circus Chapelle Chapelle-lez-Herlaimont BE - A Circus Groupe
Circus Charleroi Charleroi BE - A Circus Groupe
Casino de Chaudfontaine Chaudfontaine (Lüttich) BE KA Groupe Partouche TouchBetRoulette?
Grand Casino de Dinant Dinant BE KA Groupe Partouche TouchBetRoulette?
Circus Loverval Gerpinnes BE - A Circus Groupe
Circus Gosselies Gosselies BE - A Circus Groupe
Circus Herstal Herstal BE - A Circus Groupe
Casino Knokke Knokke-Heist BE KA Groupe Partouche TouchBetRoulette?
Circus London Lüttich BE - A Circus Groupe
Circus Guillemins Lüttich BE - A Circus Groupe
Circus Longdoz Lüttich BE - A Circus Groupe
Casino Middelkerke Middelkerke BE KA  ?
Casino de Namur Namur BE KA Circus Groupe
Casino Oostende Oostende BE KA Groupe Partouche TouchBetRoulette?
Casino de Spa Spa BE KA Circus Groupe
Circus Waremme Waremme BE - A Circus Groupe

Spiel: K=Klassisches Spiel(Tische) A=Automatenspiel(TouchbetRoulette); Sortieren nach mehreren Spalten: SHIFT-Taste gedrückt halten

Dänemark[Bearbeiten]

Name Ort Land Spiel Betreiber Anmerkungen
Casino Aalborg Aalborg DK KA ?
Royal Casino Aarhus DK KA ?
Casino Marienlyst A/S Helsingør DK KA ?
Casino Copenhagen Kopenhagen DK KA Casinos Austria International
Casino Odense Odense DK KA Casinos Austria International
Casino Munkebjerg Vejle Vejle DK KA Casinos Austria International

Spiel: K=Klassisches Spiel(Tische) A=Automatenspiel(TouchbetRoulette)

Deutschland[Bearbeiten]

Name Ort Land Spiel Betreiber Anmerkungen
Spielbank Aachen Aachen DE-NW KA Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Bad Bentheim Bad Bentheim DE-NI KA Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Spielbank Bad Dürkheim Bad Dürkheim DE-RP KA Spielbank Bad Neuenahr GmbH & Co. KG
Spielbank Bad Ems Bad Ems DE-RP KA Spielbank Mainz, Trier, Bad Ems GmbH & Co. KG Seit 1720,älteste SB in D
Spielbank Bad Füssing Bad Füssing DE-BY KA Spielbanken Bayern
Spielbank Bad Harzburg Bad Harzburg DE-NI KA Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Spielbank Bad Homburg Bad Homburg DE-HE KA Spielbank Bad Homburg Wicker & Co. KG Roulette: Bad Homburger Viertel
Spielbank Bad Kissingen Bad Kissingen DE-BY KA Spielbanken Bayern
Spielbank Bad Kötzting Bad Kötzting DE-BY KA Spielbanken Bayern
Spielbank Bad Neuenahr Bad Neuenahr DE-RP KA Spielbank Bad Neuenahr GmbH & Co. KG
Spielbank Bad Oeynhausen Bad Oeynhausen DE-NW KA Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Bad Pyrmont Bad Pyrmont DE-NI - A Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Spielbank Bad Reichenhall Bad Reichenhall DE-BY KA Spielbanken Bayern
Spielbank Bad Steben Bad Steben DE-BY KA Spielbanken Bayern
Spielbank Bad Wiessee Bad Wiessee DE-BY KA Spielbanken Bayern
Spielbank Bad Wildungen Bad Wildungen DE-HE - A Kurhessische Spielbank Kassel/Bad Wildungen GmbH & Co. KG
Spielbank Bad Zwischenahn Bad Zwischenahn DE-NI KA Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Casino Baden-Baden Baden-Baden DE-BW KA Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Potsdamer Platz Berlin DE-BE KA Spielbank Berlin Gustav Jaenecke GmbH und Co. KG
Automatenspiel Ellipse Spandau Berlin DE-BE - A Spielbank Berlin Gustav Jaenecke GmbH und Co. KG
Automatenspiel Hasenheide Berlin DE-BE - A Spielbank Berlin Gustav Jaenecke GmbH und Co. KG
Automatenspiel Marburger Straße Berlin DE-BE - A Spielbank Berlin Gustav Jaenecke GmbH und Co. KG
Casino Alexanderplatz Berlin DE-BE KA Spielbank Berlin Gustav Jaenecke GmbH und Co. KG
Spielbank Binz Binz DE-MV KA Ostseespielbanken GmbH & Co. KG
Casino Bremen Bremen DE-HB KA Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG
Casino Bremerhaven Bremerhaven DE-HB - A Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG
Casino Atlantis Chemnitz DE-SN - A Sächsische Spielbanken-GmbH & Co.KG
Spielbank Cottbus Cottbus DE-BB KA Brandenburgische Spielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Hohensyburg Dortmund DE-NW KA Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG
Casino Prager Straße Dresden DE-SN - A Sächsische Spielbanken-GmbH & Co.KG
Spielbank Duisburg Duisburg DE-NW KA Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Erfurt Erfurt DE-TH KA Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Feuchtwangen Feuchtwangen DE-BY KA Spielbanken Bayern
Spielbank Flensburg Flensburg DE-SH - A Spielbank Schleswig-Holstein GmbH
Airport Casino Frankfurt am Main DE-HE KA Spielbank Frankfurt GmbH & Co. KG Flugticket/Boardkarte erforderlich
Spielbank Frankfurt (Oder) Frankfurt (Oder) DE-BB KA Brandenburgische Spielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Garmisch-Partenkirchen Garmisch-Partenkirchen DE-BY KA Spielbanken Bayern
Spielbank Göttingen Göttingen DE-NI - A Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Spielbank Halle Halle DE-ST - - Spielbanken Sachsen-Anhalt GmbH Kein Spielbetrieb
Casino Esplanade Hamburg DE-HH KA Spielbank Hamburg Jahr + Achterfeld KG
Casino Reeperbahn Hamburg DE-HH KA Spielbank Hamburg Jahr + Achterfeld KG
Casino Steindamm Hamburg DE-HH - A Spielbank Hamburg Jahr + Achterfeld KG
Casino Mundsburg Hamburg DE-HH - A Spielbank Hamburg Jahr + Achterfeld KG
Spielbank Hannover Hannover DE-NI KA Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Spielbank Heringsdorf Heringsdorf DE-MV KA Ostseespielbanken GmbH & Co. KG
Casino Homburg Homburg DE-SL - A Saarland-Spielbank GmbH
Spielbank Kurfürsten Galerie Kassel DE-HE KA Kurhessische Spielbank Kassel/Bad Wildungen GmbH & Co. KG
Spielbank Kiel Kiel DE-SH KA Spielbank Schleswig-Holstein GmbH
Spielbank Konstanz Konstanz DE-BW KA Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG
Casino Petersbogen Leipzig DE-SN - A Sächsische Spielbanken-GmbH & Co.KG
Spielbank Lindau Lindau (Bodensee) DE-BY KA Spielbanken Bayern
Lysia clubsino Lübeck DE-SH KA Spielbank Schleswig-Holstein GmbH 2013 Eröffnung, Nachfolge von Casino Travemünde
Spielbank Magdeburg Magdeburg DE-ST - - Spielbanken Sachsen-Anhalt GmbH Kein Spielbetrieb
Spielbank Mainz Mainz DE-RP KA Spielbank Mainz, Trier, Bad Ems GmbH & Co. KG
Casino Schloss Berg Nennig DE-SL KA Saarland-Spielbank GmbH
Spielbank Neunkirchen Neunkirchen DE-SL KA Saarland-Spielbank GmbH
Spielbank Norderney Norderney DE-NI - A Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Ring Casino Nürburgring Nürburg DE-RP KA Spielbank Bad Neuenahr GmbH & Co. KG
Spielbank Osnabrück Osnabrück DE-NI KA Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Spielbank Potsdam Potsdam DE-BB KA Brandenburgische Spielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Saarbrücken Saarbrücken DE-SL KA Saarland-Spielbank GmbH
Casino Glückspilz Saarbrücken DE-SL - A Saarland-Spielbank GmbH
Casino Ludwigspark Saarbrücken DE-SL - A Saarland-Spielbank GmbH
Casino Saarlouis Saarlouis DE-SL - A Saarland-Spielbank GmbH
Spielbank Schenefeld Schenefeld DE-SH KA Spielbank Schleswig-Holstein GmbH
Spielbank Schwerin Schwerin DE-MV KA Spielbankgesellschaft Mecklenburg mbH & Co. KG
Casino Seevetal Seevetal-Hittfeld DE-NI - A Spielbanken Niedersachsen GmbH *)
Spielbank Stralsund Stralsund DE-MV KA Ostseespielbanken GmbH & Co. KG
Spielbank Stuttgart Stuttgart DE-BW KA Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG
Casino Travemünde Travemünde DE-SH -- Spielbank Schleswig-Holstein GmbH Ende 2012: Geschäftsaufgabe
Spielbank Trier Trier DE-RP KA Spielbank Mainz, Trier, Bad Ems GmbH & Co. KG
Spielbank Warnemünde Rostock DE-MV KA Spielbankgesellschaft Mecklenburg mbH & Co. KG
Spielbank Wernigerode Wernigerode DE-ST - - Spielbanken Sachsen-Anhalt GmbH Kein Spielbetrieb
Spielbank Sylt Lounge Westerland DE-SH KA Spielbank Schleswig-Holstein GmbH
Spielbank Wiesbaden Wiesbaden DE-HE KA Spielbank Wiesbaden GmbH & Co. KG
Spielbank Wolfsburg Wolfsburg DE-NI - A Spielbanken Niedersachsen GmbH *)

Spiel: K=Klassisches Spiel(Tische) A=Automatenspiel(TouchbetRoulette); Sortieren nach mehreren Spalten: SHIFT-Taste gedrückt halten

(*)= Tochtergesellschaft der Casinos Austria International

Finnland[Bearbeiten]

Name Ort Land Spiel Betreiber Anmerkungen
Casino Helsinki Helsinki FI KA RAY-talo

Monaco[Bearbeiten]

Name Ort Land Spiel Betreiber Anmerkungen
Casino Monte Carlo Monte Carlo Monaco KA Société des Bains de Mer(SBM)

Spiel: K=Klassisches Spiel(Tische) A=Automatenspiel(TouchbetRoulette)

Niederlande[Bearbeiten]

Name Ort Land Spiel Betreiber Anmerkungen
Casino Airport Schiphol Amsterdam NL KA Holland Casino TouchBetRoulette?
Casino Amsterdam Amsterdam NL KA Holland Casino
Casino Breda Breda NL KA Holland Casino
Casino Eindhoven Eindhoven NL KA Holland Casino
Casino Enschede Enschede NL KA Holland Casino
Casino Groningen Groningen NL KA Holland Casino TouchBetRoulette?
Casino Leeuwarden Leeuwarden NL KA Holland Casino
Casino Nijmegen Nijmegen NL KA Holland Casino
Casino Rotterdam Rotterdam NL KA Holland Casino
Casino Scheveningen Scheveningen NL KA Holland Casino
Casino Utrecht Utrecht NL KA Holland Casino
Casino Valkenburg Valkenburg NL KA Holland Casino
Casino Venlo Venlo NL KA Holland Casino
Casino Zandvoort Zandvoort NL KA Holland Casino

Spiel: K=Klassisches Spiel(Tische) A=Automatenspiel(TouchbetRoulette)

Österreich[Bearbeiten]

Name Ort Land Spiel Betreiber Anmerkungen
Casino Baden Baden bei Wien A KA Casinos Austria
Casino Bad Gastein Bad Gastein A KA Casinos Austria
Casino Bregenz Bregenz A KA Casinos Austria
Casino Graz Graz A KA Casinos Austria
Casino Innsbruck Innsbruck A KA Casinos Austria
Casino Kitzbühel Kitzbühel A KA Casinos Austria Saisonales Spielangebot
Casino Kleinwalsertal Kleinwalsertal A KA Casinos Austria Schafkopfturniere
Casino Linz Linz A KA Casinos Austria
Casino Salzburg Salzburg A KA Casinos Austria
Casino Seefeld Seefeld A KA Casinos Austria
Casino Velden Velden A KA Casinos Austria
Casino Wien Wien A KA Casinos Austria

Spiel: K=Klassisches Spiel(Tische) A=Automatenspiel(TouchbetRoulette)

Portugal[Bearbeiten]

Casino in Funchal
Casino da Póvoa
Name Ort Land Spiel Betreiber Anmerkungen
Casino de Alvor Alvor P KA Grupo Solverde im Hotel Algarve Casino, am Praia da Rocha-Strand
Casino de Chaves Chaves P KA Grupo Solverde
Casino de Espinho Espinho P KA Grupo Solverde
Casino Estoril Estoril P KA Estoril Sol
Casino Figueira Figueira da Foz P KA Grupo Amorim
Casino da Madeira Funchal P KA Grupo Pestana Von Oscar Niemeyer erbaut
Casino Lisboa Lissabon P KA Estoril Sol liegt im Parque das Nações
Casino de Monte Gordo Monte Gordo P KA Grupo Solverde
Casino da Póvoa Póvoa de Varzim P KA Estoril Sol
Casino Tróia Tróia P KA Grupo Amorim das jüngste Casino in Portugal (2011 eröffnet)
Casino Vilamoura Vilamoura P KA Grupo Solverde

Spiel: K=Klassisches Spiel(Tische) A=Automatenspiel(TouchbetRoulette)

Schweiz[Bearbeiten]

In der Schweiz waren Spielcasinos bis ins Jahr 2000 generell verboten, weswegen sich die Spielbanken im grenznahen Ausland recht hoher Beliebtheit erfreuten, etwa in der italienischen Exklave Campione d'Italia oder in Bregenz. Ein liberaleres Spielbankengesetz wurde im Jahr 2000 verabschiedet. Es sieht zwei Arten von Casinos vor, A-Casinos und B-Casinos.

A-Casino = Grand Casinos bieten ein umfassendes Tischspielangebot und das Spiel an Glücksspielautomaten an. Sie dürfen die Spiele innerhalb der Spielbank und unter den Spielbanken vernetzen, insbesondere zur Bildung von Jackpots (z. B. Swiss Jackpot)

B-Casino = Die Spielbanken mit Konzession B dürfen nur drei Arten von Tischspielen (z.B. Roulette, Black Jack und Poker) und höchstens 250 Glücksspielautomaten anbieten. Zudem müssen sie Einsatz- und Gewinnlimiten respektieren und dürfen die Glücksspielautomaten durch Jackpotsysteme nicht über die eigene Spielbank hinaus vernetzen.

  • Casino Admiral Mendrisio
  • Casino Bad Ragaz
  • Casino Crans Montana
  • Casino Davos
  • Casino du Jura S.A. Courrendlin
  • Casino du Lac Meyrin – Genève
  • Casino Fribourg Granges-Paccot
  • Casino Kursaal Interlaken
  • Swiss Casinos Schaffhausen
  • Casino St.Moritz
  • Swiss Casinos Pfäffikon-Zürichsee
  • Grand Casino Locarno

Unterschiede betreffend Zweckbindung der Spielbankenabgabe

Der Bund erhebt auf den Bruttospielerträgen der Spielbanken die Spielbankenabgabe (eine Sondersteuer). Der Abgabesatz für Spielbanken mit einer A- und B-Konzession wurde auf den 1. Januar 2010 angeglichen. Die Spielbankenabgabe der Casinos mit Konzession A fliesst zu 100 Prozent in die AHV. Bei den Casinos mit Konzession B fliessen 60 Prozent der Spielbankenabgabe in die AHV und 40 Prozent an den Standortkanton.

Spielbanken in Nordamerika[Bearbeiten]

USA[Bearbeiten]

Kanada[Bearbeiten]

Spielbanken in Asien[Bearbeiten]

In Asien gibt es rund 20 Inseln, auf denen das Spiel unter besonderen gesetzlichen Vorschriften unter Sonderbesteuerung des thailändischen Königreichs (einer sogenannten Armenabgabe) insbesondere für den Tourismus ausgerichtet wird.

Thailand[Bearbeiten]

China[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Die deutschen Spielbanken sind grundsätzlich täglich geöffnet. Ausnahmen sind in Bundes- oder Landesgesetzen geregelt oder basieren auf internen Regelungen der Konzessionshalter. An folgenden Tagen sind Spielbanken geschlossen:

Literatur[Bearbeiten]

  • Henry Lohner; Nur wer tot ist, geht kein Risiko mehr ein: Geschichte der Spielbanken und Roulettesysteme des 20. Jahrhunderts; Norderstedt 2012; ISBN 978-3844809770

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Spielbank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Spielbank – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spielbanken Bayern: Spielordnung (PDF; 29 kB) Stand November 2008.
  2. Nichts geht mehr! Spielsucht in Deutschland, ZDF Zoom 2012(Mitschnitt). Aufgerufen am 12. Februar 2014.
  3. http://www.fatf-gafi.org/dataoecd/32/31/35396215.pdf
  4. Magazin für Amerikanistik, Heft 3, 2006, S. 39