Spieltrieb

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Dieser Artikel erläutert Spieltrieb als Metapher der Verhaltensbiologie; zu anderen Bedeutungen siehe Spieltrieb (Begriffsklärung).
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Spieltrieb ist in der Verhaltensbiologie eine Metapher für ein bei Säugetieren (einschließlich des Menschen) zu beobachtendes, angeborenes Sozialverhalten, das vor allem während der Kindheit auftritt. Der ursprüngliche Begriff gehört in Trieb- beziehungsweise Instinkttheorie.

Der „Spieltrieb“ ermöglicht das Lernen durch Versuch und Irrtum (im englischen Sprachraum: trial and error) und dient der Ausbildung von Kenntnissen und Fähigkeiten des Lebewesens. Das Kind beginnt zunächst beim Spiel mit sich selbst, um dann im Alter von zwei bis sechs Jahren (dem eigentlichen Spielalter) sich auch mit Spielzeug, Gegenständen und mit anderen Menschen (Gruppenspiel, Rollenspiel etc.) zu beschäftigen.

Bei Tieren werden die als Spielen bezeichneten Bewegungsabläufe und Interaktionen von Verhaltensforschern dahingegen gedeutet, dass bestimmte angeborene Verhaltensweisen gleichsam in ihrer Ausführung verfeinert und an die jeweils vorhandenen Umweltbedingungen angepasst werden; zu diesen Umweltbedingungen gehören auch die Reaktionsweisen von Artgenossen.

Friedrich Schiller bezeichnet in seinen Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen (11. bis 16. Brief) den „Spieltrieb“ als „lebende Gestalt“ im ästhetischen „Spiel“, das triebbefriedigende „Glückseligkeit“ und moralische „Vollkommenheit“ miteinander vereint.

Siehe auch[Bearbeiten]