Spielzeugroboter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Spielzeugroboter Aibo wälzt sich auf dem Boden

Als Spielzeugroboter werden Roboter bezeichnet, die als Spielzeug für Kinder und Erwachsene gebaut wurden. Die bekanntesten Vertreter sind der Roboterhund Aibo von Sony und die Lego-Mindstorms-Serie. Die Spanne reicht dabei von einfachen Roboterfiguren bis zu frei programmierbaren, autonomen Robotern.

Spielzeugroboter sind nicht nur als Spielzeug relevant, sondern werden innerhalb der Robotik als günstige Standardplattformen zu Forschung und Lehre eingesetzt. So wurde Lego Mindstorms von LEGO und dem Massachusetts Institute of Technology für diese Einsatzbereich entworfen und um den Aibo entstand eine internationale Roboterfußball-Szene, aus der die Sony Four-Legged League als eigene Disziplin des Roboterfußballs hervorging. In Deutschland gibt es seit 2004 die häufig in Schulen eingesetzten Roboterbausätze der qfix Reihe, in Indien existiert seit 2009 das programmierbare iPitara-Bausystem.

Programmiert werden Spielzeugroboter meist durch eine einfache grafische Programmiersprache am PC. Hier lassen sich beispielsweise verschiedene Verhaltensmuster des Roboters aktivieren, Sequenzen von Aktivitäten definieren oder ähnlich einem Programmablaufplan ein Programmfluss formulieren. LEGO Mindstorms greift hier auf eine abgespeckte Version von LabVIEW zurück, für Fischertechnik gibt es ROBO-Pro, qfix nutzt qfix Grape.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Deborah Jaffe: History of Toys: From Spinning Tops to Robots. History Press Sutton Publishin, Stroud 2006, ISBN 978-0-7509-3849-5.
  •  Alan Bunkum: Toy Robots from Japan: Techno Fantasies. Schiffer Pub Co, Atglen, PA 2007, ISBN 978-0-7643-2274-7.
  •  Teruhisa Kitahara, Yukio Shimizu: ICONS, Robots & Spaceships. 3. Auflage. Taschen Verlag, Köln 2002, ISBN 978-3-8228-5566-9.
  •  Fraunhofer IAIS: Roberta-Reihe. Fraunhofer IRB, Stuttgart.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]