Spiez

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Spiez
Wappen von Spiez
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Frutigen-Niedersimmentalw
BFS-Nr.: 0768i1f3f4
Postleitzahl: 3700
UN/LOCODE: CH SPZ
Koordinaten: 617445 / 17026046.6833317.66666607Koordinaten: 46° 41′ 0″ N, 7° 40′ 0″ O; CH1903: 617445 / 170260
Höhe: 607 m ü. M.
Fläche: 16,78 km²
Einwohner: i12'549 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 748 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 7,8 % (2009)[2]
Arbeitslosenquote: 1,8 % (2010)[3]
Gemeindepräsident: Franz Arnold (SP)
Website: www.spiez.ch
Luftaufnahme

Luftaufnahme

Karte
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Spiez (Betonung im Dialekt auf e) ist eine Einwohnergemeinde (politische Gemeinde) im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Blick über die Spiezer Bucht

Spiez liegt am Südufer des Thunersees. Die Gemeinde Spiez erstreckt sich von einer Höhe von 558 m ü. M. (Seehöhe) bis auf 852 m ü. M. (Hondrichhügel).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Spiez ist eine Herleitung aus dem althochdeutschen spioz (Spiess), was so viel wie Gebirgsvorsprung, Landzunge bedeutet.

Politik[Bearbeiten]

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Von 36 Sitzen entfallen auf:

Die Einwohnergemeinde besteht aus fünf sogenannten Bäuerten: Spiez, Einigen, Hondrich, Faulensee und Spiezwiler (früher Wyler). Jede dieser Teilgemeinden war für die genossenschaftliche Nutzung der den Bäuerten gehörenden Allmenden, Pflanzland, Rebland und Waldungen verantwortlich. Jede Bäuert musste auch ein Schulzimmer oder ein Schulhaus zur Verfügung stellen und unterhalten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden die Aufgaben der Bäuerten der Einwohnergemeinde (politischen Gemeinde) Spiez übertragen.

1977 wurde die Gemeindeversammlung durch ein Parlament (Grosser Gemeinderat) mit 36 Mitgliedern abgelöst. Die links stehende Grafik zeigt die Sitzverteilung im Grossen Gemeinderat nach den Wahlen vom 4. November 2012.[4]

Die Exekutive besteht aus 7 Mitgliedern. Franz Arnold ist Gemeindepräsident von Spiez (Stand 2012).

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 26.0 %, SP 18.3 %, BDP 16.7 %, FDP 8.2 %, GPS 8.2 %, glp 7.2 %, EVP 7.1 %, EDU 3.8 %, CVP 1.4 %.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Hauptsehenswürdigkeit ist das Schloss Spiez mit Repräsentationsräumen des 13. bis 18. Jahrhunderts. Auch der ausgedehnte Schlosspark und die über 1000-jährige frühromanische Schlosskirche ziehen viele Touristen an.

Das Heimat- und Rebbaumuseum ist in einem typischen Simmentalerhaus aus dem Jahre 1728 untergebracht. Zu besichtigen gibt es die Darstellung eines bäuerlichen Haushalts, eine vollständige Küferwerkstatt, «Trüel» mit Traubenpresse und eine Ausstellung zu den Arbeiten im Rebberg und im Keller.

Das Hotel Belvédère in Spiez war während der Fussballweltmeisterschaft 1954 Quartier der deutschen Nationalmannschaft. Der dort unter den Spielern entstandene Geist von Spiez wird als wichtiger Faktor beim Gewinn der Weltmeisterschaft angesehen.

Spiez besitzt einen der höchstgelegenen Rebberge nördlich der Alpen, auf denen «Spiezer Wein» produziert wird.

Ergänzt wird das Kulturangebot mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen das ganze Jahr hindurch.

Die 1974 eingeweihte Kirche der Pfarrei Bruder Klaus ist eine einzigartige Mehrzweck-Kirche, die seit 1994 unter Denkmalschutz steht; Architekt ist Justus Dahinden.

Sonstiges[Bearbeiten]

In Spiez befindet sich das Labor Spiez, die schweizerische Fachstelle für den Schutz der Bevölkerung vor atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen und Gefahren. Spiez war das WM-Quartier der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1954.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Spiez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Mitarbeiter: Gemeindesuche. Bevölkerung. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 28. August 2011 (HTML, deutsch, Eingabe Spiez).
  3. Mitarbeiter: Gemeindesuche. Arbeit. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 28. August 2011 (HTML, deutsch, Eingabe Spiez. Jahresdurchschnitt).
  4. http://www.spiez.ch/fileadmin/media/pdf/medienmitteilungen/Grosser_Gemeinderat.pdf
  5. http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=768.html abgerufen am 16. Juli 2012