Spin Doctors

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Dieser Artikel befasst sich mit der Rockband Spin Doctors, zur Bedeutung des Begriffs als Medienberater siehe Spin-Doctor.
Spin Doctors
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock
Gründung 1988
Website http://www.spindoctors.com/
Aktuelle Besetzung
Chris Barron
Gesang, Gitarre
Eric Schenkman
Mark White
Aaron Comess
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Gitarre
Anthony Krizan (1994–1996)
Gitarre
Eran Tabib (1996–1999)
Ivan Neville (1996–1999)
Bass
Carl Carter (1999)

Die Spin Doctors sind eine Rockband mit Einflüssen aus Funk, Jazz, Grunge, 70ies-Rock und Folk, deren bekannteste Hits Two Princes, Jimmy Olsen's Blues und Little Miss Can't Be Wrong sind.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die 1988 in New York City gegründete Band erhielt 1990 einen Plattenvertrag bei Epic Records. Es folgte die Aufnahme und Veröffentlichung eines Live-Albums aus dem dortigen Liveclub Wetlands Preserve. Ihr erstes Studioalbum Pocket Full of Kryptonite wurde, dank MTV, ein Erfolg.

Die nächsten, weniger erfolgreichen Alben waren Turn It Upside Down (1994), You've Got to Believe in Something (1996) und Here Comes the Bride (1999).

Nachdem Sänger Chris Barron kurz nach Veröffentlichung der CD Here Comes The Bride durch eine seltene Stimmbanderkrankung nicht mehr in der Lage war zu sprechen oder zu singen, wurde die Band im Sommer 1999 auf Eis gelegt.

Am 7. September 2001 kam es zur Reunion der Band in der Originalbesetzung. Anlässlich der Schließung des Wetlands Preserve in New York City traten Spin Doctors noch einmal auf. Durch die Reunion für eine Nacht kam die Band wieder zusammen. Seit 2002 tourt sie wieder regelmäßig. Am 13. September 2005 erschien in den USA das neue Album Nice Talking to Me, welches von zahlreichen Kritikern als das beste der Band seit Pocket Full Of Kryptonite eingestuft wurde.

Auch 2006 und 2007 gab die Band unregelmäßig Konzerte, die einzelnen Mitglieder konzentrierten sich allerdings verstärkt auf Soloprojekte. So veröffentlichte Schlagzeuger Aaron Comess am 31. Oktober 2006 das Instrumentalalbum "Catskills Cry", während Sänger Chris Barron die neue Band "Chris Barron And The Time Bandits" ins Leben rief, um sein zweites Soloalbum "Pancho And The Kid" (2006) auf Konzerten vorzustellen.

2008 war die Band wieder intensiver auf Tour als im Vorjahr, außerdem erschien im Mai 2008 Chris Barrons Soloalbum schließlich auch offiziell. Spin Doctors traten außerdem in Erscheinung als Musiker und Interviewpartner in der DVD-Veröffentlichung "Wetlands Preserved - Story Of An Activist Rock Club".

Auch 2009 spielte die Band vereinzelte Livekonzerte, Chris Barron konzentrierte sich stärker denn je auf die "Time Bandits", mit denen er im August 2009 u.a. auch im Irak in US-Militärstützpunkten auftrat ("Iraq'n'Roll Tour") und Songs für ein neues Album schrieb. Aaron Comess arbeitete vorwiegend als Sessionmusiker in New York City und in den Livebands von Marius Müller-Westernhagen und Sängerin Joan Osborne.

Im Jahr 2011 folgte erstmals wieder eine umfangreichere Tour der Band, mit der die Sonderedition zum 20. Jahrestag der Veröffentlichung des Erfolgsalbums "Pocket Full Of Kryptonite" beworben wurde. Die Jubiläumsedition bestand aus einer neu gemasterten Version des Albums und einer Bonus-CD mit Demo-Aufnahmen aus der Anfangszeit der Band und bislang unveröffentlichten Livetracks. Im Laufe der Tour reaktivierte die Band in den Zugabeblöcken alte selbst geschriebene Bluesstücke, mit denen sie in den späten achtziger Jahren ihre Karriere in New Yorker Blues-Bars begann, die aber schon seit vielen Jahren nicht mehr zum aktiven Liverepertoire gehörten. Ermutigt durch die euphorische Reaktion der Fans, resultierte daraus im Jahr 2013 das sechste Studioalbum der Band, das bis auf zwei neue Kompositionen komplett aus dem Bluesmaterial der frühen Bandtage besteht: die Veröffentlichung von "If The River Was Whiskey" wurde von der längsten Tour der Spin Doctors seit 2005 begleitet.

Für das Jahr 2014 ist ein weiteres Studioalbum geplant, das wie "If The River Was Whiskey" beim deutschen Blueslabel Ruf Records erscheinen soll.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1991 Pocket Full of Kryptonite 5
(24 Wo.)
3
(16 Wo.)
7
(18 Wo.)
2
(48 Wo.)
3
(115 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. August 1991
1994 Turn It Upside Down 31
(9 Wo.)
23
(5 Wo.)
19
(7 Wo.)
3
(9 Wo.)
28
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Juni 1994

Livealben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1992 Homebelly Groove...Live 30
(9 Wo.)
145
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. November 1992

Weitere Alben:

  • 1991: Up for Grabs...Live
  • 1996: You've Got to Believe in Something
  • 1999: Here Comes the Bride
  • 2000: Just Go Ahead Now: A Retrospective
  • 2001: Can't Be Wrong
  • 2003: Two Princes - The Best Of
  • 2005: Nice Talking to Me
  • 2007: Collection
  • 2008: Super Hits
  • 2009: Playlist: The Very Best Of
  • 2013: If the River Was Whiskey

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1992 Little Miss Can't Be Wrong
Pocket Full of Kryptonite
32
(7 Wo.)
23
(5 Wo.)
17
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1992
1993 Two Princes
Pocket Full of Kryptonite
3
(26 Wo.)
5
(13 Wo.)
4
(23 Wo.)
3
(15 Wo.)
7
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1993
Jimmy Olsen's Blues
Pocket Full of Kryptonite
40
(2 Wo.)
78
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1993
What Time Is It?
Pocket Full of Kryptonite
56
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1993
1994 Have You Ever Seen the Rain?
Turn It Upside Down
73
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1994
Cleopatra's Cat
Turn It Upside Down
29
(2 Wo.)
84
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1994
You Let Your Heart Go Too Fast
Turn It Upside Down
66
(1 Wo.)
42
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1994
Mary Jane
Turn It Upside Down
55
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1994
1996 She Used to Be Mine
You've Got to Believe in Something
55
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1996

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten]