Spiralantenne

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Spiralantenne (links) als Bestandteil eines Radardetektors eines sowjetischen Flugzeuges (Baujahr ca. 1978)
Spiralantenne

Eine (einarmige) Spiralantenne besteht aus einer in einer Ebene spiralförmig gewundenen Leiter, wobei deren Krümmungsradius und effektiver Querschnitt von innen nach außen zunehmen. Spiralantennen gehören zu den logarithmischen Antennen und sind daher sehr breitbandig, d.h. ihre Eigenschaften sind weitgehend frequenzunabhängig. Spiralantennen strahlen zirkular polarisiert.

Eine zweiarmige Spiralantenne besteht aus zwei derartigen Leitern, die meist als Streifenleiter ausgebildet sind. Der Speisepunkt wird durch die inneren Enden der Streifenleiter gebildet. Im Gegensatz zu Wendelantennen strahlen Spiralantennen in beide Richtungen senkrecht zur Spiralebene.

Mischformen aus Spiral- und Wendelantenne sind kegel- oder kugelkalottenförmige, mit gewundenen Streifenleitern belegte Körper. Diese sind wie Spiralantennen sehr breitbandig, strahlen jedoch gerichtet in nur eine Richtung ab. Man findet sie aufgrund ihrer geschlossenen Oberfläche und der gedrungenen Form u.a. an Raumfahrzeugen zur Telemetrie.

Literatur[Bearbeiten]

  • Technik der Nachrichtenübertragung Teil 1 Grundlagen der Hochfrequenz. 1. Auflage, Institut zur Entwicklung moderner Unterrichtsmethoden e. V., Bremen, 1980

Weblinks[Bearbeiten]

Spiralantenne: Grundlagen, Beschreibung und Abbildung