Splash Screen

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Als Splash Screen (deutsch (infml.): Startbildschirm) bezeichnet man einen grafischen Platzhalter, der während des Ladens oder Startens eines Computerprogramms erscheint. Splash Screens füllen meist nicht den gesamten Bildschirm aus, sondern werden häufig in einem rechteckigen Bereich in der Bildschirmmitte angezeigt. Der Splash Screen eines Betriebssystems nimmt jedoch meist den gesamten Bildschirm ein und wird „Bootscreen“ genannt.

Zweck[Bearbeiten]

Ein Splash Screen wird meist von großen Computerprogrammen verwendet, um den Anwender darüber zu informieren, dass das Programm gerade geladen oder gestartet wird. Dadurch erhält der Anwender sofort nach dem Starten des Programms (z.B. durch Anklicken des Programmsymbols mit der Maus) eine erste Reaktion des Programms und muss sich nicht fragen, ob das Programm überhaupt startet. Der Splash Screen verschwindet im Allgemeinen, wenn das Hauptfenster des Programms erscheint.

Jedoch machen auch immer mehr kleine Programme Gebrauch von Splash Screens, allerdings meist mit marketingstrategischem Hintergrund: das Produkt soll mit einem Splash Screen Assoziationen herstellen oder wecken, indem ihm schon vorab ein farbliches oder designtechnisches Klischee aufgespielt wird. Nutzer, die z. B. Ubuntu kennen, werden sich als Erstes an Braun-Orange-Töne erinnern, wohingegen Microsoft Word oder Fedora als „blaues“ Produkt wahrgenommen wird.

Obwohl ein Splash Screen von vielen Anwendern und Entwicklern eher als eine Spielerei eingestuft wird, wird seit Version 6.0 der Java Runtime Environment die Anzeige eines Splash Screens nativ unterstützt, damit der Anwender bereits eine Reaktion des Programms sieht, bevor die Klassen für die grafische Benutzeroberfläche geladen wurden, die sonst für einen Splash Screen notwendig wären. Dies unterstreicht, wie wichtig ein Splash Screen für die gefühlte Reaktionszeit eines Programms ist.

Siehe auch[Bearbeiten]