Sportfreunde Siegen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sportfreunde Siegen
Sportfreunde Siegen
Voller Name Sportfreunde Siegen
von 1899 e. V.
Ort Siegen, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 25. Juli 1899
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Leimbachstadion
Plätze 18.500
Vorstand Ulrich Steiner
Trainer Michael Boris
Homepage sportfreunde-siegen.de
Liga Regionalliga West
2013/14 5. Platz
Heim
Auswärts

Die Sportfreunde Siegen sind ein Fußballverein aus Siegen. Der Verein wurde am 8. September 1899[1] ursprünglich als Abteilung des TV Jahn Siegen 1879 gegründet und hieß damals noch Fußballclub Jahn Siegen. Im Jahr 1923 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Sportverein 07 Siegen. Seitdem trägt der Verein, bis auf eine kurze Phase nach dem Zweiten Weltkrieg, den Namen Sportfreunde Siegen von 1899 e. V. Die Sportfreunde wurden 1955 deutscher Amateurmeister.

Entwicklung[Bearbeiten]

Der FC Jahn Siegen, der erste Vorläufer der heutigen Sportfreunde, entstand 1899 als Fußballabteilung des TV Jahn von 1879 Siegen und trat im gleichen Jahr in den 1898 gegründeten Rheinischen Spielverband ein. Die ersten Titel gewannen die Siegener 1908 (Meister der 1. Klasse des Bezirks Oberhessen, Gruppe B), 1911 (A-Klasse-Meister im Bezirk Oberhessen) und 1914 (Meister der A-Klasse Nord des rheinischen Südkreises).

Die 1920er Jahre[Bearbeiten]

Die erfolgreichste Zeit der frühen Siegener Fußballgeschichte waren die 1920er Jahre: 1920 nahm der FC Jahn als Meister von Südwestfalen und Mark zum dritten Mal an der Endrunde um die westdeutsche Meisterschaft teil und überstand mit einem 2:1 gegen Kurhessen Kassel erstmals das Viertelfinale. Anschließend wurden die 1923 durch den Austritt des FC Jahn aus dem Gesamtverein und der Fusion mit dem Sportverein 07 Siegen entstandenen Sportfreunde Siegen von 1899 bis 1926 vier Mal in Folge Südwestfalenmeister, qualifizierten sich allerdings 1933 nicht für die Gauliga. Trotz vier Meisterschaften in der Bezirksklasse Arnsberg im Gau IX (Westfalen) gelang auch der Aufstieg nie.

Deutsche Amateurmeisterschaft 1955[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Sportfreunde lange nicht an die Vorkriegserfolge anknüpfen. Trotz mehrerer Meisterschaften (1947: Sportkreise Siegen, Wittgenstein und Olpe, damit Aufstieg in die Drittklassigkeit, 1953, 1954, 1955, 1956, 1959 und 1961 in der Amateurliga Westfalen) sowie der deutschen Amateurmeisterschaft 1955 gelang erst 1961 der Aufstieg in die 2. Division. 1963 waren die Sportfreunde für die neu gegründete zweitklassige Regionalliga qualifiziert, stiegen aber sofort ab. 1968 stürzten die Siegener sogar in die Viertklassigkeit ab, kamen aber schon 1969 in die Amateurliga Westfalen und 1972 in die Regionalliga zurück.

Der absolute Höhepunkt ist bis heute der Gewinn der Deutschen Amateurmeisterschaft am 25. Juni 1955 in Wetzlar mit einem 5:0-Endspielsieg über den Hessenmeister SpVgg Bad Homburg. Dabei waren die Siegener lediglich als Westfalen-Dritter in die DFB-Endrunde eingezogen. In Westfalen, wo es seinerzeit fünf Landesligastaffeln als Amateur-Spitzenklasse gab, mussten die "Sportfreunde" in der Ausscheidung um die Westfalen-Amateur-Meisterschaft sowohl Eintracht Gelsenkirchen als auch dem VfB 03 Bielefeld, die jedoch beide ins Lager des bezahlten Fußballs wechselten und sich deshalb nicht um die Amateurkrone bewerben konnten, den Vortritt lassen[2].

  • Aufstellung: Werner Steffe, Heinz Kirsch, Friedel Klein, Werner Rarrasch (1926–1981), Hans Czerny (* 1926 oder 1927 in Preßburg; † 15. Juli 2001[3]), Günter Neuser (* 1924 oder 1925; † 12. Januar 2012[4]), Willi Elze (†), Paul Haase, Otto Nauroth (†), Herbert Schäfer (1927–1991), Werner Kurth (†) (Stand 17. Januar 2012[5])
  • Trainer: Jean Paffrath
  • zum Spiel: Spfr.Siegen – Bad Homburg 5:0 (Tore: Haase (2), Nauroth (2), Kurth)

Die Regionalligajahre[Bearbeiten]

Als die Fußball-Regionalliga West zur Saison 1963/64 eingeführt wurde, gehörten auch die Sportfreunde zu den "Gründungsmannschaften". Sie belegten jedoch nur den 18. Tabellenplatz und stiegen ab. Herausragender Spieler in dieser Saison war Peter Blusch, der daraufhin für die Saison 1964/65 einen Vertrag für die Bundesliga bei Eintracht Frankfurt erhielt.

Logo bis Sommer 2002

1972 gelang, zugleich mit Erringung der Titel „Westfalenmeister“ und „Westdeutscher Amateurmeister“, erneut der Aufstieg in die Regionalliga. In der Saison 1972/73 spielten die Sportfreunde vor einem Besucher-Durchschnitt von 8.206 Zuschauern. Dabei gab es den bei den Sportfreunden bis heute gültigen absoluten Zuschauerrekord gleich zum Saison-Einstand gegen den Bundesliga-Absteiger Borussia Dortmund mit 22.339 zahlenden Zuschauern. Als Aufsteiger belegt man in der Endabrechnung einen guten siebten Platz, bei 39:29 Punkten punktgleich mit dem Rangsechsten Alemannia Aachen. Zwei prominente "Heimkehrer" hatten maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg: Zunächst das Siegerländer-Fußballidol Herbert Schäfer, der im Sommer 1971 als Trainer zu seinem Stammverein zurückkam, und dann Gerhard Neuser, der nach sechs erfolgreichen Jahren als Mittelfeld-Regisseur bei Schalke 04 ebenfalls zurückgekehrt war. Zudem war Stürmer Gerhard Scholtyschik mit 24 erzielten Toren zweitbester Torschütze der Regionalliga West – gleich hinter dem für Bayer Uerdingen stürmenden Manni Burgsmüller (29 Tore) und vor dem Essener Willi Lippens (23 Tore).

Die folgende Saison 1973/74 stellte den Sportfreunden in ihrem zweiten Regionalligajahr insofern eine kaum überwindbare Hürde, als für Sommer 1974 die Auflösung der Regionalliga beschlossen war und für die Einreihung in die neu zu gründende 2. Bundesliga über den aktuellen Tabellenrang eine Benotung früherer Platzierungen erfolgte. Damit wurden altgediente Regionalligavereine bevorteilt, und die Sportfreunde mussten trotz eines 12. Ranges bei 18. Mannschaften zurück ins Amateurlager.[6]

Von der Gründung der 2. Bundesliga zur Saison 1974 an spielten die Siegener zwölf Jahre lang durchgehend drittklassig – zunächst in der Amateurliga, ab 1978 in der neuen Amateur-Oberliga Westfalen. Nach dem Abstieg von 1986 brauchten sie drei Anläufe (1988/89, 1992/93 und 1994/95), um in die Oberliga aufzusteigen und dort den Klassenverbleib zu schaffen. Zu den prägenden Spielern Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre gehörten beispielsweise Thomas Gräbener, Thomas Vtic, Skender Gega und Ludek Kovacik. 1997 gelang unter Trainer Ingo Peter mit großem Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Hasper SV der Aufstieg in die Regionalliga West/Südwest. Als erfolgreichste Torschützen des Teams um Asif Saric, Zdenko Kosanovic, Afrim Kuci, Darius Scholtysik und Romas Cirba, das im Schnitt knapp 2.000 Zuschauer pro Heimspiel verfolgten, zeichneten sich Zorislaw Jonjic und Stephan Kessenich aus.[7] Zwar verließen namhafte Spieler wie Kosanovic und Kessenich den Verein, der Kern der Mannschaft blieb jedoch erhalten. Hinzu kamen unter anderem Spieler wie Ralf Kellermann, Frank Germann, Thomas Hein, Dieter Schönberger oder der mit 14 Toren in der Saison 1997/98 erfolgreichste Torschütze der Sportfreunde Uwe Klein. Bereits in jener ersten Saison erreichten man dort die Vizemeisterschaft hinter Rot-Weiß Oberhausen. Wie in der Vorsaison konnten die Sportfreunde auch dieses Mal den höchsten Zuschauerschnitt aller Vereine der Liga aufweisen und distanzierten mit 5.416 Zuschauern pro Heimspiel Rot-Weiss Essen (4.373) und Alemannia Aachen (3.732) deutlich.[8] In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga scheiterten die Sportfreunde knapp an Tennis Borussia Berlin. 1998/99 erreichten die Sportfreunde Siegen das Viertelfinale des DFB-Pokals.

2. Bundesliga, Absturz und Insolvenz[Bearbeiten]

In der Saison 2004/05 gelang den Siegenern schließlich der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga. In einem dramatischen Saisonfinale hatte Jahn Regensburg den Sportfreunden die entscheidende Schützenhilfe geleistet, da sie den FC Augsburg, der am letzten Spieltag knapp vor Siegen den Aufstiegsplatz belegte, aufgrund zweier Tore in der 88. Minute und der Nachspielzeit mit 2:1 schlagen konnten. Mit 21 Toren trug der in Alchen im Siegerland aufgewachsene und spätere Nationalspieler Patrick Helmes maßgeblich zum Aufstieg bei, wechselte im Anschluss der Saison jedoch zum 1. FC Köln. Im Aufstiegsjahr gewann Siegen zudem den Westfalenpokal durch ein 5:3 im Elfmeterschießen gegen die zweite Mannschaft des VfL Bochum.

Das erste Tor für die Sportfreunde im Profifußball schoss Sven Lintjens am zweiten Spieltag beim 4:0-Heimerfolg über die SpVgg Unterhaching. Trotz weiterer, anfänglicher Achtungserfolge rutschten die Sportfreunde in der Rückrunde 2005/06 auf einen Abstiegsplatz und verließen diesen nicht mehr. Nach einem 2:2-Unentschieden beim SC Freiburg stand schon am 31. Spieltag der Abstieg in die Regionalliga fest. Der Verein beendete die Saison schließlich auf dem letzten Platz.

Am 1. Mai 2008 beurlaubte der Verein den Trainer Marc Fascher, da der Verein die Qualifikation zur neuen 3. Liga gefährdet sah. Als Interimstrainer wurde Co-Trainer Peter Nemeth bis zum Saisonende eingesetzt. Zum 16. Mai 2008 kündigte der Ex-Bundesliga-Profi Heinz Knüwe seinen Posten als Sportlicher Leiter fristlos, da er über die Beurlaubung Faschers nicht informiert worden sei und der Verein deshalb gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen habe. Am 28. Mai 2008 gaben die Sportfreunde bekannt, dem Verein drohe die Insolvenz.[9] Kurz darauf beendeten die Siegener die Regionalligasaison trotz Sieges am letzten Spieltag als elfte und verpassten damit knapp die sportliche Qualifikation für die neue 3. Liga. Am 2. Juni 2008 stellte der Verein bezüglich seines Vermögens Insolvenzantrag beim Amtsgericht Siegen wegen Zahlungsunfähigkeit bei einer Überschuldung in Höhe von rund 500.000 €.[10] Der WFLV ließ den Verein dennoch zur NRW-Liga in der Spielzeit 2008/09 zu.[11] Am 25. März 2009 wurde das Insolvenzverfahren rechtskräftig aufgehoben, nachdem ein Insolvenzplan erstellt wurde.

Konsolidierung und Aufstieg in die vierte Liga[Bearbeiten]

Nachdem die Rettung des Vereins gesichert war, gesundete der Verein sportlich wie finanziell, und konnte durch einen siebten Platz in der NRW-Liga Saison 2010/11, und starke Neuverpflichtungen zur Saison 2011/12 seine Aufstiegsambitionen für die Regionalliga Qualifikationssaison 2011/2012 untermauern. Dieser Aufstieg in die neu konzipierte Fußball-Regionalliga-West wurde dann bereits am 9. Mai 2012 durch einen 3:0-Erfolg beim FC Viktoria Köln bei zu diesem Zeitpunkt noch fünf ausstehenden Spielen perfekt gemacht.[12]

Bei der Mitgliederversammlung 2012 am 30. Mai 2012 in der Siegerlandhalle wurde mehrheitlich beschlossen, die erste Herren-Mannschaft zum 30. Juni 2012 in eine zu gründende Spielbetriebs-GmbH auszugliedern[13].

Statistik seit der Saison 1947/48[Bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte Bemerkung
1947/48 Landesliga Westfalen 11. 35:46 16:28 Aufsteiger der vorherigen Saison
1948/49 Landesliga Westfalen 5. 64:42 31:21 drei Landesliga-Staffeln
1949/50 Landesliga Westfalen 2. 78:47 34:22 zwei Landesliga-Staffeln
1950/51 Landesliga Westfalen 4. 81:45 43:25 nur eine Landesliga-Staffel
1951/52 Landesliga Westfalen 6. 91:58 34:26 nur eine Landesliga-Staffel
1952/53 Landesliga Westfalen 1. 81:36 43:13
1953/54 Landesliga Westfalen 1. 92:29 41:11
1954/55 Landesliga Westfalen 1. 101:28 40:12 Deutscher Amateurmeister 1955
1955/56 Landesliga Westfalen 1. 89:31 49:7 Qualifikation für die neue Verbandsliga
1956/57 Verbandsliga Westfalen 5. 71:57 33:27
1957/58 Verbandsliga Westfalen 6. 57:32 35:25
1958/59 Verbandsliga Westfalen 1. 80:35 46:14 Finale um Westfalen-Meisterschaft gegen SV Beckum verloren
1959/60 Verbandsliga Westfalen 2. 65:31 41:15
1960/61 Verbandsliga Westfalen 1. 73:25 41:11 Aufstieg
1961/62 2. Oberliga West 8. 55:46 28:32
1962/63 2. Oberliga West 5. 63:57 33:27 Qualifikation für die neue Regionalliga
1963/64 Regionalliga West 18. 9 11 18 69:85 29:47 Abstieg
1964/65 Verbandsliga Westfalen 5. 51:43 34:30
1965/66 Verbandsliga Westfalen 9. 43:50 27:29
1966/67 Verbandsliga Westfalen 12. 40:51 22:34
1967/68 Verbandsliga Westfalen 15. 44:61 22:38 Abstieg
1968/69 Landesliga Westfalen 2. 75:29 49:11 Aufstieg
1969/70 Verbandsliga Westfalen 4. 59:35 38:22
1970/71 Verbandsliga Westfalen 2. 65:29 44:16 Teilnahme an der Amateurmeisterschaft 1971
1971/72 Verbandsliga Westfalen 1. 70:25 45:15 Aufstieg
1972/73 Regionalliga West 7. 14 11 9 55:53 39:29
1973/74 Regionalliga West 12. 9 10 15 59:76 28:40 keine Qualifikation für die neue 2. Bundesliga
1974/75 Verbandsliga Westfalen 3. 86:42 46:22
1975/76 Verbandsliga Westfalen 15. 47:61 29:39
1976/77 Verbandsliga Westfalen 10. 51:59 34:34
1977/78 Verbandsliga Westfalen 4. 85:54 45:23 Qualifikation für die neue Oberliga
1978/79 Oberliga Westfalen 15. 10 9 15 45:51 29:39
1979/80 Oberliga Westfalen 4. 15 10 9 53:37 40:28
1980/81 Oberliga Westfalen 7. 15 8 11 55:48 38:30
1981/82 Oberliga Westfalen 4. 17 16 7 57:44 50:30
1982/83 Oberliga Westfalen 5. 12 13 9 61:58 37:31
1983/84 Oberliga Westfalen 13. 11 7 16 59:66 29:39
1984/85 Oberliga Westfalen 12. 10 11 13 55:63 31:37
1985/86 Oberliga Westfalen 16. 8 8 16 48:72 24:40 Abstieg
1986/87 Verbandsliga Westfalen 3. 71:46 42:26
1987/88 Verbandsliga Westfalen 1. 72:34 47:17 Aufstieg
1988/89 Oberliga Westfalen 16. 6 6 18 35:66 18:42 Abstieg
1989/90 Verbandsliga Westfalen 14. 33:52 24:36
1990/91 Verbandsliga Westfalen 2. 70:31 44:16
1991/92 Verbandsliga Westfalen 1. 65:24 47:13 Aufstieg
1992/93 Oberliga Westfalen 15. 7 14 13 35:56 24:44 Abstieg
1993/94 Verbandsliga Westfalen 1. 47:20 41:19 Aufstieg
1994/95 Oberliga Westfalen 7. 11 8 9 48:33 30:26
1995/96 Oberliga Westfalen 2. 16 7 5 59:37 55
1996/97 Oberliga Westfalen 1. 24 4 2 89:26 76 Aufstieg
1997/98 Regionalliga West/Südwest 2. 20 5 9 69:37 65 Teilnahme an der Amateurmeisterschaft 1998
1998/99 Regionalliga West/Südwest 3. 15 9 8 48:24 54
1999/00 Regionalliga West/Südwest 3. 20 7 9 61:42 67
2000/01 Regionalliga Süd 6. 14 8 12 45:45 50
2001/02 Regionalliga Süd 7. 14 10 10 49:37 52
2002/03 Regionalliga Süd 16. 11 10 15 47:55 43
2003/04 Regionalliga Süd 16. 10 7 17 53:63 37
2004/05 Regionalliga Süd 2. 18 10 6 52:29 64 Aufstieg
2005/06 2. Bundesliga 18. 8 7 19 35:54 31 Abstieg
2006/07 Regionalliga Süd 12. 12 8 14 53:49 44
2007/08 Regionalliga Süd 11. 10 15 9 35:37 45 Zwangsabstieg nach Insolvenzanmeldung
2008/09 NRW-Liga 11. 12 9 15 44:58 45
2009/10 NRW-Liga 13. 11 11 14 47:54 44
2010/11 NRW-Liga 7. 14 6 12 54:47 48
2011/12 NRW-Liga 2. 24 6 4 75:23 78 Aufstieg
2012/13 Regionalliga West 5. 19 7 12 58:43 64
2013/14 Regionalliga West 5. 18 10 8 57:34 64
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Kader 2014/15[Bearbeiten]

Position und Name Rückennummer Vorheriger Verein Im Verein seit
Torwart
Dominik Poremba 1 Rot-Weiss Essen 2014
Daniel Duschner 12 SV Darmstadt 98U23 2014
Christoph Thies 22 eigene Jugend 2001
Abwehr
Til Bauman 2 Borussia DortmundU19 2014
Charles Butte 3 Iona College, NY 2014
Evangelos Papaefthimiou 4 SV Wilhelmshaven 2013
Christopher Schadeberg 5 FSV Frankfurt II 2013
Haluk Arslan 13 SSV Oranien Frohnhausen 2014
Ricardo Retterath 14 Bonner SC 2014
Serkan Dalman 15 eigene Jugend 1992
Philipp Frisch 21 VFC Plauen 2014
Mittelfeld
Abdullah Keseroğlu 6 FC 08 Homburg 2014
Manuel Glowacz 7 FC Viktoria Köln 2013
Konstantin Möllering 10 VfL Bochum II 2013
Mirson Volina 11 SC Pfullendorf 2014
Sven König 17 Arminia BielefeldU15 2012
Marvin Helm 18 Eintracht FrankfurtU19 2014
Mathias Hartwig 19 Bayer 04 Leverkusen 2014
Yannick Geisler 20 Rot-Weiss EssenU23 2014
Ali Ibrahimaj 23 Rot-Weiß Darmstadt 2014
Angriff
Markus Hayer 8 Kickers Offenbach 2014
Zouhair Bouadoud 9 Karlsruher SC II 2013
Julian Quaas 16 FC Altenhof 2009
Ardian Kameraj 24 eigene Jugend 2000

Trainer[Bearbeiten]

Name Funktion
Michael Boris Trainer
Thorsten Seibert Co-Trainer
Manuel Klon Torwart-Trainer
Carsten Effertz Athletik-Trainer

Betreuer[Bearbeiten]

Name Funktion
Mirhodjat Fatemi Mannschaftsarzt
Nadine Hansjosten Physiotherapeutin
Nico Reuber Physiotherapeut
Reinhold Boldt Zeugwart
Veronica Bald Betreuerin

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten]

Insgesamt nehmen 15 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil, Stand: Saison 2012/13[20]. Die B-Jugend des Vereins spielt seit der Saison 2012/13 in der B-Junioren-Bundesliga.

Stadion[Bearbeiten]

Die Renovierungsarbeiten am städtischen Leimbachstadion wurden vor der Saison 2003/04 fertiggestellt, so dass es nun über komplett erneuerte Stehplätze sowie über Flutlichtmasten verfügt. Die Ostkurve wurde jedoch erst im Juli 2005 renoviert. Auflagengemäß wurden überdachte Presseplätze auf der Haupttribüne errichtet. Das Stadion verfügt derzeit über 18.500 Plätze, davon 2.100 überdachte Sitzplätze und 16.400 Stehplätze, von denen 2000 unter der Haupttribüne überdacht sind.

Frauenmannschaft[Bearbeiten]

Die Frauenmannschaft wurde 1996 vom TSV Siegen übernommen und war bis Mitte der 1990er Jahre das erfolgreichste Frauenfußballteam in Deutschland. Nach dem Abstieg aus der Frauen-Regionalliga West in der Saison 2008/09 spielte die Mannschaft 2009 in der Verbandsliga. Ihr gelang jedoch der sofortige Wiederaufstieg. Eine zweite Frauenmannschaft stieg nach Beendigung der Saison 2011/12 in die Landesliga auf.

Erfolge[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal
1996/97 Bundesliga Nord 3. 13 1 4 52:15 40 Viertelfinale
1997/98 Bundesliga 5. 12 2 8 46:23 38 Halbfinale
1998/99 Bundesliga 3. 10 7 5 32:28 37 Achtelfinale
1999/00 Bundesliga 3. 13 3 6 48:28 42 Finale
2000/01 Bundesliga 8. 7 5 10 28:46 26 Achtelfinale
2001/02 Regionalliga West 2. 15 5 4 79:39 50 1. Runde
2002/03 Regionalliga West 13. 3 2 19 41:89 11 nicht qualifiziert
2003/04 Verbandsliga Westfalen 2. 21 5 2 110:40 68 nicht qualifiziert
2004/05 Regionalliga West 6. 11 4 7 71:51 37 nicht qualifiziert
2005/06 Regionalliga West 6. 9 3 10 32:42 30 nicht qualifiziert
2006/07 Regionalliga West 8. 7 5 10 30:36 26 nicht qualifiziert
2007/08 Regionalliga West 7. 7 6 7 26:30 27 nicht qualifiziert
2008/09 Regionalliga West 12. 8 5 13 34:43 29 nicht qualifiziert
2009/10 Verbandsliga Westfalen 1. 25 1 0 98:18 76 nicht qualifiziert
2010/11 Regionalliga West 3. 13 4 9 56:41 43 nicht qualifiziert
2011/12 Regionalliga West 4. 13 5 6 46:33 44 nicht qualifiziert
2012/13 Regionalliga West 9. 8 5 11 43:44 29 nicht qualifiziert
2013/14 Regionalliga West 6. 13 2 11 55:60 61 nicht qualifiziert
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Bekannte ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Die zweite Herren-Mannschaft der Sportfreunde spielt in der Landesliga Westfalen Staffel 2 (Süd).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Zurückgeblättert", Siegener Zeitung vom 11. September 2010
  2. K.H.Hof: Siegerländer Sportgeschichten, ISBN 3-00-002216-3
  3. „Den Toten ein ehrendes Gedenken“, Siegerländer Heimatkalender 2002, S. 46, 77. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V., Verlag für Heimatliteratur
  4. "Trauer um Günter Neuser", Siegener Zeitung vom 16. Januar 2012, S. 23
  5. Stand Januar 2012, siehe Siegener Zeitung vom 16. Januar, sowie Ergänzung vom 17. Januar
  6. K.H.Hof: Siegerländer Sportgeschichten, Verlag Vorländer GmbH& Co., ISBN 3-00-002216-3
  7. Sportfreunde Echo vom 25. Mai 1997, S. 6, 8, 12
  8. Sportfreunde Echo vom 24. Mai 1998, S. 7, 8, 19
  9. Sportfreunde Siegen: Insolvenz droht, 28. Mai 2008
  10. Sportfreunde Siegen: Insolvenzantrag gestellt, 2. Juni 2008
  11. Sportfreunde Siegen: Sportfreunde in der NRW-Liga Saison 2008/09, 15. Juli 2008
  12. DerWesten.de, gesichtet 10. Mai 2012
  13. DerWesten.de, gesichtet 31. Mai 2012
  14. http://[www.sportfreunde-siegen.de/details/michael-boris-wieder-bei-sportfreunde-siegen/?cHash=008b36f3c3825e464059d088ef4e4cec Vereinshomepage, gesichtet 3. November 2014]
  15. http://www.expressi.de/fussball/nrw-liga/2291-andrzej-rudy-der-neue-sportfreunde-trainer.html Expressi.de, gesichtet am 13. April 2010
  16. Siegener Zeigtung, gesichtet 5. Mai 2011
  17. Reviersport.de vom 29. Oktober 2009
  18. Interview mit Jean Paffrath im Kölner Stadt-Anzeiger
  19. ehem. Spieler von Preußen Dellbrück (*1922 in Köln)
  20. Vereinshomepgae, gesichtet 9. November 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sportfreunde Siegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien