Sportjahr 1911
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Weitere Ereignisse
| Sportjahr 1911 | |
|---|---|
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zweiter Eishockey-Europameister. |
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| Chronologie |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Internationale Veranstaltungen
[Bearbeiten] Wintersport
- 22. Januar: Bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 1911 für Damen siegt die Ungarin Lily Kronberger zum zweiten Mal nach 1908. Das deutsch-finnische Paar Ludowika Eilers und Walter Jakobsson gewinnt den Paarlauf.
- 12. Februar: Der Schwede Per Thorén gewinnt die Eiskunstlauf-Europameisterschaft 1911 in St. Petersburg.
- 15. - 17. Februar: An der Eishockey-Europameisterschaft 1911 nehmen wie im Vorjahr vier Mannschaften teil. Neben den bereits 1910 teilnehmenden Mannschaften aus Belgien, der Schweiz und Deutschland spielt zum ersten Mal eine Vertretung Böhmens mit, dafür fehlt Titelverteidiger Großbritannien. Die Böhmische Eishockeynationalmannschaft wird mit drei Siegen und nur einem Gegentor Europameister.
- 3. Februar: Der Schwede Ulrich Salchow wird bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Berlin zum zehnten Mal Weltmeister im Eiskunstlauf der Herren.
[Bearbeiten] Badminton
[Bearbeiten] Radfahren
- 15. Mai - 6. Juni: Giro d’Italia 1911, Carlo Galetti wiederholt seinen Gesamtsieg vom Vorjahr. Der Franzose Lucien Petit-Breton gewinnt als einziger Nicht-Italiener eine Etappe.
- 21. - 27. Mai: Quer durch Deutschland 1911, Gesamtsieger wird Hans Ludwig, der auch das Sechstagerennen in Mainz gewinnt.
- 2. - 30. Juli: Nachdem sich die Pyrenäen-Etappen des Vorjahres als großer publizistischer Erfolg erwiesen haben, führt die Tour de France 1911 erstmals auch durch die Alpen. 56 von 84 Fahrern erreichen das Ziel in Paris nicht. Gustave Garrigou wird Gesamtsieger, nachdem seinem härtesten Konkurrenten Paul Duboc auf der Strecke eine Trinkflasche mit einer offensichtlich giftigen Substanz gereicht worden ist. Duboc wird trotz dem Zwischenfall Zweiter.
- Sommer: UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1911 in Rom. Der Bund Deutscher Radfahrer nimmt nach Auseinandersetzungen mit dem Weltradsportverband Union Cycliste Internationale nicht teil und führt Anfang Dezember eigene „Weltmeisterschaften“ in Dresden durch.
[Bearbeiten] Ringen
- 25. - 28. März: Ringer-Weltmeisterschaften 1911 in Helsinki
- Vier Turniere in Stuttgart, Berlin, Dresden und Wien nehmen für sich in Anspruch, Ringer-Weltmeisterschaften zu sein, sie gelten heute als Inoffizielle Ringer-Weltmeisterschaften 1911.
- Ringer-Europameisterschaften 1911
[Bearbeiten] Rugby
- 2. Januar - 5. März: Five Nations 1911 der Rugby-Union: Turniersieger wird Wales, das mit Siegen gegen alle anderen Teilnehmer zum ersten Mal den Grand Slam schafft, mit Siegen gegen alle britischen Mannschaften auch die Triple Crown.
[Bearbeiten] Motorsport
- 30. Mai: Auf dem Indianapolis Motor Speedway findet erstmals das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis statt. Der Sieger heißt Ray Harroun auf einem Marmon Wasp, der für die 500 Meilen 6 Stunden, 42 Minuten und 11 Sekunden benötigt. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 116,89 km/h. Das Rennen führt in den USA zu einer Motorsporteuphorie und zieht den Bau vieler weiterer Speedway-Strecken nach sich.
[Bearbeiten] Nationale Meisterschaften
[Bearbeiten] Fußball
- 29. April: Der Verband Brandenburgischer Ballspielvereine wird auf Druck des DFB durch den Zusammenschluss der Verbände Verband Berliner Ballspielvereine, Märkischer Fußball-Bund und Verband Berliner Athletik-Vereine gegründet.
- Deutsche Fußballmeisterschaft 1910/11: Berliner TuFC Viktoria 89 gewinnt das Finale am 4. Juni gegen VfB Leipzig mit 3:1. Der Berliner Willi Worpitzky wird Torschützenkönig.
- Schweizer Fussballmeisterschaft 1910/11: Die Young Boys Bern werden Schweizer Fussballmeister.
- Der Niederösterreichische Fußballverband richtet die erste offizielle österreichische Fußballmeisterschaft aus, zu der nur Wiener Vereine zugelassen sind.
- Durch die Fusion der Frankfurter Pioniervereine Frankfurter FC Victoria 1899 und Frankfurter Kickers entsteht der Frankfurter FV, Vorläufer der Eintracht Frankfurt.
[Bearbeiten] Schwimmen
[Bearbeiten] Weltrekorde
[Bearbeiten] Leichtathletik
- 30. Mai: Dan Ahearn, USA, springt im Dreisprung der Herren 15,52 m. Diese Weite wird ein Jahr später als erster offizieller Weltrekord in dieser Disziplin anerkannt.
- 4. Juni: Hermann Müller, Deutschland, geht die 20.000 Meter Gehen der Herren in 1:38:43 h.
- 16. November: Jean Bouin, Frankreich, läuft die 10.000 Meter der Herren in 30:58,8 min.
- Ellen Hayes, USA, springt im Dreisprung der Damen in Sweetbriar 9,00 m.
[Bearbeiten] Schwimmen
- 28. März: Charles Daniels, Vereinigte Staaten, schwimmt die 200 Meter Freistil in Pittsburgh in 2:25,4 min.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar bis April
- 3. Januar: Fritz Huschke von Hanstein, deutscher Motorsportler († 1996)
- 4. Januar: Enrico Lorenzetti, italienischer Motorradrennfahrer († 1989)
- 6. Januar: Friedrich Hendrix, deutscher Leichtathlet († 1941)
- 6. Januar: Hein Thorn Prikker, deutscher Motorradrennfahrer († 1998)
- 16. Januar: Roger Lapébie, französischer Radrennfahrer († 1996)
- 18. Januar: Hans-Hilmar Staudte, deutscher Schachmeister und Problemkomponist († 1979)
- 27. Januar: Alfons Dorfner, österreichischer Kanusportler († 1982)
- 27. Januar: Mildred Fizzel, kanadische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 1993)
- 1. Februar: Michael Murach, deutscher Amateurboxer und Europameister († 1941)
- 7. Februar: Rudolf Raftl, österreichischer Fußballtormann († 1994)
- 12. Februar: Hermine Schröder, deutsche Leichtathletin († 1978)
- 18. Februar: Hans Woellke, deutscher Leichtathlet († 1943)
- 19. Februar: Bill Bowerman, US-amerikanischer Trainer und Unternehmer († 1999)
- 1. März: Harry Golombek, britischer Großmeister im Schach († 1995)
- 4. März: Carl Forberg, US-amerikanischer Autorennfahrer († 2000)
- 8. März: Wilhelm Sandner, deutscher Eisschnellläufer († 1984)
- 14. März: Karl Neckermann, deutscher Leichtathlet († 1984)
- 16. März: Bob Foster, britischer Motorradrennfahrer († 1982)
- 28. März: Consalvo Sanesi, italienischer Formel 1-Rennfahrer († 1998)
- 28. März: Heinrich Sonnrein, deutscher Fußballspieler und Torwart († 1944)
- 30. März: Heini Dittmar, deutscher Segelflieger († 1960)
- 3. April: Theo Schuster, deutscher Schachspieler und Schachjournalist († 1998)
- 11. April: Stanislawa Walasiewicz, polnisch-US-amerikanische Leichtathletin († 1980)
- 13. April: Eric Oliver, britischer Motorradrennfahrer († 1980)
[Bearbeiten] Mai bis August
- 5. Mai: Andor Lilienthal, ungarischer Schachgroßmeister († 2010)
- 12. Mai: Wilhelm Leichum, deutscher Leichtathlet († 1941)
- 17. Mai: Albéric O’Kelly de Galway, belgischer Schachmeister und der 3. Fernschachweltmeister († 1980)
- 23. Mai: Betty Nuthall, englische Tennisspielerin († 1983)
- 4. Juni: Billy Fiske, Bobfahrer, Olympiasieger († 1940)
- 7. Juni: Mario Perazzolo, italienischer Fußballspieler und -trainer († 2001)
- 15. Juni: Jack McCracken, US-amerikanischer Basketballspieler († 1958)
- 20. Juni: Paul Pietsch, deutscher Rennfahrer und Verleger
- 24. Juni: Juan Manuel Fangio, argentinischer Rennfahrer († 1995)
- 26. Juni: Mildred Didrikson Zaharias, US-amerikanische Leichtathletin und Golferin († 1956)
- 2. Juli: Reginald Parnell, englischer Formel 1-Rennfahrer sowie Teamchef († 1964)
- 7. Juli: Jesse Carver, englischer Fußballspieler und -trainer († 2003)
- 7. Juli: Marcel Reymond, Schweizer Skispringer
- 25. Juli: Len Duncan, US-amerikanischer Autorennfahrer († 1998)
- 17. August: Michail Moissejewitsch Botwinnik, russischer Schach-Großmeister († 1995)
- 18. August: Wolfgang Dessecker, deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 1973)
- 21. August: Gedeon Barcza, ungarischer Schachspieler († 1986)
- 23. August: Betty Robinson, US-amerikanische Sprinterin und Olympiasiegerin († 1999)
- 23. August: Birger Ruud, norwegischer Skispringer († 1998)
- 24. August: Victor Barna, ungarischer Tischtennisspieler († 1972)
- 26. August: Mario Celoria, italienischer Fußballspieler († 1984)
[Bearbeiten] September bis Dezember
- 8. September: Lee Wallard, US-amerikanischer Rennfahrer († 1963)
- 14. September: Leslie Graham, britischer Motorradrennfahrer († 1953)
- 23. September: Franz Wagner, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1975)
- 28. September: Ellsworth Vines, US-amerikanischer Tennisspieler († 1994)
- 30. September: Ed Danowski, US-amerikanischer Footballspieler († 1997)
- 2. Oktober: Tilly Fleischer, deutsche Leichtathletin († 2005)
- 3. Oktober: Ljubiša Broćić, jugoslawischer Fußballtrainer († 1995)
- 4. Oktober: Hermann Nattkämper, deutscher Fußballspieler († 2005)
- 11. Oktober: Nello Pagani, italienischer Motorrad- und Automobilrennfahrer († 2003)
- 11. Oktober: Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1983)
- 30. Oktober: Ernst Feick, Präsident des Deutschen Handballbundes (†2007)
- 1. November: Otto Eidenschink, deutscher Bergsteiger († 2004)
- 1. November: Sidney Wood, US-amerikanischer Tennisspieler († 2009)
- 3. November: Karl Bodmer, deutscher Motorradrennfahrer († 1955)
- 7. November: Hans Pesser, österreichischer Fußballspieler und Trainer († 1986)
- 20. November: Alfredo Foni, italienischer Fußballspieler und -trainer († 1985)
- 20. November: Jean Shiley, US-amerikanische Leichtathletin († 1998)
- 20. November: Paul Zielinski, deutscher Fußballspieler († 1966)
- 26. November: Samuel Reshevsky, US-amerikanischer Schachspieler († 1992)
- 1. Dezember: Franz „Bimbo“ Binder, österreichischer Fußballspieler († 1989)
- 1. Dezember: Ralph Kercheval, US-amerikanischer Footballspieler († 2010)
- 27. Dezember: Heinz Maegerlein, Sportjournalist († 1998)
- 30. Dezember: Walt Brown, US-amerikanischer Autorennfahrer († 1951)
[Bearbeiten] Gestorben
- 13. April: Konrad Koch, deutscher Pädagoge und Fußballpionier (* 1846)
- 23. Mai: Carl August von der Meden, erster Präsident des Deutschen Tennisbundes (* 1841)
- 16. September: Edward Whymper, englischer Bergsteiger (* 1840)
[Bearbeiten] Siehe auch
Portal:Sport – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Sport