Hochschulsport

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Hochschulsport bezeichnet sportliche Aktivitäten, die von Hochschulen für ihre Studentschaft und Mitarbeiter angeboten und normalerweise im universitätseigenen Sportzentrum organisiert werden. Ziel ist die Gesunderhaltung und Freizeitgestaltung der Hochschulmitglieder und ist damit überwiegend im Bereich des Breitensports angesiedelt. Parallel finden mit den Hochschulmeisterschaften (beispielsweise des ADH) regelmäßig Wettkämpfe statt, die auch den Bereich Leistungssport abdecken. International wird der Hochschulsport von der FISU organisiert, die regelmäßig die Universiade ausrichtet.

In Universitäts-Rankings ist der Hochschulsport oftmals ein Kriterium zur Bewertung der Infrastruktur.

Der Hochschulsport ist abzugrenzen von der Sportwissenschaft, die sich der akademischen Forschung und Lehre im Sportbereich widmet.

Versicherung: Im Rahmen sportlicher Betätigung an Hochschulen ist die Teilnahme am allgemeinen Hochschulsport als Betriebssport geschützt. Denn eine solche Betätigung ist von der Sozialversicherung gedeckt, wenn sie dem Ausgleich zur Arbeit dient und nicht nur im persönlichen Interesse steht. Beim Hochschulsport sind davon aber nur Veranstaltungen erfasst, die im Vorlesungsverzeichnis aufgelistet sind. Jüngst hat das Sozialgericht Detmold (Az.: S 14 U 152/08) jedoch entschieden, dass ein jährlich veranstaltetes Fußball-Traditionsturnier, welches an einer Fachhochschule durchgeführt und organisiert wird, keine Veranstaltung im Rahmen des allgemeinen Hochschulsports darstellt. Vereinzelte Wettkämpfe gegen Teams anderer Betriebssportgemeinschaften dienen nach Ansicht des Gerichts im Wesentlichen den eigenen Interessen der Teilnehmer. Wenn sich einer der Teilnehmer verletze, könne die Unfallkasse daher für Leistungen – etwa die Gewährung von Verletztengeld – nicht in Anspruch genommen werden (http://www.forum-institut.de/de/personalnewsletter/juni-2011/#c8907)

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