Sprachen in Frankreich

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In Frankreich werden je nach Region verschiedene, zum Teil lange regional verwurzelte Sprachen gesprochen. Französisch ist jedoch die einzige Amtssprache in der Republik. Die Regionen, in denen neben dem Französischen (mindestens) eine weitere Sprache existiert (allophone Regionen), befinden sich hauptsächlich in Südfrankreich, zu einem großen Teil deckungsgleich mit (dem nach seiner Sprache benannten) Okzitanien, und in den peripheren Bereichen, den Rand- und Grenzgebieten des Hexagons, zum Beispiel im Elsass an der deutschen und Schweizer Grenze, der in den Atlantik ragenden Bretagne oder der Insel Korsika. In den zu Frankreich gehörenden Übersee-Departements (DOM) und Überseegebieten (früher TOM, aktuell ROM) werden neben Französisch auch andere Sprachen zum Beispiel Kreolsprachen mit französischer Basis gesprochen. Die Republik Frankreich verfolgt eine aktive Sprachpolitik, die die französische Sprache national und international fördert (Francophonie), sämtliche anderen Sprachen – ob traditionell vorhanden oder durch geschichtlich jüngere Migration ins Land gekommen – hauptsächlich auf den privaten Bereich und (begrenzt) das Bildungswesen beschränkt (s.: Französische Sprachpolitik).

Im schulischen Unterricht wird das Englische (fast 100 Prozent) gelehrt, gefolgt vom Spanischen (44,2 Prozent) und Deutschen (15,3 Prozent).[1]

Frankreich und seine DOM/TOM

Gliederung[Bearbeiten]

Sprachenkarte des französischen Sprachraumes in Europa: grün (inkl. helloliv) und bordeaux: Langues d’oïl, rötlich: Langues d’oc, blau: Arpitanisch, violett, schwärzlich und beige: andere

Indogermanische Sprachen[Bearbeiten]

Romanische Sprachen[Bearbeiten]

Germanische Sprachen[Bearbeiten]

Keltische Sprachen[Bearbeiten]

  • Bretonisch
    • KLT-Dialektgruppe:
      • Kerneveg (frz. Cornouaillais)
      • Leoneg (frz. Léonard)
      • Tregerieg (frz. Trégorrois)
      • Goueloù (frz. Goélo)
    • Gw-Dialektgruppe:
      • Gwenedeg (frz. Vannetais)

Indoiranische Sprachen[Bearbeiten]

Kreolsprachen[Bearbeiten]

Austronesische Sprachen[Bearbeiten]

Bantusprachen[Bearbeiten]

Indigene amerikanische Sprachen[Bearbeiten]

Isolierte Sprachen[Bearbeiten]

Gebärdensprachen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jan Friedmann: Das Intello-Idiom., DER SPIEGEL vom 13. August 2012, S. 55