Sprachen und Dialekte in Schleswig-Holstein

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Zweisprachige Schilder an der Polizeistation in Husum

Die Sprachen und Dialekte in Schleswig-Holstein sind gemessen an der territorialen Größe des Landes vergleichsweise weit aufgefächert. Mit Hochdeutsch, Niederdeutsch, Nordfriesisch, Dänisch (Reichsdänisch, meist als Sydslesvigdansk), Südjütisch (Plattdänisch, Sønderjysk) und des Romanes (Romani) der in Schleswig-Holstein lebenden Sinti und Roma finden sich je nach Klassifizierung fünf bzw. sechs traditionelle Sprachen auf kleinem Raum zusammen.[1] Unter Hinzurechnung des von dem nur noch von wenigen Sprechern in Flensburg gesprochenen Petuh, der hochdeutsch-plattdeutschen Mischsprache Missingsch sowie des Jiddischen sind es sogar deren acht bzw. neun. Gut 90 Prozent der Bevölkerung Schleswig-Holsteins versteht neben Hochdeutsch zumindest eine der weiteren Sprachen (vor allem Niederdeutsch). Mit fünf rechtlich anerkannten Sprachen (Hochdeutsch, Niederdeutsch, Dänisch samt Südjütisch, Nordfriesisch und Romanes) ist Schleswig-Holstein innerhalb des deutschsprachigen Raumes in Europa die Region mit den meisten Sprachen.[2] Parallel zur Unterschutzstellung des Dänischen, Nordfriesischen, Romanes und Niederdeutschen nach der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen stehen im nördlichsten deutschen Bundesland auch die dänische Minderheit, die friesische Volksgruppe und die Minderheit der Sinti und Roma selbst unter dem Schutz der Landesverfassung.

Die Sprachen und Dialekte im Einzelnen[Bearbeiten]

Hochdeutsch[Bearbeiten]

Zum einen wird Hochdeutsch (auch: Standarddeutsch, Schriftdeutsch), vielfach kurz als Deutsch bezeichnet, (siehe auch: deutsche Sprache) gesprochen, teilweise ähnelt es in der Aussprache dem vorwiegend in Hamburg gesprochenen Missingsch. Im norddeutschen Raum existieren aber keine Dialekte des Hochdeutschen. Die Anzahl der passiven Sprecher unter der deutschen Bevölkerung in Schleswig-Holstein liegt nahezu bei 100 Prozent, die der aktiven Sprecher ist ein wenig geringer: der Anteil derjenigen, die aktiv nur niederdeutsch („plattdeutsch“ oder kurz „platt“) sprechen, ist aber nach dem Zweiten Weltkrieg stark gesunken und findet sich heute vor allem unter der älteren Bevölkerung in nicht urbanen Gegenden. Genaue Angaben existieren nicht. Durch Rückgängigmachung der Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 per Volksabstimmung besaß das Land vorübergehend eine eigene offizielle Schriftsprache des Hochdeutschen. Der Begriff Deutsch wird in Schleswig-Holstein (und darüber hinaus) vielfach – auch juristisch[3] – als Oberbegriff für beide Sprachen (hochdeutsch und niederdeutsch) betrachtet.

Niederdeutsch[Bearbeiten]

Die dialektale Einteilung der niederdeutschen Mundarten[4]

In weiten Teilen des Landes wird darüber hinaus auch niederdeutsch (niedersächsisch) gesprochen und verstanden. Dies betrifft vor allem nicht-urbane Gebiete in Holstein und Schleswig. Die Dialektvariante hierbei ist das Nordniedersächsische, die sich innerhalb Schleswig-Holsteins wiederum in Schleswigsch im Norden und Holsteinisch im Süden des Landes unterteilen lässt. Die Eiderlinie trennt die beiden Dialekte und auch die Pluralbildung. Im Hamburger Umland kommt mit dem Hamburger Platt ein weiterer Unterdialekt des Nordniedersächsischen hinzu; in einzelnen Randgemeinden zu Mecklenburg-Vorpommern darüber hinaus der Dialekt des Mecklenburgischen.[5] Diese Dialekte unterteilen sich in weitere Unterdialekte wie beispielsweise das Angeliter Platt (des „Schleswigschen“) oder das Dithmarscher Platt (des „Holsteinischen“); das „Hamburger Platt“ wird in Schleswig-Holstein in der Variante des Geest-Platt gesprochen. Das meist als „Plattdeutsch“ (oder kurz: „Platt“) bezeichnete Niederdeutsch ist eine anerkannte eigenständige Sprache und genießt in den norddeutschen Bundesländern den Schutz einer Regionalsprache. Die Anzahl der Sprecher der Plattdeutschen Sprache in Schleswig-Holstein wird insgesamt mit 1,3 Millionen beziffert, davon rund 800.000 Schleswig-Holsteiner, die die Sprache gut bis sehr gut beherrschen.[6][7] Die Gesamtzahl derjenigen, die Plattdeutsch sprechen oder zumindest verstehen, liegt bei gut 2,5 Millionen Bürgern des nördlichsten Bundeslandes.[8] Das Schleswig-Holsteinische Wörterbuch umfasst den Wortschatz der in Schleswig-Holstein gesprochenen Dialekte der niederdeutschen Sprache; die Erhebungen zur Erstellung des Wörterbuches fanden ab 1902 statt. Das Holsteinische Idiotikon ist ein 1800 herausgegebenes Wörterbuch des Wortschatzes Schleswig-Holsteins.[9]

Die Begriffe „Niedersächsisch“, „Niederdeutsch“ und „Plattdeutsch“ werden vielfach synonym verwendet – es existieren aber auch – vor allem in Hinblick auf die Dialekte der Sprache in den Niederlanden – voneinander abweichende, hierarchisch strukturierte Begriffsabgrenzungen;[10] in Schleswig-Holstein finden zumindest „Niederdeutsch“, „Plattdeutsch“ und „Platt“ im umgangssprachlichen Gebrauch als Synonymbegriffe Anwendung.

Aus dem Plattdeutschen hervorgegangen waren auch die Hansesprache und die Seemannssprache. Letztere ist nicht nur eine Fachsprache, sondern auch ein Soziolekt.

  • Plautdietsch ist eine Varietät des Niederdeutschen und wird in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien von einem Teil der inzwischen weltweit zerstreuten russlanddeutschen Mennoniten gesprochen; in Schleswig-Holstein spricht nur eine vergleichsweise kleine Bevölkerungsgruppe diese Sprache.[11]

Dänisch[Bearbeiten]

Sprachwechsel im 19. Jh. im südlichen Schleswig
Werbung für Dänisch-Sprachkurse in Flensburg (2012)

Im Landesteil Schleswig (hier besonders im Raum Flensburg) lebt eine dänische Volksgruppe, deren Sprache als Minderheitensprache in Deutschland ebenfalls besondere Rechte genießt. So gibt es 46 Schulen, deren Unterrichtssprache Dänisch (dansk) ist. Da für den überwiegenden Teil der dänisch sprechenden Personen Dänisch nicht übliche Alltagssprache, zu einem großen Teil auch nicht Muttersprache ist, sondern Hoch- und/oder Niederdeutsch, hat sich u. a. durch die Übernahme von Strukturelementen, etlichen Wörtern und Redewendungen aus dem Hoch- und Niederdeutschen eine – aus reichsdänischer Sicht – fehlerhafte lokale Variation des Rigsdansk („Reichsdänisch“ oder „Standarddänisch“) entwickelt, die von Seiten der Minderheit inzwischen selbstbewusst als Sydslesvigdansk („Südschleswigdänisch“) oder Sydslesvigsk („Südschleswigsch“) bezeichnet wird.[12][13] Nach Angaben der schleswig-holsteinischen Landesregierung bekennen sich rund 50.000 Menschen im Lande mit deutscher Staatsangehörigkeit zur dänischen Minderheit.[14] Dies freilich ist nur eine Schätzung, die auf der Grundlage der Mitglieder in dänischen Vereinen beruht – die letzte Volkszählung mit Sprachenerfassung hatte im Jahre 1900 stattgefunden. Die knapp 7000 dänischen Staatsbürger in Schleswig-Holstein sprechen überwiegend Standarddänisch.[15] Weiterhin sprechen auch mehrere tausend Deutsche, die nicht zur dänischen Minderheit zählen, Dänisch in den drei Varianten Reichsdänisch (Standarddänisch), Sydslesvigdansk und Sønderjysk (aufgewachsen in grenznahen Orten; Sprache erlernt in Schulen – teilweise wird Dänisch als Wahlfach auch auf deutschen Schulen angeboten –, Volkshochschulen, Hochschulen); dies gilt auch für Angehörige neuer Minderheiten, die in dänischen Schulen und Vereinen integriert sind.[16]

  • Standarddänisch (auch: Reichsdänisch oder Hochdänisch) ist die aus den Malmöer (Schonisch, bis 1658) und Kopenhagener (Københavnsk) Dialekten entstandene Variante des Dänischen, die inzwischen von den meisten Dänen gesprochen oder zumindest neben einer anderen Variante auch gesprochen wird.
  • Sydslesvigdansk (auch: Südschleswigdänisch, Sydslesvigsk, Südschleswigsch[17]) wird in Schleswig-Holstein von der Mehrheit der Dänischen Minderheit gesprochen. Überwiegend wird es als Varietät des Standarddänischen (Hochdänischen) betrachtet. Es trägt Züge einer Kontaktsprache zwischen Dänisch, Hochdeutsch und Niederdeutsch, ist aber auch Resultat der Mehrsprachigkeit der dänischsprachigen Bevölkerung im Lande.
  • Südjütisch (Synnejysk, hochdeutsch auch: Südjütländisch und Plattdänisch, reichsdänisch: Sønderjysk) wird noch in grenznahen Gemeinden zwischen Flensburg und Niebüll gesprochen. Üblicherweise wird das Südjütische heute als Dialekt des Dänischen eingestuft; nach anderen Ansichten handelt es sich dabei um eine eigene skandinavische Sprache, um einen Dialekt der eigenen Sprache Jütisch oder um eine dänisch-niederdeutsche Mischsprache. Einheimische von sowohl dänischer als deutscher Gesinnung verwenden diese Regionalsprache, die jedoch nach 1950 stark zurückgegangen ist. Früher war Südjütisch die lingua franca bei den alltäglichen Kontakten über die Grenze. Im Mittelalter war Südjütisch die Umgangssprache der ländlichen Bevölkerung in Nord- und Mittelschleswig bis zu einer Linie HusumSchleswigEckernförde, bis etwa 1800 noch in Angeln bis zur Schlei. Danach wurde Südjütisch von Niederdeutsch, nördlich der heutigen Grenze von Reichsdänisch verdrängt, jedoch kam es auf der Geest zwischen Husum, Schleswig und Flensburg noch in den 1930er Jahren vor (das Fjoldemål in und um Viöl). Neben dem Fjoldemål (auch: Viöler Dänisch) sind bzw. waren im heutigen Deutschland das Angelmål (auch: Angeldänisch, Angeldansk oder Angelbomål), das Mellemslesvigsk und das Westliche Sønderjysk[18] (Vestligt Sønderjysk) die Unterdialekte.

Nordfriesisch[Bearbeiten]

Die nordfriesischen Dialekte: Im Listland auf Sylt wurde Dänisch, auf Eiderstedt und Nordstrand Friesisch bis ins 17. Jahrhundert gesprochen.

Auf den Nordfriesischen Inseln, an der nördlichen Westküste und auf Helgoland wird Nordfriesisch[19] gesprochen, das auch als Minderheitensprache geschützt ist. Nordfriesisch wird von etwa 8000 bis 10.000 Menschen vor allem innerhalb der friesischen Volksgruppe gesprochen. Es ist damit neben dem Saterfriesischen innerhalb Deutschlands eine von zwei noch existenten Varianten der Friesischen Sprache. Passive Sprachkenntnisse besitzen in etwa doppelt so viele Schleswig-Holsteiner[20], so dass maximal 30.000 Menschen das Nordfriesische sprechen oder zumindest verstehen. Gesprochen wird es heute noch in den – untereinander teilweise schwer verständlichen – Dialekten Sölring (auf Sylt), Fering (auf Föhr, ca. 3000 Sprecher), Öömrang (auf Amrum), Halunder (auf Helgoland),[21] Halligfriesisch (auf den Halligen), Wiedingharder Friesisch, Bökingharder Friesisch, Karrharder Friesisch, Nordergoesharder Friesisch, Mittelgoesharder Friesisch (die letzten auf dem Festland); weitere Dialekte – wie beispielsweise das Südergoesharder Friesisch (seit 1981), das Strander Friesisch, das Eiderstedter Friesisch und das Wyker Friesisch – sind ausgestorben. Die Dialekte der Inseln Amrum, Föhr und Sylt sowie die der Halligen und des Festlandes können nochmals zu zwei größeren nordfriesischen Dialektgruppen zusammengefasst werden. An 27 Schulen im Lande – darunter die friesische Schule auf Amrum und die dänisch-friesische Schule in Risum – wird auch Nordfriesisch unterrichtet oder gar der Unterricht anderer Fächer in dieser Sprache erteilt.[22]

Romanes[Bearbeiten]

In Schleswig-Holstein existiert darüber hinaus eine traditionelle Minderheit von Sinti und Roma, die Romanes (auch: Romani) sprechen. Der schleswig-holsteinische Landesverband der Sinti und Roma schätzt die Anzahl der im Lande lebenden Sinti und Roma mit deutscher Staatsangehörigkeit auf 5000.[23] Die meisten davon leben in Kiel, wo die Wohnsiedlung „Maro Temm“ entstand, in Lübeck und im Hamburger Umland. Die ursprünglich aus dem indischen Raum stammenden Sinti und Roma leben nachweislich schon seit dem 15. Jahrhundert in Schleswig-Holstein; die Sprache Romani ist verwandt mit Sanskrit. Eine allgemein übliche Schriftsprache des Romanes existiert nicht. Auch Romanes ist als Minderheitensprache geschützt.

Missingsch und Petuh[Bearbeiten]

Missingsch und Petuh sind Mischsprachen.

  • Das Missingsch selbst ist eine Mischsprache aus Hochdeutsch und Niederdeutsch, deren Klassifizierung unklar ist; auch in Schleswig-Holstein wird diese Sprache von einem Teil der Bevölkerung gesprochen.
  • Das Petuh (auch: Petu, Petu(h)tantendeutsch, Petu(h)tantendänisch) ist im Flensburger Raum eine Mischsprache aus Hochdeutsch, Niederdeutsch, Standarddänisch und Südjütisch und wird nur noch von wenigen Menschen beherrscht.

Jiddisch[Bearbeiten]

Bis zur Nazi-Zeit existierten in einzelnen Städten Schleswig-Holsteins (z. B. Lübeck[24]) bedeutende west-jiddisch sprechende Minderheiten. Wie hoch der Anteil unter den heute wieder knapp 2000 Bewohnern jüdischen Glaubens ist, ist unbekannt.[25] Das Jiddische (veraltet auch: Judendeutsch) ist den deutschen Sprachen und Dialekten sehr nahe, wird heute zum Teil (wohl überwiegend) als eigenständige Sprache klassifiziert, zum Teil aber (zumindest das West-Jiddische) weiterhin als deutsche Sprache (Varietät des Hochdeutschen).[26]

Gebärdensprachen[Bearbeiten]

Schließlich ist auch auf die schätzungsweise über 5000 „Sprecher“[27] der Deutschen Gebärdensprache in Schleswig-Holstein hinzuweisen - etwa knapp die Hälfte davon ist gehörlos. Die andere Hälfte teilen sich vor allem Schwer- und Schwersthörige, sprachgestörte Personen, Personen aus dem Umfeld von Betroffenen, Personen mit beruflichem Interesse (z. B. Gebärdensprachdolmetscher); auch soll das Erlernen in einzelnen allgemeinbildenden Schulen und Volkshochschulen angeboten werden bzw. worden sein. Im Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein sind etwa 650 Betroffene organisiert.[28] Die Anzahl der „Sprecher“ des dänischsprachigen Pendants Dansk Tegnsprog dürfte bei unter 100 liegen.

Situation im Kreis Nordfriesland[Bearbeiten]

Hochdeutsch, Niederdeutsch (Schleswigsch als Husumer Platt, Eiderstedter Platt, nordfriesisches Platt), Nordfriesisch in seinen Dialekten, Dänisch (Standarddänisch, Sydslesvigdansk, Sønderjysk) und Missingsch werden heute (noch) im Kreis Nordfriesland gesprochen. Daher wird der Landstrich auch als Sprachenland Nordfriesland bezeichnet. Für die Grenzgemeinde Rodenäs liegen über die Sprachsituation mehrere Untersuchungen vor, nach denen neben Hochdeutsch auch 39 Prozent der Bevölkerung fließend Plattdeutsch spricht, 27 Prozent den dortigen nordfriesischen Dialekt (Wiedingharder Friesisch) fließend beherrscht und 23 Prozent ebenso fließend das Südjütische; insgesamt 28 Prozent sprechen nach den Untersuchungen inklusive Reichsdänisch alle fünf Sprachen bzw. Dialekte (mehr oder weniger gut).[29] Das einst in Friedrichstadt gesprochene Niederländisch ist allerdings dort ausgestorben.

Neue Sprachen[Bearbeiten]

Durch die Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg[30] (u. a. Russisch, Polnisch, Italienisch, Lettisch, Estnisch), die Flüchtlinge und Vertriebenen[31] (u. a. Polnisch, Masurisch, Kaschubisch), Besatzungstruppen und später stationierte Truppen – US-Streitkräfte in Flensburg – (Englisch), Gastarbeiter (u. a. Italienisch, Türkisch, Serbokroatisch, Griechisch, Kurdisch), Aussiedler deutscher Abstammung[32] (u. a. Russisch, Polnisch, Rumänisch, Kasachisch) und anerkannte Asylbewerber gelangten in den letzten Jahrzehnten wiederholt neue Sprachen ins Land, die aber nur ausnahmsweise als Sprachminderheiten bestehen blieben. Dies betrifft insbesondere die türkische Sprache. Sofern die Angehörigen dieser Gruppen im Lande verblieben, erhielten sie oder ihre Nachfahren zum Teil die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn sie diese oder einen Rechtsanspruch darauf nicht schon ohnehin besaßen.

Von den 132.000 Ausländern in Schleswig-Holstein (Stand: 2009) sind knapp 33.000 Türken, knapp 12.000 Polen, knapp 7000 Dänen, knapp 6000 Russen, knapp 4000 Italiener, jeweils über 3000 Griechen und Ukrainer sowie jeweils knapp 3000 Österreicher, Briten und Iraker.[33] Nach der Mikrozensuserhebung von 2008 haben 363.000 Personen (Deutsche Staatsangehörige und in Deutschland geborene Ausländer) einen Migrationshintergrund, wobei in diese Zahl qua Definition nur die Zuwanderungen nach 1949 einflossen; zwischen 1988 und 2010 wurden rund 100.000 Ausländer eingebürgert.[34]

Türkisch:

Etwa 2,2 Prozent der türkischstämmigen Bevölkerung Deutschlands lebt in Schleswig-Holstein.[35] Die türkischstämmige Bevölkerung setzt sich zusammen aus türkischen Staatsangehörigen, eingebürgerten ehemaligen türkischen Staatsbürgern und deren Nachkommen sowie seit dem 1. Januar 2000 aus in Deutschland geborenen Kindern von Eltern mit türkischer Staatsangehörigkeit, die zunächst bis zum 23. Lebensjahr die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten und sich dann für die deutsche oder türkische Staatsbürgerschaft entscheiden müssen (Optionsregelung).[36] Insgesamt sind es in Deutschland gut 2,5 Millionen Türkischstämmige, davon knapp 700.000 mit deutscher Staatsangehörigkeit.[37] Abzüglich der Türkischstämmigen, die eine andere Muttersprache haben, sprechen gemäß den Zahlenangaben über 40.000 Bewohner Schleswig-Holsteins (davon etwa 13.000 mit deutscher Staatsangehörigkeit) die türkische Sprache als Muttersprache sowie über 10.000 als Zweitsprache.[38] Die türkischsprechende Bevölkerung des Landes verteilt sich vor allem auf einige Städte: Etwa die Hälfte lebt in den vier kreisfreien Städten Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster.[39]

Rechtliche Situation[Bearbeiten]

Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen[Bearbeiten]

In Schleswig-Holstein stehen nach der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen unter Schutz:

Das Land Schleswig-Holstein hat aus der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen für die nordfriesische Sprache 36, für die niederdeutsche Sprache und die dänische Sprache je 35 und für das Romanes 27 Einzelverpflichtungen übernommen.[40]

Landesverfassung[Bearbeiten]

Artikel 5[41]:

„Nationale Minderheiten und Volksgruppen

(1) Das Bekenntnis zu einer nationalen Minderheit ist frei; es entbindet nicht von den allgemeinen staatsbürgerlichen Pflichten.

(2) Die kulturelle Eigenständigkeit und die politische Mitwirkung nationaler Minderheiten und Volksgruppen stehen unter dem Schutz des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände. Die nationale dänische Minderheit, die Minderheit der deutschen Sinti und Roma und die friesische Volksgruppe haben Anspruch auf Schutz und Förderung.

Artikel 8:

„Schulwesen

(4) Die Erziehungsberechtigten entscheiden, ob ihre Kinder die Schule einer nationalen Minderheit besuchen sollen.

…“

Artikel 9:

„Schutz und Förderung der Kultur

(2) Das Land schützt und fördert die Pflege der niederdeutschen Sprache.

…“

Amtssprachen[Bearbeiten]

Nach dem Wortlaut des § 82a I des Landesverwaltungsgesetzes Schleswig-Holstein[42] von 1992 (LVwG SH) ist „Deutsch“ Amtssprache im nördlichsten Bundesland. Diese Regelung nach dem LVwG SH ist allerdings unter anderem durch die gegenüber den anerkannten Regional- und Minderheitssprachen nach der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen übernommenen Verpflichtungen und dem Friesisch-Gesetz modifiziert worden. Darüber hinaus ist es juristisch umstritten, ob mit „Deutsch“ nur „Hochdeutsch“ oder auch „Niederdeutsch“ zu betrachten ist (siehe dazu folgenden Abschnitt: Rechtliches Verhältnis zwischen Hoch- und Niederdeutsch).

Partiell (räumlich und/oder sachlich) besitzen in Schleswig-Holstein neben Hochdeutsch die Regional- und Minderheitensprachen Niederdeutsch[43], Dänisch und Friesisch (siehe: Friesisch-Gesetz) den Rang einer Amtssprache. Plattdeutsch ist auch – wenngleich in gesonderten Sitzungen – Parlamentssprache im Landtag; als Parlamentssprachen auf kommunaler Ebene sind teilweise Plattdeutsch und Nordfriesisch bekannt.

Entgegen allgemeiner Annahme obliegt in der Bundesrepublik Deutschland gemäß den Artikeln 30, 70 des Grundgesetzes (siehe auch Art. 23 VI GG) – abgesehen von reinen Bundesaufgaben (wie Bundesgesetzen) – die rechtliche Kompetenz, Amtssprachen zu bestimmen, als Teil der Kulturhoheit der Länder bei den einzelnen Bundesländern.

Gesetzessprache der in Schleswig-Holstein geltenden Landesgesetze ist im Allgemeinen Hochdeutsch; vereinzelt gibt es auch – wie beispielsweise das Friesisch-Gesetz – mehrsprachige Gesetze. Das in einzelnen Normen im Landesteil Schleswig sowie auf den Inseln Fehmarn und Helgoland weiterhin gültige Jütische Low von 1241 (bzw. in der Fassung von 1592) liegt in dänischer Sprache und in Übersetzungen in die niederdeutsche Sprache vor.[44]

Rechtliches Verhältnis zwischen Hoch- und Niederdeutsch[Bearbeiten]

Die grundsätzliche Frage, ob unter Deutsch als Amtssprache – wie z. B. in § 23 Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) – rechtlich ausschließlich die hochdeutsche oder auch die niederdeutsche Sprache anzuerkennen sei, wird unter Juristen und in Gerichtsurteilen uneinheitlich beantwortet: Während der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung zu Gebrauchsmustereinreichung beim Münchener Patentamt in plattdeutscher Sprache das Niederdeutsche einer Fremdsprache gleichstellt („Niederdeutsche (plattdeutsche) Anmeldeunterlagen sind im Sinn des § 4a Abs. 1 Satz 1 Gebrauchsmustergesetz (GebrMG) nicht in deutscher Sprache abgefaßt.“ – BGH-Beschluss vom 19. November 2002 – Az.: X ZB 23/01), ist nach dem Kommentar von Foerster/Friedersen/Rohde zu § 82a des Landesverwaltungsgesetzes Schleswig-Holstein sowohl Hochdeutsch wie auch Niederdeutsch zu verstehen. Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung teilt diese Rechtsauffassung.[45] Dabei wird auch auf Entscheidungen höherer Gerichte zu § 184 des Gerichtsverfassungsgesetzes seit 1927 (OLG Oldenburg vom 10. Oktober 1927 – K 48, HRR 1928,392) verwiesen, nach denen auch das Plattdeutsche als deutsche Sprache zu definieren ist. Dieser Rechtsauffassung folgend wäre Niederdeutsch generell Amtssprache in Deutschland.

Ortsbezeichnungen[Bearbeiten]

Die Bezeichnungen der Orte und die geographischen Bezeichnungen sind unterschiedlichen Ursprungs wie u. a. hochdeutschen, niederdeutschen, dänischen sowie südjütischen, friesischen, slawischen und niederländischen. Auch heute besitzen die meisten Orte und geographischen Begriffe vor allem im nördlichen Landesteil mehrere Namen und Schreibweisen in den verschiedenen Landessprachen, die teilweise neben dem hochdeutschen Namen offiziell gelten, teilweise inoffiziell sind. Einige Städte sollen hier als Beispiel dienen:

  • Bredstedt: plattdeutsch: Breedsteed, standarddänisch: Bredsted, südjütisch: Bräjst, nordfriesisch: Bräist, Breetsteed
  • Eckernförde: plattdeutsch: Eckernföör, Eckernför, standarddänisch: Egernførde, Egernfjord, Ekernførde, südjütisch: Nysted
  • Flensburg: plattdeutsch, standarddänisch und in Petuh: Flensborg, südjütisch: Flensborre, in den Dialekten der nordfriesischen Sprache: Flansborj, Flansbörj, Flensborag und Flensborig
  • Friedrichstadt: plattdeutsch: Friesstadt, Frieestadt, standarddänisch: Frederiksstad, nordfriesisch: Fräärstää, Friedrichstääd, niederländisch (ursprüngliche Sprache in F.): Frederikstad aan de Eider
  • Schleswig: plattdeutsch: Sleswig, standarddänisch: Slesvig by, südjütisch: Slasvig, nordfriesisch: Slaswik
  • Wyk auf Föhr: plattdeutsch: De Wiek, De Wyk, standarddänisch: Vyk, nordfriesisch: A Wik, Wik (üüb Feer)

Ortsnamen slawischen Ursprungs im Südosten des Landes sind unter anderen Lübeck, Eutin und Preetz; dieser Landesteil war bis ins 12. Jahrhundert hinein von slawischen Völkern (u. a. Wagrier) bewohnt.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Liste der schleswig-holsteinischen Schriftsteller und Künstler, die in mehreren der Landessprachen veröffentlichten bzw. wirkten, ist lang. Dazu gehören Theodor Storm (Hochdeutsch, Plattdeutsch), Jochen Steffen (Hochdeutsch, Missingsch), Thomas Mann (Hochdeutsch; Plattdeutsch in Passagen seiner Werke), Hannes Wader (Hochdeutsch, Plattdeutsch), Knut Kiesewetter (Hochdeutsch, Plattdeutsch, Nordfriesisch), die Band Torfrock (Hochdeutsch, Plattdeutsch, Missingsch), Renate Delfs (Hochdeutsch, Plattdeutsch, Petuh), Willy-August Linnemann (Dänisch, Hochdeutsch), Karin Johannsen-Bojsen (Dänisch) und etliche weitere. In ihrem Song Nordisch by Nature vereinigte die Band Fettes Brot gleich drei existente Landessprachen Schleswig-Holsteins (Hochdeutsch, Plattdeutsch, Dänisch) und eine ehemalige Landessprache (Niederländisch[46]).

Hörbeispiele im Web[Bearbeiten]

1. Plattdeutsch, Dänisch, Nordfriesisch und Romanes im Vergleich (derselbe Text)

  • Hörbeispiel Plattdeutsch: [2] (Video der Landesregierung)
  • Hörbeispiel Dänisch: [3] (Video der Landesregierung)
  • Hörbeispiel Nordfriesisch: [4] (Video der Landesregierung)
  • Hörbeispiel Romanes: [5] (Video der Landesregierung)

2. Hochdeutsch und Plattdeutsch im Vergleich (derselbe Text von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen)

  • Hochdeutsche Version: [6] (Video der Landesregierung)
  • Plattdeutsche Version: [7] (Video der Landesregierung)

3. Sonstige Hörbeispiele

  • Hörbeispiel Südjütisch (hier: Westliches Synnejysk): [8] (Audiodatei der Universität Kopenhagen)
  • Hörbeispiele in Sydslesvigdansk: [9]

Weitere Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Je nach Zählweise: das Südjütländische wird überwiegend als Dialekt des Dänischen klassifiziert, seltener wird das Südjütische als eigene Sprache oder als Dialekt der (danach) eigenständigen Sprache Jütisch betrachtet oder als vierte Klassifizierungsvariante als dänisch-niederdeutsche Mischsprache eingestuft.
  2. Vor Brandenburg (Hochdeutsch, Niedersorbisch, Niederdeutsch, Romanes), dem Burgenland (Hochdeutsch, Burgenlandkroatisch, Romanes, Ungarisch), Graubünden (Deutsch, Italienisch, Rätoromanisch, Jenisch), Niedersachsen (Hochdeutsch, Niederdeutsch, Saterfriesisch, Romanes) und Wien (Hochdeutsch, Slowakisch, Tschechisch, Ungarisch) mit vier rechtlich anerkannten Sprachen.
  3. Siehe Abschnitt „Rechtliches Verhältnis zwischen Hoch- und Niederdeutsch“.
  4. Das Schleswigsch wird allerdings entgegen der Zeichnung auch im Sprachgebiet der nordfriesischen Sprache und als Nordschleswiger Platt auch in Nordschleswig (Dänemark) gesprochen und reicht zudem bis nach Kiel.
  5. Die Gemeinden Ziethen (Lauenburg), Mechow, Bäk und Römnitz kamen erst mit Wirkung vom 27. November 1945 zu Schleswig-Holstein (vorher mecklenburgischer Landkreis Schönberg).
  6. Reinhard Golz, Sprecher des Bundesrates für Niederdeutsch – http://niederdeutsch.bhu.de/niederdeutsch/content/de/aktuelles/pages/1219397447.xml
  7. Universität Kiel – http://www.germsem.uni-kiel.de/ndnl/materialien/Lehre%20Prof.%20Elmentaler%20Sommer%2010/pdf-Folien%20Vorlesung%20Standard%20und%20Substandard%20SoSe%202010/Kopie%20von%20pdf-Folien/8.pdf - unter Berufung auf Frerk Möller: Plattdeutsch im 21. Jahrhundert – Bestandsaufnahme und Perspektiven, Leer, 2008, Seite 32 (27 Prozent von über 2,8 Millionen Einwohnern).
  8. Nach einer Repräsentativ-Erhebung aus dem Jahre 1984, erwähnt im Bericht der Landesregierung zur Umsetzung der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen in Schleswig-Holstein 2007 – http://www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/390756/publicationFile/SprachenchartaberichtDownload.pdf – können 89 Prozent der Bewohner der norddeutschen Bundesländer Plattdeutsch zumindest verstehen.
  9. Johann Friedrich Schütze: Holsteinisches Idiotikon. Verlag Heinrich Ludwig Vilaume, Hamburg 1800 online
  10. Siehe dazu: Niedersächsische Sprache.
  11. Der Großteil der rund 200.000 Plautdietsch-Sprecher in Deutschland lebt in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
  12. Die Anzahl derjenigen aus der dänischen Minderheit, die auch eine der Varianten der dänischen Sprache üblicherweise im Alltag benutzen, wird auf etwa 8000 bis 15.000 geschätzt; z. B. 8000 bei http://www.gfbv.it/3dossier/vielfalt-dt.html.
  13. Nach Angabe der Universität Tromsø http://www.hum.uit.no/a/svenonius/lingua/flow/li/about/daom_da.html sind es 20.000 Muttersprachler; siehe auch die Artikel Dänische Minderheit in Deutschland und Speckdänen.
  14. http://www.schleswig-holstein.de/Portal/DE/LandLeute/Minderheiten/Daenisch/daenisch_node.html.
  15. http://www.migazin.de/2010/03/17/weniger-auslander-in-hamburg-und-schleswig-holstein/.
  16. Ein Beispiel ist der Fußballspieler Christopher Avevor, der auch die dänische Schule in Eckernförde besuchte Artikel: Weltmeisterschaft in Nigeria: Das ist Christophers Ding.
  17. Außer als Synonymbegriff für das Sydslesvigdansk bezeichnet der Begriff Südschleswigsch auch die südlichen Dialekte des Schleswigschen in zwei voneinander abweichenden Definitionen.
  18. Im südlichen Ausläufer des Sprachgebietes dieses Unterdialekts.
  19. In den einzelnen Dialekten der Sprache heißt sie Nordfräisch, Nordfrasch, Nordfreesk, Nordfreesch, Noorfriisk, Nuurdfresk oder Nuurđfriisk.
  20. http://www.schleswig-holstein.de/Portal/DE/LandLeute/Minderheiten/Friesisch/friesisch_node.html.
  21. Das Helgoländer Wörterbuch gibt den Wortschatz mit den Anfangsbuchstaben A bis L des Halunder wieder; nach dem Tode des Verfassers Willy Krogmann ist es kaum noch weiter vervollständigt worden.
  22. http://www.schleswig-holstein.de/Portal/DE/LandLeute/Minderheiten/Friesisch/friesisch_node.html.
  23. http://www.schleswig-holstein.de/Portal/DE/LandLeute/Minderheiten/RomaSinti/romaSinti_node.html.
  24. Siehe auch: Artikel Moisling.
  25. In acht jüdischen Gemeinden; Informationen zur politischen Bildung, Heft 307: Jüdisches Leben in Deutschland, Seite 69, 2/2010.
  26. SIL Ethnologue: u. a. http://www.ethnologue.com/show_family.asp?subid=207-16, http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=yih.
  27. genaue Daten sind nur partiell verfügbar, z. B. die Angabe von rund 80.000 gehörlosen Menschen in Deutschland 1999, z. B. in Deutscher Schwerhörigenbund Landesverband Schleswig-Holstein
  28. http://www.gv-sh.de/wir-%C3%BCber-uns/ Gehörlosenverband Schleswig-Holstein
  29. Siehe u. a. http://www.slesvigland.dk/asp_mdb_arkiv/loadtext_print.asp?billede=miniature_mtekst&nummer=1984-06-04de&sprog=de&id=3-2&soegeord=Roden%E4s0R%F8den%E6s&soegekriterie=fuldtekst&artikel_sprog=, Rodenäs.
  30. Nach Angaben waren in den 1940er Jahren in den größeren Betrieben Schleswig-Holsteins etwa 20 bis 25 Prozent der Beschäftigen Zwangsarbeiter, allein in Kiel waren es rund 36.000 (unter Berufung auf Bohn) – Oliver Krauß: Rüstung und Rüstungserprobung in der deutschen Marinegeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Torpedoversuchsanstalt (TVA), Dissertation, Kiel 2006.
  31. Wie in Schleswig-Holstein gab es auch in den ehemaligen Ostgebieten unter der deutschen Bevölkerung Sprachminderheiten.
  32. Die teilweise die deutsche Sprache wenig beherrschten
  33. http://www.migazin.de/2010/03/17/weniger-auslander-in-hamburg-und-schleswig-holstein/, http://www.schleswig-holstein.de/MJGI/DE/ZuwanderungIntegration/ZahlenDatenFakten/ZahlenDatenFakten_node.html#doc126504bodyText1.
  34. http://www.schleswig-holstein.de/MJGI/DE/ZuwanderungIntegration/ZahlenDatenFakten/ZahlenDatenFakten_node.html#doc126504bodyText1.
  35. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/165266/umfrage/verteilung-der-tuerkischstaemmigen-bevoelkerung-in-deutschland-nach-bundeslaendern/.
  36. § 4 III StAG – Voraussetzung ist aber, dass mind. ein Elternteil sich seit acht Jahren rechtmäßig in Deutschland aufhält und im Besitz einer unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung ist.
  37. http://www.turkish-talk.com/small-talk/43091-tuerkische-mitbuerger-deutschland.html – Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage auf Basis der erhobenen Zahlen aus den Jahren 2004, 2007 und 2008.
  38. Knapp 20 Prozent, u. a. Kurdisch – siehe auch Artikel Türkeistämmige in Deutschland.
  39. http://www.vimu.info/general_04.jsp?id=mod_14_3&lang=de&u=teacher.
  40. Stand: März 2007: http://www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/633574/publicationFile/SprachenchartaberichtDownload.pdf, Seite 142.
  41. gemäß Änderung von November 2012, nach der Schleswig-Holstein als erstes Bundesland auch Sinti und Roma unter den landesverfassungsrechtlichen Schutz stellte [1]
  42. § 82a LVwG SH
  43. Siehe aber auch Abschnitt: Rechtliches Verhältnis zwischen Hoch- und Niederdeutsch.
  44. Die Ursachen für die weiterhin bestehende Gültigkeit einzelner Normen ist darin zu suchen, dass einige preußische Gesetze wie das Allgemeine Preußische Landrecht in Schleswig-Holstein nicht in Kraft traten, so dass u. a. nach den Artikeln 55 ff. EGBGB einzelne Normen als weiterhin geltende landesrechtliche Regelungen fortbestehen – ein Beispiel für die heutige Anwendung ist das Urteil des OLG Schleswig-Holstein vom 14. Dezember 2000 (1 U 89/99), in dem es um die Frage ging, ob der Vorstrand Fehmarns staatlich ist.
  45. http://www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/633574/publicationFile/SprachenchartaberichtDownload.pdf, Seite 61.
  46. Einst in Friedrichstadt gesprochen.