Spreading the Disease

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Spreading the Disease
Studioalbum von Anthrax
Veröffentlichung USA: Oktober 1985
Weltweit: März 1986
Label Island Records
Genre Thrash Metal
Anzahl der Titel 9
Laufzeit 43min 40s

Besetzung

Produktion Anthrax, Carl Canedy
Studio Pyramid Sound, Ithaca (New York)
Chronologie
Fistful of Metal
(1984)
Spreading the Disease Among the Living
(1987)

Spreading the Disease ist das zweite Studioalbum der amerikanischen Thrash-Metal-Band Anthrax. Es war ab Dezember 1985 insgesamt 18 Wochen in den Billboard 200 und erreichte dort Platz 113.[1]

Wissenswertes[Bearbeiten]

Mit dem Debütalbum Fistful of Metal und der EP Armed and Dangerous erregte die Band das Interesse verschiedener Major-Label und sie wechselte von Megaforce Records zu Island Records. Mit dem Album legte die Band den Grundstein für den späteren kommerziellen Erfolg, indem sie schnelles Gitarrenspiel mit melodischem Gesang verband und damit Fans des Thrash Metal, des konventionellen Heavy Metal und des Hardcore Punks ansprach.[2] Das Auftreten der Musiker mit Surfer-Kleidung, Basecaps und Skateboards wurde in den 1980ern zum Modetrend unter Rockfans.[3]

Als das Songwriting zum Album beginnen sollte, war die Band ohne Sänger und damit ohne Liedtexter. Mit Armed and Dangerous und Gung-Ho gab es zwei fertige Titel, die noch von dem ehemaligen Sänger Neil Turbin geschrieben wurden. Die Texte für die weiteren Lieder schrieb Scott Ian, der sich im Gegenzug weniger an den Kompositionen beteiligte. Schlagzeuger Charlie Benante lieferte die Grundmelodien, auf deren Basis gemeinsam mit dem zweiten Gitarristen Dan Spitz und Bassist Frank Bello die Musik zu den Stücken geschrieben wurde.[4] Der Text zu Medusa stammt von John Zazula.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. A.I.R. - 5:45
  2. Lone Justice - 4:36
  3. Madhouse - 4:19
  4. S.S.C./Stand or Fall - 4:08
  5. The Enemy - 5:25
  6. Aftershock - 4:28
  7. Armed and Dangerous - 5:43
  8. Medusa - 4:44
  9. Gung-Ho - 4:34

Rezeption[Bearbeiten]

Herbert Chwalek von powermetal.de bezeichnet das Album als „Meilenstein des Metals“ und als „die bis zum heutigen Tage immer noch beste Platte der New Yorker“. Er sieht die Band stilistisch zwischen Thrash- und Power Metal, die Titel seien „schnell, hart und dennoch melodiös“.[5] Frank Trojan vom Rock Hard stellt in seinem zeitgenössischen Review fest, dass „diese LP … Maßstäbe setzen [wird]“, das Album besitze im Vergleich zum Vorgänger Fistful of Metal mehr Potenzial und Intelligenz. Er sieht Anthrax mit Spreading the Disease „auf dem gleichen Level wie Metallica oder Metal Church“.[6] Steve Huey von Allmusic bezeichnet das Album mit seinen „rhythmischen und stampfenden Gitarrenriffs“ als „großen Schritt vorwärts“ und nennt es eines der besten der Band.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSpreading the Disease. billboard.com, abgerufen am 12. Mai 2010.
  2.  Ian Christe: Sound of the Beast. The Complete Headbanging History of Heavy Metal. It Books, 2004, ISBN 978-0-380811-27-4, S. 146.
  3.  Essi Berelian: Anthrax. In: Peter Buckley (Hrsg.): The Rough Guide to Rock. Rough Guides, 2003, ISBN 978-1-843531-05-0, S. 33.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKory Grow: Web-exclusive Interview: Anthrax’s Charlie Benante on the ‘Among the Living’ Reissue, the Band. Revolver Mag, 3. November 2009, abgerufen am 12. Mai 2010 (englisch).
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHerbert Chwalek: Anthrax / Spreading the Disease. powermetal.de, 29. November 2002, abgerufen am 12. Mai 2010.
  6.  Frank Trojan: Anthrax: Spreading the Disease. In: Rock Hard. Nr. 15.

Weblinks[Bearbeiten]