Spritzflasche

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Verschiedene Plastik-Spritzflaschen

Eine Spritzflasche ist ein Laborgerät zum Bereitstellen von Flüssigkeiten wie zum Beispiel Wasser, Aceton oder Ethanol. Spritzflaschen kommen außer im Labor in vielen Bereichen zum Einsatz, wenn es gilt Flüssigkeiten präzise und dosiert einzubringen.

Moderne Spritzflaschen bestehen aus einem luftdicht verschlossenen Flaschenkörper aus Polyethylen sowie einem in die Flüssigkeit hineinragenden Steigrohr. Die Flüssigkeit wird durch Zusammendrücken der Flasche durch eine kleine Öffnung an der Spitze des Röhrchens herausgepresst, so dass das Ziel des Strahles und die Flüssigkeitsmenge genau dosiert werden können.

Die klassische Spritzflasche, auch als „Spritzkolben“ bezeichnet, bestand aus Glas.[1] Die Flüssigkeit wurde nicht wie heute durch Zusammendrücken herausgepresst, sondern es musste durch ein zweites Röhrchen hineingeblasen werden, so dass die Flüssigkeit durch den Überdruck herausfloss.[2] Sie konnte auch zum Auswaschen von Niederschlägen (ausgefällte Feststoffe) benutzt werden, wobei auch mit heißer Flüssigkeit gewaschen werden kann.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Walter Wittenberger: Chemische Laboratoriumstechnik, Springer-Verlag, Wien, New York, 7. Auflage, 1973, S. 30−31, ISBN 3-211-81116-8.
  2. Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 1324.