Srđan Lakić

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Srđan Lakić

Srđan Lakić (2010)

Spielerinformationen
Geburtstag 2. Oktober 1983
Geburtsort DubrovnikKroatien
Größe 186 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
1994–1999
1999–2001
2001–2003
NK Dubrovnik
Hajduk Split
NK GOŠK Dubrovnik
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2003–2004
2004–2005
2005–2006
2006–2008
2007–2008
2008–2011
2011–2014
2012
2013–2014
2014–
NK GOŠK Dubrovnik
NK Hrvatski dragovoljac
NK Kamen Ingrad
Hertha BSC
Heracles Almelo (Leihe)
1. FC Kaiserslautern
VfL Wolfsburg
TSG 1899 Hoffenheim (Leihe)
Eintracht Frankfurt (Leihe)
1. FC Kaiserslautern
27 (14)
28 (24)
30 (13)
12 0(0)
28 0(7)
80 (35)
18 0(0)
7 0(0)
22 0(4)
24 0(7)
Nationalmannschaft
2005 Kroatien U-21 3 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 5. Oktober 2014

Srđan Lakić (* 2. Oktober 1983 in Dubrovnik) ist ein kroatischer Fußballspieler.

Verein[Bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten]

Lakić begann als Zehnjähriger beim NK Dubrovnik mit dem Fußballspielen.[1] Er ging mit 15 Jahren zu Hajduk Split[2] und blieb dort zwei Jahre. Der Stürmer begann seine Profikarriere beim NK GOŠK Dubrovnik und spielte bis 2005 bei NK Hrvatski dragovoljac, bevor er für eine Saison zu NK Kamen Ingrad wechselte.

Hertha BSC[Bearbeiten]

Zur Saison 2006/07 unterschrieb Lakić einen Vertrag bis 2009 bei Hertha BSC. Am 13. August 2006 (1. Spieltag) spielte er erstmals in der Bundesliga bei einem 0:0 beim VfL Wolfsburg. Über ein Leihgeschäft war er dann ab 31. August 2007 für den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo spielberechtigt.

1. FC Kaiserslautern[Bearbeiten]

Zur Saison 2008/09 wechselte er zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, für den er in seinem ersten Pflichtspiel in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs (1:2-Niederlage beim FC Carl Zeiss Jena) seinen ersten Treffer erzielte. Er wurde in seinem ersten Jahr zweitbester Torschütze der Pfälzer. Auch eine zweimonatige Zwangspause wegen einer Fersenverletzung zu Beginn der Spielzeit 2009/10 brachte ihn nicht aus dem Tritt und mit sieben Treffern trug er dazu bei, dass die Lauterer am Ende der Spielzeit als Meister in die Bundesliga aufstiegen. Am 21. August 2010 (1. Spieltag) beim 3:1-Sieg im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln erzielte er seine ersten beiden Bundesligatreffer.

Zu Beginn der Saison 2009/10 wurde Lakić von Trainer Marco Kurz gemeinsam mit Martin Amedick zum Mannschaftskapitän ernannt. Allerdings trug Amedick die Kapitänsbinde, da auf dem Spielberichtsbogen nur ein Kapitän eingetragen werden darf.[3] Dieses „Zwei-Spielführer-Modell“ hatte auch nach dem Bundesligaaufstieg 2009/10 Bestand.[4]

Auch in der Bundesliga bewies Lakić seine Torjägerqualitäten und erzielte in der Hinrunde elf Tore. In der Rückrunde folgte allerdings eine längere Zeit ohne Torerfolg mit mäßigen Leistungen. Verbunden mit dem Umstand, dass bereits im Januar sein Wechsel nach Saisonende zum VfL Wolfsburg mit einem Foto Lakićs im Trikot des VfL bekanntgegeben worden war, führte dies zu einem Konflikt mit einem Teil der Lauterer Fans,[5] der aber wieder bereinigt wurde. In der Endphase der Saison zeichnete sich Lakić dann auch noch mehrere Male als Torschütze aus.

VfL Wolfsburg[Bearbeiten]

Lakić beim Aufwärmen in Wolfsburg (2012)

Zur Saison 2011/12 wechselte Lakić ablösefrei zum VfL Wolfsburg und unterschrieb einen Vertrag über vier Jahre bis zum 30. Juni 2015.[6] Sein Debüt hatte er im DFB-Pokal am 29. Juli 2011 bei der 2:3-Niederlage gegen RB Leipzig, zu der er auch ein Tor zum zwischenzeitlichen 1:2 beisteuerte. Seinen ersten Einsatz in der Bundesliga absolvierte Lakić bei der 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern München am 13. August 2011, als er in der 88. Minute für Patrick Helmes eingewechselt wurde.

In den folgenden Spielen kam Lakić zwar häufiger zum Einsatz, jedoch konnte er nicht überzeugen; so spielte er in den letzten acht Partien nur zweimal und stand in den letzten drei Partien vor der Winterpause nicht im Kader.

Leihe zur TSG 1899 Hoffenheim[Bearbeiten]

Aus diesem Anlass wurde Lakić in der Winterpause an die TSG 1899 Hoffenheim verliehen.[7] Er sollte den zum VfB Stuttgart abgewanderten Vedad Ibišević ersetzen. Anfang März stoppte ihn eine Zerrung des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie.[8] Er gab daher erst am 7. April 2012 beim 1:2-Auswärtssieg gegen den 1. FC Kaiserslautern sein Comeback. In der Folge kam Lakić nicht mehr über die Rolle des Reservisten hinaus. Er kehrte aufgrund einer fehlenden Kaufoption zum Saisonende nach Wolfsburg zurück.[9].

Leihe zu Eintracht Frankfurt[Bearbeiten]

Nachdem er in der Hinrunde kaum zum Einsatz gekommen war, wechselte er zu Beginn der Rückrunde 2012/13 bis zum 30. Juni 2014 auf Leihbasis zu Eintracht Frankfurt.[10] In seinem ersten Spiel für die Frankfurter erzielte er beim 2:0-Auswärtssieg beim Hamburger SV beide Tore; bis zum Saisonende folgten zwei weitere Treffer.

Rückkehr nach Kaiserslautern[Bearbeiten]

Am 31. Januar 2014 löste Lakić seinen noch bis zum 30. Juni 2015 laufenden Vertrag mit dem VfL Wolfsburg auf und kehrte in die 2. Bundesliga zum 1. FC Kaiserslautern zurück.[11] Er unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2013/14 mit einer Option auf eine weitere Spielzeit.[12]

Am 4. Oktober 2014 erzielte er im Spiel gegen den Karlsruher SC sein 50. Pflichtspieltor für den FCK. Lakić ist erfolgreichster Torschütze der Lauterer seit Miroslav Klose (52 Tore), der bis 2004 bei den „Roten Teufeln“ akiv war.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Srđan Lakić absolvierte 2005 drei Spiele für die U-21 Kroatiens bei der Qualifikation für die U-21-Europameisterschaft 2006 in Portugal. Am 4. November 2010 nominierte der kroatische Nationaltrainer Slaven Bilić ihn für das EM-Qualifikationsspiel gegen Malta erstmals für die kroatische Nationalmannschaft.[13] Er blieb jedoch ohne Einsatz.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Srđan Lakić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Srdjan Lakic - Kämpferherz, www.fck.de vom 31. März 2010
  2. Ich bin ein Spätstarter, www.bild.de vom 16. September 2010
  3. Spieler-Duo übernimmt Kapitänsamt
  4. Amedick und Lakic tragen die Verantwortung
  5. Nach Fan-Attacke: Lakic unter Schock
  6. Neuzugang: Srdjan Lakic kommt im Sommer
  7. Lakic auf Leihbasis in den Kraichgau
  8. Lakic und Schipplock fehlen der TSG 1899 Hoffenheim
  9. Haas und Lakic verlassen die TSG 1899 Hoffenheim
  10. Wechsel perfekt: Lakic kommt
  11. Rückkehr in die Pfalz
  12. Srdjan Lakic kehrt zurück
  13. Srdjan Lakic ins Nationalteam berufen