SsangYong Motor Company
| Koreanische Schreibweise | |
|---|---|
| koreanisches Alphabet: | 쌍용자동차 |
| chinesische Schriftzeichen: | 雙龍自動車 |
| Revidierte Romanisierung: | ssangyong jadongcha |
| McCune-Reischauer: | ssangyong chatongch'a |
| SsangYong Motor Company | |
|---|---|
| Rechtsform | {{{Unternehmensform}}} |
| Gründung | 1954 |
| Sitz | Seoul, |
| Leitung | Hyung-Tak Cho |
| Produkte | Automobil |
| Website | www.smotor.com |
SsangYong Motor (koreanisch: ssangyong – Zwillingsdrache) ist der viertgrößte südkoreanische Automobilhersteller.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Unternehmensgeschichte
Gegründet wurde die Firma im Januar 1954 als Ha Dong-hwan Motor Workshop, der Jeeps für die United States Army herstellte. 1963 verschmolz diese Firma mit der erst 1962 gegründeten Dongbang Motor Co., Ltd. zur Ha Dong-hwan Motor Co., Ltd. Mit dem Bus "H7H R-66" startete 1966 das Exportgeschäft.[1]
1974 wurde mit Shinjin Motor das Gemeinschaftsunternehmen Shinjin Jeep Motor Co. gegründet. Ab 1976 baute Ha Dong-hwan Spezialfahrzeuge. Nachdem das Unternehmen 1977 in Dong-A Motor umbenannt worden war, übernahm es Ende 1984 den Konkurrenten Shinjin, der sich selbst inzwischen in Geohwa Co. umbenannt hatte. Schon 1983 hatte man den Modellnamen Korando von den Jeeps von Shinjin übernommen.
Im November 1986 stieg die SsangYong Group ins Unternehmen ein, übernahm den britischen Spezialfahrzeugehersteller Panther Westwinds und änderte den Firmennamen nochmals in SsangYong Motor.
1991 wurde eine Technologiepartnerschaft mit Mercedes Benz vereinbart, die sich über verschiedene Vereinbarungen erstreckte und Januar 1993 zu einer 5%-Beteiligung führte. Es gab Vereinbarungen über die Entwicklung von Kleintransportern (Februar 1991), Benzinmotoren (Oktober 1992), Personenwagen (Februar 1993) und Dieselmotoren (November 1993).
1997 kaufte Daewoo Motors schließlich die Anteilsmehrheit am Unternehmen, wodurch SsangYong-Fahrzeuge und somit auch Mercedes-Benz-Nachbauten als baugleiche Modelle unter dem Markennamen Daewoo (Badge-Engineering) angeboten wurden. Schon im Jahr 2000 verkaufte Daewoo SsangYong, weil der Mischkonzern (korean. Jaebeol) selbst in finanzielle Probleme kam. Ende Oktober 2004 übernahm schließlich der chinesische Automobilhersteller SAIC (Shanghai Automotive Industry Corporation) 48,9% der Anteile an der SsangYong Motors Company.
Am 9. Januar 2009 wurde beim Bezirksgericht Seoul Gläubigerschutz für SsangYong beantragt. Vier Tage später wurde die Produktion vorübergehend eingestellt, weil das Unternehmen aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten die Zulieferbetriebe nicht mehr bezahlen konnte. Am 5. Februar wurde die Produktion in den Werken Pyeongtaek und Changwon jedoch wieder aufgenommen.
Die indische Mahindra & Mahindra Limited gab am 23. August 2010 bekannt, ein Memorandum of Understanding zur Übernahme der Mehrheit der SsangYong Motor Company abgegeben zu haben.
Siehe auch: Zeitleiste Koreanischer Automarken
[Bearbeiten] Modelle
| Bauzeit | Baureihe | Anmerkung | Bild |
|---|---|---|---|
[Bearbeiten] Sports Utility Vehicle/Geländewagen |
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| seit 2006 | SsangYong Actyon SsangYong Korando SsangYong Korando CT |
ersetzt den Korando | |
| seit 2006 | SsangYong Actyon Sports SsangYong Korando Sports SsangYong Tradie |
ersetzt den Musso Sports | |
| 1997–2006 seit 2010 |
SsangYong Korando SsangYong New Actyon |
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| seit 2005 | SsangYong Kyron | ersetzt den Musso | |
| 1993-2005 | SsangYong Musso SsangYong Musso Libero |
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| SsangYong Musso Sports | |||
| seit 2001 | SsangYong Rexton | ||
[Bearbeiten] Van |
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| seit 2004 | SsangYong Rodius SsangYong Stavic |
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| SsangYong Istana | Basiert auf dem Mercedes-Benz MB 100 | ||
[Bearbeiten] Oberklasse |
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| seit 1997 | SsangYong Chairman | Basiert auf dem Mercedes-Benz W 210 | |
[Bearbeiten] Busse
[Bearbeiten] LKW
[Bearbeiten] Konzeptfahrzeuge
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SsangYong SUT 1 (Genfer Auto-Salon 2011)
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SsangYong Wz (IAA 2007)
-
SsangYong Wz (IAA 2007)
[Bearbeiten] Weblinks
- SsangYong Motor Company, mit Firmengeschichte
- SsangYong Motors Deutschland GmbH
- Newsroom der SsangYong Motors Deutschland GmbH
- SsangYong Schweiz AG
- SsangYong auf KBS World
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Unternehmensgeschichte von SsangYong (englisch)
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