Stählerne Schwingen

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Filmdaten
Deutscher Titel Stählerne Schwingen
auch: Guadalcanal – Entscheidung im Pazifik
auch: Jagdgeschwader Wildkatze
Originaltitel Flying Leathernecks
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1951
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Nicholas Ray
Drehbuch James Edward Grant
Produktion Howard Hughes
Edmund Grainger
Musik Roy Webb
Kamera William E. Snyder
Schnitt Sherman Todd
Besetzung

Stählerne Schwingen (Verweistitel: Guadalcanal – Entscheidung im Pazifik - auch Jagdgeschwader Wildkatze) ist ein US-amerikanischer Kriegsfilm des Regisseurs Nicholas Ray aus dem Jahr 1951.

Handlung[Bearbeiten]

Der strenge Major Kirby übernimmt eine Abteilung Marineflieger an Stelle von Captain Griffin. Bei der Schlacht um Guadalcanal hat er nur wenige Flugzeuge zur Verfügung und viel zu bewältigen. Außerdem werden die Soldaten täglich von Japanern angegriffen. Die Piloten sind sehr jung, missachten Befehle und werden oft abgeschossen. Kirby verlangt das Äußerste, und auch Captain Griffin, der eine gewisse Nähe zu den jungen Soldaten hat, erweist sich als zäher als erwartet. Einer von ihnen, Blithe, genannt Cowboy, ist Griffins Schwager.

Kirby hadert mit den Entscheidungen, die er fällen muss. Er weiß, dass er seine Jungs oftmals auf Himmelfahrtskommandos schickt, aber der Erfolg steht für ihn im Vordergrund. Kirby wird immer strenger gegenüber seinen müden Leuten. Er verweigert malariakranken Soldaten Krankheitsurlaub, wenn Flugzeuge technische Probleme haben. Die Anspannung zwischen Kirby und Griffin wird immer größer. Griffin erkennt die Not in Kirbys Gesicht, aber er lässt sich mehr von seinen Gefühlen leiten.

Kirby lässt, um die Marineeinheiten zu unterstützen, im Tiefflug angreifen. Das Hauptquartier hat diese Angriffstechnik nicht genehmigt. Als bei einem schweren japanischen Angriff die Marineeinheiten in Bedrängnis geraten, lässt Kirby trotz Verluste unter seinen Piloten die Tieffugangriffe weiterhin vollziehen. Er lässt einen japanischen Konvoi angreifen und zerstört diesen. Durch diese erfolgreiche Aktion wird Kirby zum Lieutenant Colonel befördert. Nun ist er in der Lage, die Tiefflugtaktik als genehmigte Taktik zu etablieren.

Nach der Rückkehr zu seiner Schwadron, die nun mit neuen F4U-Maschinen ausgerüstet ist, führt er seine Jungs durch die Schlacht von Okinawa. Gerade als Kirby die Schwadron aufteilt, gerät der Schwager des zum Major beförderten Griffin in Schwierigkeiten. Wegen eines technischen Problems an seinem Flugzeug muss er vorzeitig landen. In diesem entscheidendem Moment der Schlacht muss Major Griffin seinem Schwager Hilfe verweigern, um den Erfolg der Mission nicht zu gefährden. Sein Schwager wird daraufhin abgeschossen und stirbt. Major Kirby muss seine von den Japanern in Brand geschossene Maschine aufgeben und abspringen. Er verletzt sich bei der Landung am Arm und wird von Navy-Einheiten aufgefunden.

Da Kirby nun verwundet ist, kann er seine Einheit nicht mehr führen. Er muss einen Nachfolger vorschlagen. Kirby benennt Griffin, weil er erkannt hat, dass der seine Leute sicher führen kann.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Regisseur Ray drehte erstmals in Farbe.
  • Ein Gerücht besagt, Ray habe mit dem Produzenten Hughes und dessen Firma RKO zusammengearbeitet, um vor den antikommunistischen Kampagnen von Senator McCarthy geschützt zu sein.
  • Gedreht wurde auf zwei Marinebasen in Kalifornien.
  • In Deutschland und Österreich erschien der Film auch unter den Titeln Jagdgeschwader Wildkatze und Stählerne Schwingen.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Der film-dienst über diesen Film: „Klischeehaftes und brutales Kriegsdrama mit einigen effektvollen Luftaufnahmen. Die Handschrift des Hollywood-Außenseiters Nicholas Ray ist noch kaum bemerkbar.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)