Stéphane Belmondo

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Stéphane Belmondo (* 8. Juli 1967 in Solliès-Toucas) ist ein französischer Jazz-Musiker (Trompete und Flügelhorn).

Belmondo lernte zunächst Akkordeon, wechselte aber bald zur Trompete. Seit 1986 wohnte er in Paris, wo er von Eric Le Lann beeinflusst wurde.

1987 spielte er in der Big Band „Lumiéres“ von Laurent Cugny, auch auf zwei Alben dieser Band mit Gil Evans. Unter Laurent Cugny spielte Belmondo auch im Orchestre National de Jazz („Hommage a Miles Davis“ 1994). Ab 1990 spielte er mit seinem Bruder, dem Saxophonisten Lionel Belmondo. 1993 gründeten die Brüder ein eigenes, Hardbop orientiertes Quintett. 1994 begleiteten sie Dee Dee Bridgewater auf ihrer Tournee (Album „Love and Peace“ bei Verve 1994). 1993 erschien ihr erstes Album „Lionel et Stéphane Belmondo Quintet“ in eigener Produktion, 1994 „For all friends“ (Challenge), 1999 „Infinity“ (bei Shai Records). Sie spielten u.a. mit Andy Emler („Sombritude“ 1999), Stéphane Grappelli („Michel Legrand et Stephane Grappelli“ 1992), Michel Legrand (Big Band Alben 1995, 1999), Sylvain Luc, Marcel Azzola, Boulou Ferré und Elios Ferré („Parisian Passion“ 2006), Simon Goubert.

2004 erschien sein Album „Wonderland“ bei B-flat Records, für das er einen Les Victoires du Jazz erhielt. Das Album ist der Musik von Stevie Wonder gewidmet.

Zurzeit (2007) gehören zum Quintett Laurent Fickelson am Klavier und Fender-Rhodes, Paul Imm am Bass, Laurent Robin am Schlagzeug.

1994 erhielten die Brüder den Prix Django Reinhardt. Für ihr Album „Hymne au Soleil“ gewannen die Brüder sowohl den Preis Les Victoires du Jazz (2004) als auch 2003 den Prix Boris Vian. Für „Influence“ mit Yusef Lateef folgte 2006 ein weiterer Les Victoires du Jazz.

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