Stéphane Demol

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Stéphane Demol
Spielerinformationen
Voller Name Stéphane Auguste Demol
Geburtstag 11. März 1966
Geburtsort Watermael-BoitsfortBelgien
Größe 188 cm
Position Innenverteidiger
Vereine in der Jugend
1974–1980
1980–1984
FC Drogenbos
RSC Anderlecht
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1985–1988
1988–1989
1989–1990
1990–1991
1990–1991
1991–1993
1993–1994
1994
1995
1995–1996
1996–1998
1998–1999
1999–2000
RSC Anderlecht
FC Bologna
FC Porto
FC Toulouse
FC Toulouse B
Standard Lüttich
Cercle Brügge
Sporting Braga
Panionios Athen
FC Lugano
Sporting Toulon
FC Denderleeuw
SK Halle
52 0(6)
21 0(2)
31 (11)
33 0(2)
3 0(0)
55 0(5)
12 0(0)
3 0(0)
3 0(0)
8 0(0)
27 0(1)
6 0(1)
0
Nationalmannschaft
1981
1981
1982–1984
1983–1984
1986–1992
Belgien U-16
Belgien U-17
Belgien U-18
Belgien U-19
Belgien
1 0(0)
3 0(0)
6 0(2)
8 0(2)
38 0(1)
Stationen als Trainer
1999–2000
2000–2001
2001–2002
2002–2003
2003
2004
2005–2006
2006–2007
2008–2009
2009
2010
2010–2011
2012
2012–2013
SK Halle
KV Turnhout
KFC Verbroedering Geel
KV Mechelen
KFC Denderleeuw Eendracht Hekelgem
Egaleo AO Athen
Standard Lüttich (Co-Tr.)
Belgien (Co-Tr.)
Ethnikos Achnas
Sporting Charleroi
Aris Limassol
PAS Ioannina
FC Brüssel
BEC-Tero Sasana
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Stéphane Auguste Demol (* 11. März 1966 in Watermael-Boitsfort) ist ein ehemaliger belgischer Fußballspieler und aktueller -trainer.

Karriere als Spieler[Bearbeiten]

Stéphane Demol kam im Alter von 14 Jahren zum RSC Anderlecht, wo er 1984 seine Profikarriere begann. In seiner ersten kompletten Spielzeit bei Anderlecht erzielte der Abwehrspieler 1985/86 in 17 Spielen vier Tore und wurde von Nationaltrainer Guy Thys vor der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko erstmals in die belgische Nationalmannschaft berufen. Bei der WM 1986 spielte er sämtliche sieben Spiele der Belgier und erzielte im legendären Achtelfinale gegen die favorisierte Sowjetunion in der 102. Spielminute den Treffer zum zwischenzeitlichen 3:2 für Belgien. Dieses Tor war sein einziges in seiner gesamten Nationalmannschaftslaufbahn. Insgesamt spielte 38-mal für Belgien.

1988 wechselte Demol von Anderlecht in die italienische Serie A zum FC Bologna. Der Durchbruch gelang ihm jedoch hier nicht und so wechselte er nur ein Jahr später zum portugiesischen Club FC Porto. In der Saison 1989/90 hatte er maßgeblichen Anteil mit 31 Spielen und 11 Toren am Gewinn der portugiesischen Meisterschaft. Nationaltrainer Guy Thys nominierte ihn am Ende dieser Saison erneut für den Kader Belgiens bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Nach der WM wechselte er nach Frankreich zum FC Toulouse, um ein Jahr später nach Belgien zu Standard Lüttich zu kehren. Mit seinem Wechsel 1993 zu Cercle Brügge begann sein Stern zu sinken. In den Folgejahren kam er in seinen Clubs nur noch zu wenigen Einsätzen. Er versuchte sich jährlich in neuen Vereinen im Ausland: Sporting Braga, Panionios Athen, FC Lugano und bei Sporting Toulon in der zweiten französischen Liga. Seine aktive Karriere beendete er 1999 beim unterklassigen belgischen Club KFC Verbroedering Dender E.H.

Karriere als Trainer[Bearbeiten]

1999 begann er seine Karriere als Trainer. Zunächst war er Spielertrainer beim belgischen Amateurclub SK Halle. In den Jahren 2000 bis 2003 war er für jeweils eine Saison hauptverantwortlicher Trainer für die belgischen Clubs KV Turnhout, KFC Verbroedering Geel und KV Mechelen. 2004 versuchte er sich erstmals auch im Ausland als Trainer und übernahm den griechischen Verein Egaleo AO Athen. Nach einer kurzen Zeit als Assistenztrainer bei Standard Lüttich machte ihn 2006 der neue belgische Nationaltrainer und sein ehemaliger Nationalmannschaftsmitspieler René Vandereycken zu seinem Assistenztrainer. Demol blieb in dieser Funktion bis 2008 beim belgischen Verband. 2008 übernahm er in Zypern Ethnikos Achnas als Trainer und trainierte 2009 kurzzeitig den belgischen Verein Sporting Charleroi. Ab der Saison 2010/11 war er Trainer des griechischen Zweitligisten PAS Ioannina, den er bis 2011 trainierte, ehe er 2012 kurzzeitig den FC Brüssel betreute. Noch im Dezember des gleichen Jahres wechselte er nach Thailand zum BEC-Tero Sasana, bei dem es ihn bis Ende März 2013 hielt. Seitdem gilt Demol als vereinslos (Stand: 8. August 2014).

Erfolge als Spieler[Bearbeiten]

  • Belgischer Meister: 1985, 1986, 1987
  • Belgischer Pokalsieger: 1988, 1993
  • Portugiesischer Meister: 1990

Weblinks[Bearbeiten]