Stéphane Morin

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KanadaKanada Stéphane Morin Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 27. März 1969
Geburtsort Montreal, Québec, Kanada
Todesdatum 6. Oktober 1998
Sterbeort Oberhausen, Deutschland
Größe 185 cm
Gewicht 80 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1989, 3. Runde, 43. Position
Québec Nordiques
Spielerkarriere
1986–1987 Shawinigan Cataractes
1987–1989 Chicoutimi Saguenéens
1989–1992 Québec Nordiques
1992–1994 Vancouver Canucks
1994–1996 Minnesota Moose
1996 Manitoba Moose
1996–1998 Long Beach Ice Dogs
1998–1999 Berlin Capitals

Stéphane Morin (* 27. März 1969 in Montreal, Québec; † 6. Oktober 1998 in Oberhausen) war ein kanadischer Eishockeyspieler. Während seiner Karriere spielte er für die Quebec Nordiques und Vancouver Canucks in der National Hockey League sowie die Berlin Capitals in der DEL.

Karriere[Bearbeiten]

Morin spielte zunächst drei Jahre von 1986 bis 1989 in der Quebec Major Junior Hockey League, davon ein Jahr bei den Cataractes de Shawinigan und zwei bei den Saguenéens de Chicoutimi. In seiner letzten Saison, in der er 186 Punkte in 70 Spielen erzielte, wurde er zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt.

Nachdem der Center im NHL Entry Draft 1989 von den Quebec Nordiques in der dritten Runde an 43. Position ausgewählt worden war, erhielt er zur Saison 1989/90 seinen ersten Profivertrag. In den folgenden drei Spielzeiten bestritt der Kanadier 84 NHL-Partien für die Nordiques, kam aber auch immer wieder im Farmteam in der American Hockey League zum Einsatz. Nach dem Auslauf seines Vertrages wechselte Morin als Free Agent zu den Vancouver Canucks, wo er zwischen 1992 und 1994 nur noch sporadisch zu Einsätzen in der NHL kam. Ab der Saison 1994/95 lief Morin ausschließlich in der International Hockey League bei diversen Klubs auf. Dort schaffte er auf Anhieb die Leo P. Lamoureux Memorial Trophy, den Titel für den besten Punktesammler der Liga, zu gewinnen.

Zur Spielzeit 1998/99 wechselt Morin nach Europa und unterschrieb einen Kontrakt bei den Berlin Capitals aus der DEL, wo er als einer der Schlüsselspieler des Kaders verpflichtet wurde. Am 6. Oktober 1998 beim Meisterschaftsspiel gegen die Revierlöwen Oberhausen brach er auf der Ersatzbank zusammen und erlitt einen tödlichen Herzstillstand.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

NHL-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 5 90 16 39 54 52
Playoffs

Weblinks[Bearbeiten]