Stör (Fluss)

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Stör
Störsperrwerk

Störsperrwerk

DatenVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Lage Deutschland, Schleswig-Holstein
Gewässerkennzahl 5976Vorlage:Infobox Fluss/DGWK_alt
Länge 87 km Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEIS-LÄNGE_fehlt
Quelle bei WillingradeVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung 2,5 km nordwestlich von Glückstadt in die Elbe
53.8203144401739.393138885498

53° 49′ 13″ N, 9° 23′ 35″ O53.8203144401739.393138885498
Flusssystem Elbe
Abfluss über Elbe → Nordsee
Einzugsgebiet 1.160 km² Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEIS-EINZUGSGEBIET_fehlt
Rechte Nebenflüsse Schwale, Aalbek, Bünzau, Mühlenbarbeker Au, Rantzau, Bekau, Wilsterau
Linke Nebenflüsse Brokstedter Au, Bramau, Hörnerau, Krempau
Mittelstädte Neumünster, Itzehoe
Bekannte Brücken Brücke an der Breitenburger Fähre; Delftorbrücke und Störbrücke in Itzehoe, Klappbrücke Heiligenstedten
Schiffbar ab Itzehoe (Kilometer 53)

Die Stör (lat. Sturia) ist ein im Unterlauf durch Gezeiten beeinflusster rechter Nebenfluss der Elbe in Schleswig-Holstein.

Der Fluss hat eine Länge von etwa 87 km. Die Stör entspringt ca. 15 km südöstlich von Neumünster bei Willingrade im Kreis Segeberg, durchquert Neumünster, den südlichen Kreis Rendsburg-Eckernförde sowie den Kreis Steinburg und mündet hier etwa 2,5 km nordwestlich von Glückstadt in die Elbe.

Von Itzehoe (Kilometer 53) bis zur Mündung ist die Stör schiffbar, wobei die professionelle Schifffahrt zunehmend an Bedeutung verliert. Das 1975 kurz vor der Mündung erbaute Störsperrwerk schützt die Niederungen entlang der Stör vor den Auswirkungen von Sturmfluten. Aufgrund der Nähe zur Nordsee gilt auf dem größten Teil der Stör die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung. Ebbe und Flut beeinflussen den Wasserstand der Stör auf mehr als der Hälfte ihrer Länge von oberhalb Kellinghusen (Kilometer 32) bis zu ihrer Mündung. Der mittlere Tidenhub beträgt am Störsperrwerk etwa 2,75 Meter. Der tideunbeeinflusste Raum von der Quelle bis Kellinghusen hat ein Einzugsgebiet von 1.160 km².[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zuflüsse

Zuflüsse sind die Schwale (bei Flusskilometer 8), Aalbek (Flusskilometer 12), Bünzau (Flusskilometer 18), Brokstedter Au, Bramau (Flusskilometer 34,8), Hörnerau (Flusskilometer 35), Mühlenbarbeker Au, Rantzau (Flusskilometer 42,9), Bekau (Flusskilometer 60), Große Feldwettern und Wilsterau (Flusskilometer 63,5), Kamprittwettern, Große Wettern und Krempau (Flusskilometer 75,8). Außerdem ist der Breitenburger Kanal mit der Stör verbunden (Flusskilometer 49,5).

[Bearbeiten] Wasserrechtliche Einordnung

Die Stör (Abkürzung "St") ist eine Bundeswasserstraße im Zuständigkeitsbereich des WSA Hamburg von km 0,000 (Pegel Rensing) bis km 51,180 (Mündung in die Elbe).

Als Binnenwasserstraße ist sie bis Itzehoe (Flusskilometer 53) nicht klassifiziert; von Itzehoe bis zu ihrer Mündung ist sie eine Binnenwasserstraße der Klasse III. Die Stör ist der Flussgebietseinheit „Elbe“ nach § 1b Abs. 1 Nr. 6 WHG zugeordnet.[2]

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Quellen

  1. Umweltinformationen und Daten zur Hydrologie aus dem Einzugsgebiet der oberen Stör
  2. Die Flussgebietseinheiten Deutschlands nach dem WHG

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Stör (Fluss) – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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