Stüdenitz-Schönermark

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark
Stüdenitz-Schönermark
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark hervorgehoben
52.89583333333312.30416666666740Koordinaten: 52° 54′ N, 12° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Neustadt (Dosse)
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 24,34 km²
Einwohner: 597 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16845
Vorwahl: 033972
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 417
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstraße 6
16845 Neustadt (Dosse)
Webpräsenz: www.neustadt-dosse.de
Bürgermeister: Martin Krebs (parteilos)
Lage der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/Dosse Heiligengrabe Rheinsberg Neuruppin Lindow (Mark) Vielitzsee Herzberg (Mark) Rüthnick Fehrbellin Kyritz Breddin Stüdenitz-Schönermark Zernitz-Lohm Neustadt (Dosse) Sieversdorf-Hohenofen Dreetz Walsleben Dabergotz Storbeck-Frankendorf Temnitzquell Temnitztal Märkisch Linden Wusterhausen/Dosse Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild
Teich und Kirche in Schönermark.
Blick von Süden auf Stüdenitz.

Stüdenitz-Schönermark ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Neustadt (Dosse) mit Sitz in der gleichnamigen Stadt an.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Stüdenitz-Schönermark liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg. Das Gemeindegebiet grenzt im Westen an die Gemeinde Breddin, im Norden an die Stadt Kyritz und im Osten und Süden an die Gemeinde Zernitz-Lohm. Die Grenze im Norden an das Gebiet der Stadt Kyritz bildet gleichzeitig die Grenze des Amtes Neustadt (Dosse).

Die Gemeinde wird von der Bahnlinie Berlin-Hamburg durchschnitten, besitzt aber seit Anfang der 1990er Jahre keinen eigenen Bahnhof mehr. Der nächste Bahnhof befindet sich in der Nachbargemeinde Breddin, von wo aus man den Berliner Hauptbahnhof in etwa 60 Minuten erreicht. Die Hauptverkehrsstraße in der Gemeinde ist die Landesstraße 141, die von Neustadt (Dosse) nach Havelberg führt. Die nächste Anschlussstelle an der Bundesautobahn 24 ist Neuruppin und liegt etwa 30 Kilometer östlich der Gemeinde.

Gemeindeteile[Bearbeiten]

Die Gemeinde untergliedert sich in die bewohnten Gemeindeteile Stüdenitz und Schönermark.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Schönermark und Stüdenitz.[2] Für die Herkunft des Ortsnamens von Stüdenitz gibt es zwei Varianten: Bei einem slawischen Ursprung würde der Ortsname auf „Studenec“ zurückgehen, was in etwa „Quell, Brunnen“ bedeutet. Bei einer Herkunft aus dem Germanischen wäre „Stude“ mit Stute, und „itz“ mit „äsen, weiden“ zu übersetzen. Nach dieser Variante würde Stüdenitz demnach „Stutenweide“ bedeuten.

Einem Dorfbrand am 30. August 1866 fielen große Teile der Lohmer- und Kyritzer Straße von Stüdenitz zum Opfer.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen seit 1875
Stüdenitz-Schönermark:
Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen (2013)
Jahr Einwohner
1875 984
1890 979
1910 955
1925 1 049
1933 1 019
1939 972
1946 1 524
1950 1 437
1964 1 128
1971 1 100
Jahr Einwohner
1981 917
1985 908
1989 888
1990 881
1991 865
1992 854
1993 844
1994 825
1995 809
1996 792
Jahr Einwohner
1997 779
1998 766
1999 750
2000 738
2001 727
2002 732
2003 729
2004 708
2005 691
2006 680
Jahr Einwohner
2007 655
2008 641
2009 637
2010 618
2011 616
2012 617
2013

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Stüdenitz-Schönermark setzt sich aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister zusammen. Der ehrenamtliche Bürgermeister ist gleichzeitig Vorsitzender der Gemeindevertretung.

Hauptausschuss[Bearbeiten]

Der Hauptausschuss der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark setzt sich aus dem ehrenamtlichen Bürgermeister und drei weiteren Gemeindevertretern zusammen.

Amtsausschuss[Bearbeiten]

Da die Gemeinde Stüdenitz-Schönermark eine amtsangehörige Gemeinde im Amt Neustadt/Dosse ist, entsendet sie als ihre Vertreter zwei Mitglieder der Gemeindevertretung in den 14 Mitglieder zählenden Amtsausschuss. Dies sind der ehrenamtliche Bürgermeister und sein Stellvertreter.

Wappen[Bearbeiten]

Das S-förmige gespaltene Wappen mit silber-rotem Schild führt das Wappen der Bischöfe von Havelberg im Herzschild. Für die Anfangsbuchstaben der beiden Gemeindeteile in den Brandenburger Farben steht die S-förmige silber-rote Spaltung des Schildes. Das bischöfliche Wappen symbolisiert die frühere Zugehörigkeit der beiden Orte zum Bistum.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Stüdenitz-Schönermark stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  3. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stüdenitz-Schönermark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien