Stützengrün
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Erzgebirgskreis | |
| Höhe: | 584 m ü. NN | |
| Fläche: | 28,36 km² | |
| Einwohner: | 3724 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 131 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08328 | |
| Vorwahl: | 037462 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 21 600 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hübelstr. 12 08328 Stützengrün |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Birgit Reichel (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Stützengrün im Erzgebirgskreis | ||
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Stützengrün ist eine kreisangehörige Gemeinde im sächsischen Erzgebirgskreis mit etwa 4000 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Stützengrün liegt im Erzgebirge direkt an der Grenze zum Vogtland. Durch Stützengrün fließt der Weißbach, der direkt in die Eibenstocker Talsperre einmündet.
[Bearbeiten] Geologie
Die Gemeinde liegt auf einer hügeligen Hochfläche aus dem Eibenstocker Turmalingranit und erstreckt sich auf einer Höhenlage von 570 bis 680 m ü. NN.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Dazu gehören neben dem Ortsteil Stützengrün mit den ehemals selbständigen Gemeinden Oberstützengrün und Unterstützengrün die eingemeindeten Orte Hundshübel und Lichtenau. Ferner existiert die Ortsbezeichnung Neulehn am Fuße des Kuhbergs, die den Ursprung von Oberstützengrün bildet.
[Bearbeiten] Geschichte
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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- Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
Urkundlich erstmals erwähnt wurde Stützengrün 1546 in einem sogenannten Befreiungsbrief eines Balthasar von der Planitz. Zuvor bereits gab es einige Gehöfte samt eines Brauhauses am Fuße des Kuhbergs, die von der Herrschaft in Auerbach als neues Lehen vergeben wurden und noch heute den Ortsnamen Neulehn besitzen. Aus Neulehn entstand dann Oberstützengrün. Der Ortsteil Unterstützengrün war noch bis in die 1950er Jahre als Ortschaft mit eigenem Bürgermeister selbständig. Hier datiert die erste Erwähnung in einer Besitzurkunde über ein Mühlengut und einen Waffenhammer des Amtsschössers von Schwarzenberg von 1575.
1563 wurde Stützengrün durch Ankauf von August von Sachsen kurfürstliches Dorf und gehörte zum Amt Schwarzenberg. 1632 wurde eine Eisengrube erschlossen, die lange Zeit den Charakter des Ortes prägte. Die Bürstenindustrie entstand 1925, nachdem der Bergbau zum Erliegen kam. Lichtenau kam bedingt durch die Gemeindegebietsreform 1996 zu Stützengrün und Hundshübel drei Jahre später.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bundestagswahl 2005
Bei der Bundestagswahl 2005 erhielt die CDU die meisten Erst- und Zweitstimmen. Das Wahlergebnis aus Stützengrün (Parteien, welche bundesweit mehr als 5 % aller gültigen Stimmen erhielten) :
| Partei | Erststimme | Zweitstimme |
|---|---|---|
| CDU | 45,6 % | 39,4 % |
| SPD | 21,4 % | 21,1 % |
| Die Linke. | 16,5 % | 17,1 % |
| FDP | 8,3 % | 12,2 % |
| Grüne | 1,4 % | 2,3 % |
[Bearbeiten] Bürgermeisterwahl 2007
Bei der Bürgermeisterwahl am 2. September 2007 wurde Bürgermeisterin Birgit Reichel (CDU) mit 99,3 % der Wählerstimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,3 %.
[Bearbeiten] Gemeinderatswahl 2009
Bei der Wahl des Gemeinderates am 07. Juni 2009, an der sich 55,5 % aller wahlberechtigten Bürger beteiligten, wurde folgendes Ergebnis[2] ermittelt.
| Parteizugehörigkeit der Kandidaten | absolut | prozentual | Sitze |
|---|---|---|---|
| Christlich-demokratische Union CDU | 1925 | 39,5 % | 6 |
| Unabhängige Wählervereinigung UWV | 1873 | 38,4 % | 5 |
| Freie demokratische Partei FDP | 1075 | 22,1 % | 3 |
[Bearbeiten] Europawahl 2009
Bei der Wahl zum Europäischen Parlament ergibt sich nach der Stimmabgabe von 55,2 % aller Wahlberechtigten in Stützengrün nachfolgendes Ergebnis[3]:
| Partei | absolut | prozentual | Veränderung zu 2004 |
|---|---|---|---|
| CDU | 781 | 47,9 % | -5,1 % |
| Die Linke. | 229 | 14,0 % | -0,6 % |
| FDP | 185 | 11,3 % | +3,5 % |
| SPD | 148 | 9,1 % | +0,7 % |
| PBC | 53 | 3,3 % | +0,1 % |
| Grüne | 41 | 2,5 % | +0,3 % |
| Andere | 193 | 11,9 % | +1,1 % |
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Direkt an der durch den Ort führenden B 169 steht die 1701 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Bauernbarockkirche mit geschnitztem Altar und einer 130 Jahre alten Jehmlich-Orgel (1859 errichtet), die 1991 restauriert wurde.
Ein weiterer Anziehungspunkt des Ortes ist der 795 m hohe Kuhberg mit dem Prinz-Georg-Turm von welchem aus man eine Aussicht auf die angrenzenden Gemeinden erhält. Außerdem wurde ein Bergwiesenerlebnispfad (ca. 4km) eingerichtet, der anhand von Schautafeln auf die einheimischer Vegetation und Geschichte hinweist.
[Bearbeiten] Weitere Sehenswürdigkeiten
- Nadlerhaus im Ortsteil Hundshübel
- Museumsbahn
- Wanderwege rund im die Talsperre Eibenstock
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Stützengrün liegt an der Bundesstraße 169. Bis 1975 hatte die Ortschaft einen Bahnhof an der 42 km langen Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld. 1997 wurde die Teilstrecke nach Schönheide wieder aufgebaut und seitdem als Museumsbahn betrieben.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- Bürstenindustrie
- Klein- und mittelständische Betriebe
- vereinzelt Landwirtschaft
- Gewerbegebiet an der B 169
[Bearbeiten] Bildung
Für die Ausbildung zahlreicher Schüler sorgt die Grundschule zu Stützengrün auf der Schulstraße.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeinde Stützengrün
-
Commons: Stützengrün – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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