Stębark

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Stębark
Stębark führt kein Wappen
Stębark (Polen)
Stębark
Stębark
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Landkreis: Ostróda
Gmina: Grunwald
Geographische Lage: 53° 30′ N, 20° 8′ O53.49444444444420.130555555556Koordinaten: 53° 29′ 40″ N, 20° 7′ 50″ O
Einwohner: 530
Postleitzahl: 14-108
Telefonvorwahl: (+48) 89
Kfz-Kennzeichen: NOS
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Flughafen Warschau

Stębark [ˈstɛmbark] (deutsch Tannenberg) ist ein Ortsteil der Gemeinde Grunwald (Grünfelde) in Masuren (Powiat Ostródzki, Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen).

Bekannt wurde der Ort, der sich im ehemaligen Ostpreußen unweit der Grenze zum ehemaligen Westpreußen in den östlichen Ausläufern der Kernsdorfer Höhe befindet, zusammen mit seinem Nachbarort Grunwald (Grünfelde) durch die Schlacht bei Tannenberg vom 15. Juli 1410, in der der Deutsche Orden eine Niederlage gegen ein vereintes Heer von Polen und Litauen erlitt. Im 19. Jahrhundert wurde daraus ein polnischer Nationalmythos.

Im Ersten Weltkrieges wurde im nahe gelegenen Hohenstein (heute Olsztynek) eine zweite so genannte Schlacht bei Tannenberg ausgetragen. Dabei wurde die russische 2. Armee unter General Samsonow von der deutschen 8. Armee eingekesselt und vernichtend geschlagen. Der deutsche Oberbefehlshaber Paul von Hindenburg setzte zur Überstrahlung der historischen Niederlage auch hierfür die Benennung nach Tannenberg durch.

Ursprung des Ortsnamens[Bearbeiten]

Bereits 1333 wurde der Ort als von Tannenberge erstmals urkundlich erwähnt. 1426 wurde er schon als Sztambark, Stemberg 1508, Stangenberg 1570, Sztembark 1711, Stangenberg um 1790, Sztymbark 1882, und Stębark oder Sztymbark in 1946 bezeichnet [1]. Der Name des Ortes Stębark leitet sich vermutlich vom Altgermanische Wort Stange (wird wie Sztem- ausgesprochen sowie durch den regelmäßigen Wandel des Wortteils —berg in mnd —bark, ähnlich wie Tymbark; dt. Tannen-berg, Szymbark, Szembark, Lidzbark usw.) ab und bedeutet Stanges Berg zurückgeht [2]. Die Probleme im Zusammenhang mit den Buchstaben - ę - die Befestigung kurz erklärt.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Prace Instytutu Języka Polskiego 1995. S. 161;
  2. Prace Instytutu Języka Polskiego 1995. S. 161