St. Johann in Tirol

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St. Johann in Tirol
Wappen von St. Johann in Tirol
St. Johann in Tirol (Österreich)
St. Johann in Tirol
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kitzbühel
Kfz-Kennzeichen: KB
Fläche: 59,15 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 12° 26′ O47.52277777777812.429722222222659Koordinaten: 47° 31′ 22″ N, 12° 25′ 47″ O
Höhe: 659 m ü. A.
Einwohner: 8.782 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 148 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6380
Vorwahl: 05352
Gemeindekennziffer: 7 04 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 5
6380 St. Johann in Tirol
Website: www.st.johann.net
Politik
Bürgermeister: Stefan Seiwald (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
10 ÖVP
3 Junge St. Johanner (JU-ST)
1 SPÖ
2 Die Grünen
2 Soziale Liste (SOLI)
1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde St. Johann in Tirol im Bezirk Kitzbühel
Aurach bei Kitzbühel Brixen im Thale Fieberbrunn Going am Wilden Kaiser Hochfilzen Hopfgarten im Brixental Itter Jochberg Kirchberg in Tirol Kirchdorf in Tirol Kitzbühel Kössen Oberndorf in Tirol Reith bei Kitzbühel Schwendt St. Jakob in Haus St. Johann in Tirol St. Ulrich am Pillersee Waidring Westendorf TirolLage der Gemeinde St. Johann in Tirol im Bezirk Kitzbühel (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Hauptplatz der Marktgemeinde St. Johann in Tirol morgens
Hauptplatz der Marktgemeinde St. Johann in Tirol morgens
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

St. Johann in Tirol[1], bei den Einheimischen (Dialekt) Sainihåns, ist eine Marktgemeinde mit 8782 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013) im österreichischen Bundesland Tirol im Bezirk Kitzbühel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Kitzbühel. Im regionalen Sprechduktus wird die letzte Silbe des Namens akzentuiert (Sankt Jo'hann).

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

St. Johann in Tirol liegt zentral in einem breiten Talkessel im Zentrum des Tiroler Leukentals. Nördlich von St. Johann bildet das massive Gebirgsmassiv des Wilden Kaisers eine natürliche Wetterscheide gegen Kufstein und Bayern, im Süden bildet das Kitzbüheler Horn mit dem Hornsender die Grenze zur an Einwohnern kleineren Nachbargemeinde Stadt Kitzbühel. Durch die besondere Kessellage bleibt St. Johann in Tirol weitgehend von dem im Tiroler Inntal gefürchteten Föhnstürmen verschont, bekommt aber im Winter durch seine besondere Lage äußerst ergiebige Schneefälle ab. Die Kitzbüheler Ache, die Reither Ache und die Fieberbrunner Ache vereinigen sich im St. Johanner Talkessel zur Großache, die in Bayern als Tiroler Ache in den Chiemsee fließt. Der Ortskern liegt auf einer Seehöhe von 660 Metern, die höchste Erhebung ist die Maukspitze mit einer Höhe von 2231 m. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 5.915 Hektar.

Ortsteile[Bearbeiten]

Der Ort besteht aus den Ortsteilen Almdorf, Apfeldorf, Bärnstetten, Berglehen, Fricking, Hinterkaiser, Mitterndorf, Niederhofen, Oberhofen, Reitham, Rettenbach, Scheffau, Sperten, Taxa, Weiberndorf, Weitau, Winkl-Schattseite und Winkl-Sonnseite.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Going am Wilden Kaiser Kirchdorf in Tirol
Nachbargemeinden St. Ulrich am Pillersee
Oberndorf in Tirol Kitzbühel Fieberbrunn

Geschichte[Bearbeiten]

Ortsansicht um 1750

St. Johann liegt inmitten des Leukentals, das sich von Jochberg bis zum Streichen an der bayerischen Grenze erstreckt. Diese Gegend wurde bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. durch den keltischen Stamm der Ambisontier besiedelt, die in den umliegenden Bergen Kupferbergbau betrieben.

Im Jahre 15 vor Christus eroberten die Römer den Ostalpenraum und das Leukental gehörte nun zur römischen Provinz Noricum. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches 476 kam die Region im Zuge der Völkerwanderung und durch die Sesshaftwerdung des germanischen Stammes der Bajuwaren im 7. Jahrhundert zum Herzogtum Bayern.

In den folgenden Jahrhunderten baute das Adelsgeschlecht der Liuchinger, dem das Leukental seinen Namen verdankt, eine Grafschaft im Leukental auf. Die Liuchinger lebten auf der Burg Leukenstein, die sich am Fuße des Niederkaisers befand. Der genaue Standort dieser Burg, die auch Gerichtssitz für die Grafschaft war, ist heute nicht mehr bekannt, jedoch erinnert noch der Hofname „Burgwiesen“ daran. Nach dem Aussterben der Liuchinger um 1170 ging ihre Grafschaft in den Besitz der Falkensteiner über, doch auch dieses Adelsgeschlecht starb nach 70 Jahren aus. In der Folge wurde die Grafschaft im Leukental von Beamten der bayrischen Herzöge verwaltet.

Bereits im 8. Jahrhundert (wahrscheinlich schon vor 738) errichteten Missionare in der Gegend von St. Johann eine Taufkirche, die Johannes dem Täufer geweiht war und von der sich der Name des Ortes ableitet. Urkundlich wird die Kirche Sankt Johannes aber erst 1150 genannt.

1446 wurde die Pfarre St. Johann direkt den Chiemseer Bischöfen unterstellt und somit bis 1808 zu deren Pastoral- bzw. Sommerresidenz.

Durch die Eröffnung des Kupfer- und Silberbergbaues 1540 am Rerobichl bei Oberndorf, das damals zum Gemeindegebiet von St. Johann gehörte, erlangte der Ort großen Reichtum. Im 17. Jahrhundert war der Heilig-Geist-Schacht mit über 780 Metern der tiefste Schacht der Erde. Der Bergbau hielt noch bis in das 18. Jahrhundert an.

1875 wurde St. Johann durch den Bau der Giselabahn an das internationale Eisenbahnnetz angeschlossen. Es folgte ein wirtschaftlicher Aufschwung und der Fremdenverkehr nahm seinen Anfang.

1927 wurde Oberndorf von St. Johann abgetrennt und zur eigenen Gemeinde.

1956 wurde der Ort zur Marktgemeinde erhoben.

St. Johann von Reitham aus gesehen, rechts im Hintergrund das Kaisergebirge. (Winter [4,2 MB] / Frühling [3,3 MB])

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl von St. Johann ist stetig steigend; im Jahr 2004 betrug die Wachstumsrate 1,8 Prozent. Seit Herbst 2007 ist St. Johann in Tirol die einwohnerstärkste Gemeinde im Bezirk Kitzbühel.[2]


Gemeinderanking im Bezirk Kitzbühel[Bearbeiten]

St. Johann ist die Gemeinde mit der größten Einwohnerzahl im Bezirk Kitzbühel.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat (Ortsparlament) besteht aus 19 Mitgliedern, wobei der Bürgermeister den Vorsitz führt.

Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen (2010):

Gemeindevorstand[Bearbeiten]

Der St. Johanner Gemeindevorstand besteht aus sieben Mitgliedern. Den Vorsitz hat der Bürgermeister, der von der St. Johanner Bevölkerung direkt gewählt wird. Die zwei Vizebürgermeister werden vom Gemeinderat gewählt.

  • Bürgermeister Stefan Seiwald, (ÖVP)

Wappen[Bearbeiten]

Am 13. Mai 1954 hat die Tiroler Landesregierung der Gemeinde St. Johann in Tirol folgendes Wappen verliehen:

Wappen

Blasonierung: In einem grün und rot gespaltenen Schild sind rechts ein silbernes, gestürztes Steinbockhorn und links ein goldener Bischofsstab.

Der Schild trägt die Farben der alten Fahne des Gerichtes, dessen erster Sitz vor dem Jahre 1271 in St. Johann war. Das Steinbockhorn erinnert an das im 13./14. Jahrhundert in der Nähe von St. Johann ansässige bedeutende Geschlecht der Edlen von Velben, und der Bischofsstab soll den Ort als ehemaligen Sommersitz der Bischöfe des Bistums Chiemsee kennzeichnen.

Kommunale Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Dienstleistungen, Handel und Gewerbe erlebten in den letzten Jahrzehnten einen starken Aufschwung. St. Johann ist heute das Einkaufszentrum des Bezirks Kitzbühel (1. Jänner 2013: 861 Betriebe). Besonders entlang der B 178 siedelten sich viele neue Betriebe an, die von der günstigen Verkehrsanbindung profitieren. Außerdem erlebt der innere Ort seit Einführung der Fußgängerzone in den 1990er Jahren eine Steigerung des wirtschaftlichen Angebotes für die durchschnittlich 20.000 Menschen, die laut Statistik täglich das infrastrukturelle Angebot von St. Johann in Tirol in Anspruch nehmen. In St. Johann haben mehrere Industriebetriebe ihren Standort. Besonders hervorzuheben ist der Hauptsitz der Firma Fritz Egger GmbH & Co, die zu den führenden Holzwerkstoff- und Spanplattenherstellern in Europa zählt.

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Der Raum St. Johann in Tirol gilt heute als eines der landwirtschaftlichen Zentren Tirols – trotz seines rauen, niederschlagsreichen Klimas. Die Landwirtschaft hat im breiten Becken des St. Johanner Talkessels eine große Tradition als einstige Kornkammer Tirols, und auch heute noch kommt den bäuerlichen Betrieben eine besondere Bedeutung zu.

Im weiten, ebenen Talkessel und an dessen mit einigen Ausnahmen nicht extrem steilen Hängen siedeln für Tiroler Verhältnisse relativ viele mittlere und große Bauernhöfe. Laut Statistik Austria wird etwa ein Drittel der Höfe im Haupterwerb bewirtschaftet. Die Haupterwerbsbetriebe nutzen etwas mehr als die Hälfte der land- und forstwirtschaftlichen Fläche der Gemeinde.

Tourismus[Bearbeiten]

Der St. Johanner Schiberg, das Kitzbüheler Horn

Tourismus und Gastronomie zählen zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Ortes. So gehört St. Johann in Tirol mit rund 420.000 Nächtigungen pro Jahr, relativ gleichmäßig verteilt auf Sommer und Winter, zu den großen Tourismusorten in Tirol. Die touristische Infrastruktur verfügt vom Hotel bis zum Campingplatz und vom Restaurant bis zur Diskothek über ein breit gefächertes Angebot.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

St. Johann in Tirol ist ein regionaler Verkehrsknotenpunkt von Loferer Straße (B 178), Hochkönig Straße (B 164), Kössener Straße (B 176) und Pass Thurn Straße (B 161).

Die Gemeinde verfügt über eine Schnellzugstation an der Giselabahn, auch Salzburg-Tiroler-Bahn genannt, und hat damit Anschluss an das internationale Eisenbahnnetz, nach Salzburg (65 km), Innsbruck (100 km) und über Wörgl nach München (125 km).

Der Ort besitzt mit dem Sportflugplatz St. Johann den zweitgrößten Flugplatz in Tirol (ICAO-Code LOIJ). Dort befindet sich der Fliegerclub St. Johann mit einer eigenen Flugschule sowie Möglichkeiten für Segel- und Modellflug, Ballooning und Fallschirmspringen.

Ver- und Entsorgung[Bearbeiten]

Fernwärmeleitungen als Kunststoffmantel-Verbundrohr der Fa. Logstor

Die Marktgemeinde verfügt über eine Wasserversorgung (Wasserhärte 9,5 °dH), Abwasserentsorgung sowie Abfallentsorgung welche von der Gemeindeverwaltung organisiert wird. Neben elektrischer Energie und Erdgas besteht seit Ende 2008 auch ein umweltfreundliches Fernwärmenetz aus dem die größten Gebäude des Ortes versorgt werden.

Die Ortswärme St. Johann in Tirol GmbH versorgt seit Dezember 2007 Haushalte, Betriebe und öffentliche Institutionen in St. Johann in Tirol mit Fernwärme. Das Unternehmen steht im Eigentum der Marktgemeinde St. Johann in Tirol (74 %) und der Fritz Egger GmbH (26 %). Unternehmenssitz ist in der Bahnhofstraße 5, im Gemeindeamt. Die Ortswärme St. Johann besitzt mit Ausnahme eines Ausfalls- und Spitzenlastkessels im Zentrum des Ortes keine eigene Energieerzeugung. Die Energie wird vom Egger-Werk aus Abwärme und Biomasse in Verbindung mit einer Absorptionswärmepumpe erzeugt und an der Werksgrenze an das Netz der Ortswärme übergeben. Mit Stand Ende 2012 wurden rund 640 Gebäude und 1400 Haushalte in St. Johann und Oberndorf mit Fernwärme beheizt. Darunter sind das Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol, die Kaserne, die Schulen, Gewerbebetriebe sowie Ein- und Mehrfamilienwohnhäuser. Gesamt wurden ca. 42 km Leitungstrasse, das sind 84 km Rohrleitung, verlegt. Im Jahr 2009 wurde 29 GWh Fernwärme verkauft, das entspräche einem Ölverbrauch von ca. 3,4 Mio Liter pro Jahr. Mittelfristig werden durch den Einsatz der Fernwärme in St. Johann im Ortszentrum jährlich ca. 12.000 Tonnen CO2 eingespart. Zur Auslesung der Zählerstände und zur Visualisierung der einzelnen Hausanlagen wurde im Zuge der Errichtung des Fernwärmenetzes ein Glasfaserkabel verlegt.[3]

Kommunikation und Telekommunikation[Bearbeiten]

Glasfaser-Leerverrohrung in Einblastechnologie

An Telekommunikationsnetzen ist das Netz der Telekom Austria und eines Kabel-TV Betreibers vorhanden. Zusätzlich wurde im Zuge der Errichtung des Ferwärmenetzes in jedes versorgte Gebäude ein Glasfaserkabel (LWL-Kabel) eingebunden. Der Ort verfügt damit auch über ein Hochgeschwindigkeitsdatennetz.

Ab Herbst 2010 steht Firmenkunden, bei Gebäuden mit Fernwärmeanschluss der Ortswärme, das Glasfaserkabel zur Nutzung von Diensten nach dem Telekommunikationsgesetz zur Verfügung. Die Ortswärme wird damit auch zum Internet- und Leitungsprovider. Unter dem Namen St. Johann ONline[4] können Kunden Dienste wie Internet, Filialverbindungen (Miet-Standleitungen), Telefonie oder Ähnliches nutzen.
Aufgrund des Glasfaserkabels können nun in St. Johann hohe Bandbreiten (Geschwindigkeiten) zu wirtschaftlich interessanten Bedingungen bezogen werden.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Bezirkskrankenhaus

In St. Johann gibt es einige überregional bedeutende öffentliche Einrichtungen: Bezirkskrankenhaus, die Winterstellerkaserne, die Heeresversorgungsanstalt – Logistikzentrum West des Österreichischen Bundesheeres.

Regional wichtige Einrichtungen: Bezirksforstinspektion, Bezirksstelle der Landeslandwirtschaftkammer, Straßenmeisterei, Pflegeheim St. Johann in Tirol und Umgebung, Gesundheits- und Sozialsprengel, Polizeiinspektion St. Johann in Tirol.

Bildung[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Johann in Tirol
Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt
  • Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt
  • Antoniuskapelle
  • St. Nikolaus in der Weitau
  • Museum der Marktgemeinde St. Johann in Tirol: hier wird die örtliche Geschichte darstellt.[5]
  • Galerie für zeitgenössische Kunst: im Museum der Marktgemeinde
  • Alpinmuseum der Heeresversorgungsanstalt: am Oberhofenweg
  • Alte Gerberei: Kultur- und Veranstaltungszentrum mit Konzerten, Kino, Kinderkultur, Vorträgen, Lesungen, Workshops, Theater u.a.


In St. Johann in Tirol wurde 1954 der Film "Das geteilte Herz" (The divided Heart) gedreht - der Film handelt vom Schicksal eines Flüchtlingskindes. 1967 wurde ein Großteil des Films Da lacht Tirol gedreht - die Bergfilmkomödie hat auch dokumentarische Züge.

Sport[Bearbeiten]

Panorama Badewelt
Lafferer Trabrennbahn

Für Sport stehen den Bewohnern und Gästen zahlreiche Einrichtungen zur Verfügung:

  • Panorama Badewelt, eine Hallen- und Freibadanlage mit Sauna, Dampfbad, wettkampftauglicher 50-m-Außenbahn (8 Startbahnen, Wassertiefe 2,00–2,20 m), Sportbecken im Hallenbad und Beachvolleyball-Platz
  • Tennisplätze, Tennishalle
  • Mountainbike-Routen
  • Rad- und Wanderwege
  • Bogenschießanlage, Kleinkaliberschießstand, Pistolenschießhalle, Luftgewehrschießstand
  • Fitnessparcours
  • Fußballstadion (Koasastadion)
  • Reithalle, Reitparcours, Trabrennbahn
  • Kajak und Rafting
  • 60 km Schipisten, davon 48 km mit Kunstschneeanlage, Einseilumlaufbahnen, Sesselbahnen, Schleppliften und Babyliften
  • Langlaufloipen
  • Schisprunganlage
  • Hochseilklettergarten

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Kaisersaal: seit 2004 verfügt St. Johann in Tirol über einen modernen Veranstaltungssaal. Die Bezeichnung leitet sich aus dem Gebirgsmassiv des Wilden Kaisers ab. Dieser Saal wird regelmäßig für Veranstaltungen, die von Fachvorträgen, über Firmen-Informationsveranstaltungen bis zu Pop- und Rockkonzerten sowie klassischer Musik reichen, genutzt.
  • Internationales Stefani-Pferderennen
  • Koasalauf – einer der größten Volkslangläufe Europas – im Januar
  • Sommernachtsfest „Jaggasn“ im Juli
  • UCI-Radweltcup im August für Fahrer aller Altersklassen bis über 80 sowie die „Masters Cycling Classic“[6]
  • Der längste Knödeltisch der Welt im September
  • Internationales Festival für Jazz und improvisierte Musik "artacts". Seit 2001 findet dieses dreitägige Festival jedes Jahr im März in der Alten Gerberei statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde:

Frauen und Männer die vor Ort gewirkt haben:

Literatur[Bearbeiten]

  • Ingrid Tschugg: Frauenalltag und Wiederaufbau. St. Johann in Tirol nach 1945. Studienverlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2005, ISBN 3-7065-1707-8
  • Franz-Heinz Hye (Red.): Die Marktgemeinde St. Johann in Tirol, das Gemeindebuch Band I und II: Natur und Mensch in Geschichte und Gegenwart. Hutterdruck St. Johann, St. Johann 1990

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St. Johann in Tirol – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Karten Bilder und Videos:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt in der Liste der Tiroler Gemeinden in der Anlage der Tiroler Gemeindeordnung 2001; abgerufen am 11. April 2012 und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Ein Blick auf die Gemeinde. Statistik Austria
  3. ortswaerme.info
  4. St. Johann ONline
  5. Museum der Marktgemeinde St. Johann in Tirol
  6. masterswm.org