St.-Loretto-Kapellen (Oberstdorf)

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Die St.-Loretto-Kapellen sind ein Gebäudeensemble am südlichen Ortsrand von Oberstdorf im Allgäu. Es besteht aus drei einzelnen römisch-katholischen Kapellen. Die Lorettokapellen nehmen Bezug auf den italienischen Wallfahrtsort St. Loreto bei Ancona und sind Endpunkt der Kreuzwegstation des Dorfes.[1]

Appachkapelle[Bearbeiten]

Die Appachkapelle ist die kleinste und älteste Lorettokapelle. Sie zählt zu den Wallfahrtskirchen und wurde bereits im Jahr 1493 erbaut.[2] Das achteckige Gebäude liegt im Norden des Ensembles und ist der Ursprung der gesamten Anlage. Direkt vor der kleinen Appachkapelle befindet sich der wohl seit den Anfängen der Wallfahrt bestehende Marienbrunnen.

St. Maria Loretto[Bearbeiten]

Die größte Kapelle, die von den beiden andern Kapellen gerahmt wird, ist die eigentliche Lorettokapelle. Sie wurde 1657 errichtet und während des 18. Jahrhunderts im Rokokostil verändert. Heute dient sie sowohl als Wallfahrtskirche als auch als Hochzeitskirche.[1] Das Kuppelgemälde stammt von Claudius Schraudolph dem Älteren, der es 1877 im Stil der Nazarener ausgeführt hat.

Josefskapelle[Bearbeiten]

Die Josefskapelle wurde im Jahre 1671 erbaut und zählt ebenfalls zu den Wallfahrtskirchen. Künstlerische Kostbarkeiten wie Hochaltar und Seitenaltäre wurden im barocken Stil errichtet.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St.-Loretto-Kapellen (Oberstdorf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b St. Maria Loretto: Gemeinde Oberstdorf. Abgerufen am 30. November 2010.
  2. Appachkapelle: Gemeinde Oberstdorf. Abgerufen am 30. November 2010.
  3. Josefskapelle: Gemeinde Oberstdorf. Abgerufen am 30. November 2010.

47.39668510.280897Koordinaten: 47° 23′ 48″ N, 10° 16′ 51″ O